PCGH-Prozessor-Kompendium: Über 5.000 Messungen geben Aufschluss über alle CPUs

Wir fassen alle Prozessor-Tests zusammen, die wir dieses Jahr durchgeführt haben. Sie erwarten jetzt etliche Zahlen und Vergleiche von über 30 Prozessoren - mit über 5.000 Messungen.

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PCGH-Prozessor-Kompendium: Über 5.000 Messungen geben Aufschluss über alle CPUs
Quelle: PCGH

Umfangreiche CPU-Benchmarks haben Tradition bei PC Games Hardware. Auch heute möchten wir Ihnen wieder allerhand Daten mit auf den Weg geben, die Ihnen helfen werden, aktuelle Prozessoren miteinander zu vergleichen. Dazu haben wir insgesamt 31 Prozessoren getestet: 16 Spiele, sechs Anwendungen und zahlreiche Effizienz-Vergleiche inklusive. Darunter finden sich neben Dauerbrennern wie Cyberpunk 2077: Phantom Liberty oder Baldur's Gate 3 auch stark nachgefragte Benchmarks wie der Flight Simulator 2024.

Die Spiele zeigen dabei, wie ein Prozessor unter Teillast agiert: Nicht alle Kerne bekommen Arbeit, andere Dinge, wie IPC, RAM-Durchsatz oder interne Latenzen zeichnen für die Performance verantwortlich. Die Würze macht dann die Vielfalt: Die 16 Spiele setzen auf grundverschiedene Grafikengines, welche jeweils ihre eigenen Anforderungen und Besonderheiten mit sich bringen. Manche können viele Kerne auslasten, andere gieren nach schnellem Speicher, wieder andere reagieren auf möglichst knackige Übergangswege einer Architektur.

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Anders als bei den Spielen zeigt sich in Anwendungen wie 7-Zip, Handbrake oder Cinebench dann, wie ein Prozessor unter hoher bis höchster paralleler Last arbeitet. Nun werden Dinge wie das Powerlimit und die Temperaturentwicklung plötzlich wichtig, Dinge, die beim Spielen in der Regel kein Problem darstellen. Prozessorkerne erreichen je nach Modell dann nicht das jeweilige Boost-Limit oder takten anderweitig herunter, weil andere Limits greifen. Der PCGH-CPU-Testparcours bildet somit die wichtigsten Bereiche der Prozessor-Leistung ab. Auf der kommenden Seite erwarten Sie etliche Benchmarks und Vergleiche von insgesamt 31 Prozessoren. Beachten Sie dabei jeweils die Kennzeichnung: Der CPU-Index-Vergleich etwa zeigt dieselben Balkenfarben wie der Frametime-Index, es handelt sich dabei jedoch um völlig unterschiedliche Angaben! Unterhalb jedes Benchmarks beschreiben wir noch einmal kurz, was genau dargestellt wird.

Testsystem und Testmethodik

Grafikkarte Zotac Gaming Geforce RTX 5090 Solid
Arbeitsspeicher 32 GiB DDR4-2400 bis -3200, DDR5-4800 bis -5600
Datenträger Corsair MP600 PCIe 4.0
Netzteil NZXT C1500
Kühlsystem Asus Ryujin 3 360 ARGB

Wir setzen für die verschiedenen Prozessoren pro jährlichem Testparcours auf ausgewählte Mainboards, welche in den PCGH-Tests gut abschneiden. Dabei stellen wir sicher, dass wir Hardware verbauen, welche die CPU nicht in irgendeiner Form beeinträchtigt und die vom Hersteller vorgegebenen Werte, darunter Takt oder Powerlimit, technisch ermöglicht. Die Grafikkarte ist dabei stets das schnellste, verfügbare Modell. Bei Prozessor-Benchmarks geht es rein um die CPU-Leistung, die Last darf somit möglichst nicht auf der Grafikkarte liegen. Das ist auch ein Grund für die niedrigstmögliche Auflösung bei Analysen in Spielen: Die Grafikkarte soll an dieser Stelle nicht das Fps-Limit bestimmen, sondern nach Möglichkeit rein die CPU. Das macht Prozessorvergleiche überhaupt erst möglich.

Die NVMe-SSD mit zwei TB sowie das 1.500-Watt-Netzteil runden inklusive einer Windows-11-Umgebung das Testsystem ab. Updates werden regulär installiert, jedoch bei durchgehenden Testreihen pausiert, um die Vergleichbarkeit der Werte zu wahren. Üblicherweise führen wir drei Messungen mit 20 Sekunden Dauer im jeweiligen Spiel durch und bilden daraus die Mittelwerte für alles Weitere. Anwendungen durchlaufen einen "Trockenlauf", danach erst beginnt die Messung. Die Effizienz ermitteln wir mithilfe des Benchlab, bei Anwendungen über ein extern angeschlossenes Gerät. So nimmt die Abfrage der Leistungsaufnahme keinen Einfluss auf die Performance. Bei Spielen kommt die Integration in CapframeX zum Einsatz.

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Auf der kommenden Seite widmen wir uns den insgesamt über 5.000 Messungen und vergleichen 31 CPUs in 16 Spielen, zahlreichen Anwendungen und umfangreichen Effizienz-Analysen miteinander. Wie üblich können Sie dabei die Metriken so anpassen, wie Sie wünschen, um gezielte Vergleiche zu ermöglichen.

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  1. Seite 1 Über 5.000 Messungen im Vergleich - Einleitung
  2. Seite 2 Über 5.000 Messungen im Vergleich - die Benchmarks
    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Hofnaerrchen
        Einen Artikel hinter einer Pay-Wall als Antwort heran zu ziehen ist eher armselig.
        Dass du den Verweis auf ein kostenpflichtiges Angebot als armselig bezeichnest, finde ich angesichts der Umstände schon fast ironisch. Du kommentierst das unter einem Artikel, in dem wir der Community über 5.000 Messwerte völlig gratis zur Verfügung stellen. Qualitätsjournalismus finanziert sich am Ende nicht von Luft und Liebe. Gerade weil viele User inzwischen mit Adblockern unterwegs sind, müssen wir aufwendige Deep-Dives wie den verlinkten Test aus unserem Heft irgendwie gegenfinanzieren. Wir reden hier von 99 Cent (!) für einen fundierten Artikel. Wenn man bedenkt, dass wir hier über Hardware diskutieren, die Tausende von Euro kostet, dann lässt es, offen gesagt, tief blicken, wenn du an einem Euro für die dahintersteckende Arbeit scheiterst und stattdessen beleidigend wirst.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Hofnaerrchen
        Einen Artikel hinter einer Pay-Wall als Antwort heran zu ziehen ist eher armselig.
        Dass du den Verweis auf ein kostenpflichtiges Angebot als armselig bezeichnest, finde ich angesichts der Umstände schon fast ironisch. Du kommentierst das unter einem Artikel, in dem wir der Community über 5.000 Messwerte völlig gratis zur Verfügung stellen. Qualitätsjournalismus finanziert sich am Ende nicht von Luft und Liebe. Gerade weil viele User inzwischen mit Adblockern unterwegs sind, müssen wir aufwendige Deep-Dives wie den verlinkten Test aus unserem Heft irgendwie gegenfinanzieren. Wir reden hier von 99 Cent (!) für einen fundierten Artikel. Wenn man bedenkt, dass wir hier über Hardware diskutieren, die Tausende von Euro kostet, dann lässt es, offen gesagt, tief blicken, wenn du an einem Euro für die dahintersteckende Arbeit scheiterst und stattdessen beleidigend wirst.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Registrierzwang
        Der Artikel ist ein Schock für diejenigen, die stur behaupten, nur AMD Prozessoren sind für Spieler interessant. Die Core Ultra Prozessoren sind sicherlich nicht die besten, können aber mit allen Nicht-X3D AMD mit Leichtigkeit mithalten. Bei Anwendungen sieht es noch viel besser aus, da ist z.B. ein 7800X3D schlechter als ein 265K, auch ein 9900X muss schon kämpfen. Na ja, vielleicht kann man ja jetzt immer den Link auf diesen Artikel posten, wenn es wieder zu Diskussionen kommt, sollte das abkürzen.
        Hier gibt es mMn eine verschobene Wahrnehmung. Denn die AVG fps sind kein guter Indikator. Die perzentile schon eher und hier schlagen sich die core ultra, wie auch schon die 14000 er mehr als gut.
        Hier gibt es von Intel zu AMD keinen Unterschied, der ein k.o. wäre
        Auch für Gamer ist ein Ultra 265kf eine absolute top CPU mit super plv.
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Wir haben das deshalb auch mal mit einer 7800 XT getestet. Die CPU ist und bleibt wichtig:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Einen Artikel hinter einer Pay-Wall als Antwort heran zu ziehen ist eher armselig.
      • Von Svenc Software-Overclocker(in)
        Zitat von hotfirefox
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Natürlich hast du recht, dass man für mehr Leistung schon immer mehr bezahlt hat, besonders für die letzten 10 bis 20 %.
        Aber der Vergleich mit der 6500xt hingt, die Karte ist nicht nur in 4k eine Gurke, sondern auch in 1080p.
        Ein 7500F macht in beiden hingegen eine gute Figur um annehmbar spielen zu können.
        Das sollte kein Vergleicih mit dem 7500F sein, sorry fürs Missverständnis. Sollte nur ausdrücken, dass im absoluten Low End die P/L idR auch sehr nachlässt. Weil hier NUR noch der (niedrige) Preis zählt. Da gehört der 7500F natürlich nicht dazu. Aktuell gibts z.B. auch noch alte Ryzen 3s und Ryzen 4500er am Markt, die auch noch Cache-beschnitten waren und nur PCIe 3.0-Support anbieten. Die sind "günstig". Preiswert sind sie nur so mittel.
      • Von hotfirefox BIOS-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Natürlich hast du recht, dass man für mehr Leistung schon immer mehr bezahlt hat, besonders für die letzten 10 bis 20 %.
        Aber der Vergleich mit der 6500xt hingt, die Karte ist nicht nur in 4k eine Gurke, sondern auch in 1080p.
        Ein 7500F macht in beiden hingegen eine gute Figur um annehmbar spielen zu können.

        Edit:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        In dem Zusammenhang fällt mir ein, es wäre geil wenn der CPU Index auch einen FPS/€ Score hätte, natürlich immer aus Tagespreise errechnet über Geizhals.
      Direkt zum Diskussionsende
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