Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen und DDR4, Haswell-Refresh, Broadwell-K mit Iris Pro und mehr

38
Special Carsten Spille Mark Mantel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (1)
Quelle: Intel

Während der Game Developers Conference hat Intel einige neue Informationen zu kommenden Produkten sowie Entwicklungen aus eigenem Hause bekannt gegeben. So lege man künftig weiterhin den Fokus sowohl auf das mobile als auch das Desktop-Portfolio. Erstmals bestätigt werden die Gerüchte rund um Haswell-E, DDR4, dem kommenden Haswell-Refresh sowie Broadwell-K-CPUs mit Iris-Pro-Grafik für den Desktop.

Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (im Bild: Haswell-Quad-Core-Die) Quelle: PC Games Hardware Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (im Bild: Haswell-Quad-Core-Die) In Bezug auf die künftigen Prozessoren für seine Desktop-Plattformen hielt sich Intel bis zuletzt noch bedeckt, sodass man sich bisher nicht zu einem möglichen Haswell-Refresh oder Desktop-Broadwells äußerte. Dies hat sich just mit einer 33-seitigen Präsentation geändert, die Sie unterhalb des Artikels finden. So stehen im Mainstream-Segment tatsächlich als nächstes die neuaufgelegten Haswell-CPUs an, die nunmehr mit dem Codenamen "Devil's Canyon" daherkommen.

Intel auf der GDC 2014: Haswell-Refresh "Devil's Canyon"

Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (28) Quelle: Intel Dabei gibt Intel als Hauptmerkmal ein neues Thermal-Interface-Material an. Seit Ivy Bridge-DT setzt Intel auf Wärmeleitpaste zwischen Heatspreader und dem eigentlichen Die, was besonders unter den Übertaktern für Unmut sorgte. Im Vergleich zum klassischen Lot ist der Wärmeübergang nicht mehr so gut, sodass folglich höhere Temperaturen entstehen. Welches Material genau die Kalifornier künftig verwenden werden, bleibt noch unbekannt. Die "enhanced Performance" deutet auf das spekulierte Taktupgrade von 100 bis 200 MHz bei den CPUs hin, die sich zudem gut übertakten lassen sollen - so eine Intel-Sprecherin.

Intel auf der GDC 2014: Broadwell-K für den Desktop

Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (26) Quelle: Intel Auf den Haswell-Refresh folgen wird Broadwell, der es im Desktop-Bereich vorerst als K-Prozessoren mit freiem Multiplikator auf den Markt schaffen wird. Die integrierte Grafikeinheit soll auch als HD 5200 alias Iris Pro daherkommen, wohingegen sie aktuell nur in mobilen CPUs und den festverlöteten OEM-Ablegern mit R-Suffix anzutreffen ist. Die Veröffentlichung wird vermutlich gegen Ende dieses Jahres oder Anfang 2015 stattfinden, wobei die Neulinge mit den 9er-PCHs (Platform Controller Hubs) lauffähig sein werden.

Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht Kernen und DDR4

Intel auf der GDC 2014: Haswell-E mit acht CPU-Kernen, Haswell-Refresh, Broadwell-K und mehr (25) Quelle: Intel Noch davor, nebulös in der zweiten Jahreshälfte, wahrscheinlich zum IDF, wird Intel die High-End-Prozessoren auf Basis von Haswell-E und damit einhergehend die X99-PCHs auf den Markt bringen. Der Chiphersteller betont, dass es sich um den ersten Desktop-Achtkerner mit DDR4-Unterstützung handelt - der erste Desktop-Achtkerner bezieht sich dabei allerdings auf das hauseigene Portfolio. Allerdings bleibt offen, welche der kommenden Ableger wirklich acht Rechenherzen besitzen werden. Das neue Topmodell, das erfahrungsgemäß um die 1.000 US-Dollar kosten wird, ist nun praktisch als solche Ausführung bestätigt. Fraglich bleibt, ob die beiden kleineren Ableger mit vier, sechs oder acht Kernen erscheinen werden.

Intel auf der GDC 2014: Haswell-Pentium mit offenem Multiplikator, neuer Stromsparmodus Ready Mode

In der Einsteigerklasse wird Intel Mitte des Jahres eine Pentium-Jubiläumsversion ins Rennen schicken, die auf Haswell basieren und einen freien Multiplikator besitzen wird. Als Anlass dient das "mehr-als- 20-jährige" Fortbestehen der Marke Pentium. Darüber hinaus zeigen die Kalifornier die Entwicklung des PCs innerhalb des letzten Jahrzehnts und heben dabei besonders die heutige Produktvielfalt hervor. Für eine energieeffiziente Kommunikation soll künftig der auf C7-Powerstates basierende Ready Mode sorgen. Dabei wird der Rechner in einem besonders sparsamen Leerlauf-Zustand gehalten, welcher eine Leistungsaufnahme von unter 10 Watt erlaube. Außerdem wird man über mobile Endgeräte samt Drittanbieter-Software auf den PC zugreifen können, zum Beispiel um Daten oder Bilder vom Smartphone zu synchronisieren. Ready Mode soll sich mit heutigen Prozessoren auf Haswell-Basis realisieren lassen, sofern die OEMs sich an von Intel bereitgestellte Design-Richtlinien halten.

Bildergalerie

38
    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Von den K-Modellen wird sich ein Aufrüsten auf Broadwell sicherlich nicht lohnen - deswegen der Vorschlag mit dem Pentium. Ich selbst habe das mit meinem So775 System so gemacht (E5300 -> QX9650). Aber ob sich das lohnt hängt sehr stark vom Preis der CPUs und des Boards ab. Wenn der Pentium bei 200 liegt und ein -K bei 400, kann man den auch direkt kaufen.

        Große Leistungssprünge wird es wohl auch nicht mit Broadwell geben, von daher kann man sich das Warten sparen. Der Pentium wird wohl wie bisher bei 50-70€ liegen, mit dem Unterschied das man ihn per Multi übertakten kann, es sei denn Intel Plant eine Ultra Sonderedition in Form umbenannter i7. Das Einzige auf das man wirklich warten kann sind die Haswell-E CPUs da es dort eventuell einen Günstigen 6 Kerner geben wird.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Von den K-Modellen wird sich ein Aufrüsten auf Broadwell sicherlich nicht lohnen - deswegen der Vorschlag mit dem Pentium. Ich selbst habe das mit meinem So775 System so gemacht (E5300 -> QX9650). Aber ob sich das lohnt hängt sehr stark vom Preis der CPUs und des Boards ab. Wenn der Pentium bei 200 liegt und ein -K bei 400, kann man den auch direkt kaufen.

        Große Leistungssprünge wird es wohl auch nicht mit Broadwell geben, von daher kann man sich das Warten sparen. Der Pentium wird wohl wie bisher bei 50-70€ liegen, mit dem Unterschied das man ihn per Multi übertakten kann, es sei denn Intel Plant eine Ultra Sonderedition in Form umbenannter i7. Das Einzige auf das man wirklich warten kann sind die Haswell-E CPUs da es dort eventuell einen Günstigen 6 Kerner geben wird.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        Von den K-Modellen wird sich ein Aufrüsten auf Broadwell sicherlich nicht lohnen - deswegen der Vorschlag mit dem Pentium. Ich selbst habe das mit meinem So775 System so gemacht (E5300 -> QX9650). Aber ob sich das lohnt hängt sehr stark vom Preis der CPUs und des Boards ab. Wenn der Pentium bei 200 liegt und ein -K bei 400, kann man den auch direkt kaufen.

        Die -K CPU wird bestimmt so wie der i7-3770k und der i7-4770k bei 300€ liegen. Schließlich ist ja kein allzu großer Leistungssprung zu erwarten, der die 100€ mehr rechtfertigen würde.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Von den K-Modellen wird sich ein Aufrüsten auf Broadwell sicherlich nicht lohnen - deswegen der Vorschlag mit dem Pentium. Ich selbst habe das mit meinem So775 System so gemacht (E5300 -> QX9650). Aber ob sich das lohnt hängt sehr stark vom Preis der CPUs und des Boards ab. Wenn der Pentium bei 200 liegt und ein -K bei 400, kann man den auch direkt kaufen.
      • Von lowkres Freizeitschrauber(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Wie immer:
        Warte solange, bis dir deine aktuelle CPU nicht mehr reicht?

        Je nach Preisen könnte es auch interessant werden, die Pentium Aniversary zu kaufen und dann später einen Broadwell i7 auf dem Gebrauchtmarkt zu schießen.
        Hmm die Pentium Aniversary hab ich garnicht gelesen. Klingt schon interessant und werd mir mal die Tests anschauen.
        Hab gerade ein AMD X6@3,6Ghz aber da stoße ich schon an mein Limit, wenn andere die selbe Grafikkarte haben wie ich, nur mit dem unterschied das bei den ein i7 werkelt und die FPS sprünge schon spürbar sind. Hab gerade auch dein Statement am Schluss gelesen und wusste nicht das Broadwell auch den jetzigen Sockel 1150 unterstützt. Wenn das so ist dann kann ich ja entweder mir ein Pentium Aniv. holen oder den neuen Refresh-K Modell. Leider weiss man ja nicht wann die K-Modelle erscheinen werden. LG
      • Von DorianGray Komplett-PC-Aufrüster(in)
        hm.

        Die Präsentation ließt sich so, als wenn Devil's Canyon noch in 22nm kommt!?

        ist das so?

        mfg
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk