CPU-Duell 2024: Ryzen 9000 ("Granite Ridge") vs. Core Ultra 200 ("Arrow Lake")

Das CPU-Duell der Next-Gen-Desktop-Prozessoren zwischen AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") auf Basis von Zen 5 und Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") könnte bereits im 3. Quartal 2024 steigen und wird von Spielern mit Spannung erwartet. PCGH hat einmal alle Informationen zusammengetragen.

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CPU-Duell 2024: Ryzen 9000 ("Granite Ridge") vs. Core Ultra 200 ("Arrow Lake")
Quelle: Sven Bauduin

Das CPU-Duell der Next-Gen-Desktop-CPUs zwischen den AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und den Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") könnte bereits im dritten Quartal 2024 steigen, wie aus den für gewöhnlich gut informierten Kreisen der im Board Channel Forum organisierten chinesischen OEM-Partner zu hören ist. Die PCGH-Redaktion trägt einmal mehr alle bereits durchgesickerten Informationen und Gerüchte zusammen und ordnet sie entsprechend ein. Die große Frage wird sein, ob Intel mit seiner kommenden hybriden Prozessorarchitektur gegen Zen 5 mit 3D V-Cache wird bestehen können.

Ryzen 9000 vs. Core Ultra 200

Bereits seit Längerem herrschte Klarheit über den Unterbau, den im Falle von Ryzen 9000 nach wie vor die AM5-Plattform mit dem Sockel LGA-1718 und bei Intel der im kommenden Jahr mit Core Ultra 200 debütierende neue Sockel LGA-1851 darstellen wird. Bei den neuen Chipsätzen soll AMD hingegen auf eine Weiterentwicklung der aktuellen Chipsätze A620, B650(E) und X670(E) setzen, die dann als neue 700er-Serie vermarktet werden sollen, während Intel den H810, B850 und Z870 ins Rennen schicken soll. Den kommenden Chipsätzen, den sogenannten Platform Controller Hubs ("PCHs"), werden diese Spezifikationen, neuen Standards und Featuresets nachgesagt:

Ryzen 9000 + Core Ultra 200**

  • 256 GiByte DDR5-5600 bis DDR5-6400
  • Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.3 oder 5.4
  • LAN mit 5 Gbps bis 10 Gbps
  • USB4 mit bis zu 40 Gbps

Auch die Architekturen selbst werden deutlich anders aussehen als noch bei den aktuellen AMD Ryzen 7000 und Intel Core-i-14000.

Ryzen 9000**:

  • Zen 5
  • RDNA 3.5 (RDNA 2)*
  • 4, 6, 8 und 16 Prozessorkerne
  • 8, 12, 16 und 32 Threads
  • 65 bis 170 Watt TDP
  • N4/N5 von TSMC
  • 3D V-Cache

*) sollte Granite Ridge das I/O-Die von Raphael übernehmen.

Core Ultra 200**

  • Effizienz-Kerne ("Skymont")
  • Performance-Kerne ("Lion Cove")
  • 6, 10, 12, 14, 16, 20, 24 Prozessorkerne
  • Bis zu 8 P-Cores + 16 E-Cores
  • 35 bis 181 Watt (241 Watt)
  • Intel Xe-HPG+ mit XMX
  • 12 bis 32 Threads
  • Intel 20A

**) noch nicht offiziell bestätigt.

Hinzukommen sollen zudem deutlich mehr PCIe-Lanes der 5. Generation und ein merklich aufgebohrter I/O-Bereich mit noch einmal mehr internen und externen Anschlüssen für Komponenten und Peripherie. Zumindest bei Intel ist das bereits gesichert.

CPU-Duell 2024: AMD Ryzen 9000 ( Quelle: AMD CPU-Duell 2024: AMD Ryzen 9000 ( Quelle: AMD

Während die Intel Core Ultra 200 ("Arrow Lake") auf den Core Ultra 100 ("Meteor Lake") aufbauen und deren modernen I/O-Tile übernehmen werden, steht insbesondere hinter dem I/O-Chiplet der kommenden AMD Ryzen 9000 ("Granite Ridge") noch ein größeres Fragezeichen. Die Gerüchte sind hier bislang nicht wirklich eindeutig.

Details zu AMD Ryzen 9000

Wie bereits zuvor spekuliert wurde, wird sich die Anzahl, der sogenannte Core Count, der zukünftig auf Zen 5 basierenden und in 4 Nanometern ("N4") weiterhin beim weltgrößten Auftragsfertiger TSMC vom Band laufenden Prozessorkerne nicht ändern.

CPU-Duell 2024: AMD Ryzen 9000 ( Quelle: Moore's Law is Dead CPU-Duell 2024: AMD Ryzen 9000 ( Quelle: Moore's Law is Dead

Aus einem authentischen Dokument, welches dem Autor dieser Meldung entsprechend vorliegt, aber aus Gründen des Quellenschutzes nicht veröffentlicht werden kann, geht hervor, dass AMD Ryzen 9000 im Desktop die folgenden Eckdaten haben wird.

  • Zen 5 CCDs ("Eldora")
  • Zen 5 CPU-Kerne ("Nirvana")
  • 6 bis 16 Zen-5-Prozessorkerne
  • 65 bis 170 Watt Verlustleistung ("TDP")
  • Bis zu 64 MiByte L3- + 16 MiByte L2-Cache
  • Fertigung in 4 Nanometern ("N4") bei TSMC
  • Release ab dem 2. Halbjahr 2024

Wie schon bei Zen 4, wo AMD im späteren Verlauf der Lebensspanne der Architektur von N5 auf N4 gewechselt ist, ist für Zen 5 auch ein späterer Wechsel von N4 auf N3, N3E oder N3P vorstellbar. Der Start, darauf weisen mehrere Quellen hin, soll hingegen in N4 erfolgen.

Noch immer viele Fragezeichen

Welche Optimierungen, beispielsweise hinsichtlich höherer Speichertaktfrequenzen, AMD am I/O-Die vornehmen wird, ist bisher nicht bekannt. Sollte es 1:1 bei dem I/O-Chiplet von Ryzen 7000 ("Raphael") und Ryzen 7000X3D ("Raphael-X") bleiben, wären damit auch zumindest weiterhin 28 PCIe-Lanes der 5. Generation gesetzt.

Wann geht es los?

Aktuell ist davon auszugehen, dass die Zen-5-Architektur seine Premiere im ersten Quartal 2024 in den Server-Prozessoren der Serie Epyc 9005 ("Turin") feiern wird und ab der zweiten Jahreshälfte in den Desktop-Prozessoren ("Granite Ridge") sowie ersten APUs ("Strix Point") zum Einsatz kommt. Auf "Strix Halo" und "Fire Range" wird man voraussichtlich noch bis Anfang/Mitte 2025 warten müssen.

Alle bisherigen Informationen und Gerüchte sind noch immer mit der größten Vorsicht zu genießen, da sich AMD selbst weiterhin nicht zu seinen kommenden Prozessoren und den APUs mit Zen 5 geäußert hat.

Auch ist nach wie vor nicht klar, welche Nomenklatur schlussendlich zum Einsatz kommen wird. Im Mobilbereich möchte AMD die erste Ziffer der Modellbezeichnung jetzt offiziell an das Erscheinungsjahr koppeln, aber gilt das auch für den Desktop?

Fragen über Fragen, aber die Redaktion von PCGH bleibt für euch selbstverständlich weiter an der Sache dran und wird entsprechend berichten.

Details zu Intel Core Ultra 200

Nachdem Intels bald erscheinende Hybriden der Serie Core 100 ("Meteor Lake"), die am 14. Dezember in New York offiziell vorgestellt wurden, ausschließlich im mobilen Segment eingesetzt werden, sollen die Core 200 ("Arrow Lake") im Jahr 2024 auch wieder den klassischen Desktop-PC adressieren.

Wie aktuell dem Code für den neuesten Patch des Intel Graphics Compiler ("IGC") zu entnehmen ist, setzen Prozessoren der Serie Core (Ultra) 200 auf Arc Xe-LPG+, eine aufgebohrte Grafikeinheit auf Basis von Alchemist+ mit dedizierten XMX-Engines.

Core 200 mit Arc Xe-LPG+ und XMX-Engines

Wie aus dem IGC-Patch hervorgeht, wird Intel seine iGPU beim Generationswechsel von den aktuellen Core 100 ("Meteor Lake") zu Core 200 ("Arrow Lake") von einer Arc Xe-LPG zu einer Arc Xe-LPG+ aufwerten und dabei auch erstmals die bereits aus den hauseigenen dedizierten Desktop-Grafikkarten bekannten Matrix-Beschleuniger ("XMX-Engines") zur Beschleunigung einsetzen. Auf Meteor Lake werden diese Aufgabe noch mit DP4a-Instruktionen gelöst.

XMX Quelle: Intel

XMX-Engines beschleunigen Intel XeSS

Die XMX-Engines, von denen es auf den Arc-Grafikkarten ("Alchemist") im Desktop zwischen 96 und 512 Einheiten gibt, beschleunigen neben klassischen KI-Workflows auch Intels eigenes KI-Upscaling Xe Super Sampling ("XeSS"), vergleichbar wie es auch Nvidia mit DLSS und seinen Tensor-Cores praktiziert.

Nodes Quelle: Intel Nodes Quelle: Intel

Weiterhin maximal 8 P-Cores und 16 E-Cores

Weitestgehende Einigkeit besteht auch bei Anzahl der Prozessorkerne: Intel soll nach wie vor auf maximal 8 P-Cores ("Lion Cove") und 16 E-Cores ("Skymont") setzen, die aller Voraussicht nach etwas weniger Takt offerieren als es mit dem Raptor Lake Refresh der Fall war, was dem neuen Fertigungsprozess ("Intel 20A") geschuldet ist. Dieser Taktmalus war schon des Öfteren beim Wechsel auf eine feinere Node zu beobachten.

Neuer Sockel mit neuen Chipsätzen

Intels Desktop-CPUs der Serie Core 200 und Core Ultra 200 werden den neuen hauseigenen 20A-Fertigungsprozess von Intel Foundry verwenden, von welchem sich Intel erhebliche Effizienzsteigerungen erwartet.

Arrow Lake Quelle: Intel

Wie Intel-CEO Pat Gelsinger betonte, seien Meteor Lake für das 3. Quartal 2023 sowie Arrow Lake und Lunar Lake für 2024 bestens aufgestellt und auch mit der Entwicklung von Emerald Rapids und Sierra Forest in der Enterprise-Sparte sei das Unternehmen sehr zufrieden.

Außerdem stellte der Intel-Chef die positive Entwicklung der Intel Foundry Services in den Mittelpunkt und verwies auf die Entwicklungs- und Technologiesprünge beim Wechsel von Intel 7 auf Intel 4 und Intel 3.

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von gruffi
        Ich muss nichts glauben. Die Werte werden durch Messungen ermittelt.
        Eben, deshalb hast du ja auf den Test von Galaxus verlinkt, die bei 65 Watt cTDP 88 Watt messen weil das bei AMD Standard ist, während der Intel natürlich bei 65 Watt bleibt und damit fällt dein ganzes Effizienz-Gerede in sich zusammen. Logisch, dass der AMD bei 88 Watt deutlich mehr Punkte schafft als bei 65w.

        CPUs muss man bei gleicher Leistungsaufnahme vergleichen, ansonsten ist doch das ganze völlig sinnfrei, scheinbar hast du das nicht verstanden. Du möchtest der AMD CPU mehr Watt geben, damit sie besser dasteht. Ich bin mir sicher, dass du das auch vor deinem Beitrag gewusst hast.
        Zitat von gruffi
        Genau. Der I/O Teil zieht so viel, dass es beim 7700X trotzdem noch reicht, fast doppelt so hoch zu takten wie der 7950X, um ähnliche Performance zu erreichen.
        Nö nicht bei dem 7700X, sondern 7950X, der 7700X hat nur ein Chiplet!
        Zitat von gruffi
        Ergibt Sinn. Ausserdem liest du meine Beiträge nicht richtig. Zwischen 7900X und 7950X gibt es keinen wesentlichen I/O Unterschied.
        7700X nicht 7900X.Lese du erst einmal die Quellen, die du verlinkst und das was du daraus ableitest.
        Zitat von gruffi
        Ist völlig irrelevant für den Kontext. CB hat auch nur mit TDPs gearbeitet.
        Nein, die haben das Powerlimit im BIOs per Hand eingestellt.
        Zitat von gruffi
        Ist völlig irrelevant für den Kontext.
        Genau das ist relevant, denn die AMD CPU hat bei 65Watt TDP 88 Watt zur Verfügung und bei 105Watt TDP 142 Watt und bei 170 Watt TDP 220W. Für ein 65 Watt Limit muss man das entsprechend konfigurieren.
        Dass du das angeblich nicht weißt, geschenkt, aber dass du selbst noch den Beleg bei Galaxus verlinkst und immer noch das Gegenteil behauptest...
        Zitat von gruffi
        Zwischen 7900X und 7950X gibt es keinen wesentlichen I/O Unterschied. Was ist denn hier der Grund, dass der 7950X trotz 33% mehr Kernen quasi keinen Performancevorteil bietet?
        33% mehr Kerne, die versorgt werden wollen und bei Powertargetknappheit niedriger takten.

        Computerbase erreicht genauso bei 88 Watt die Werte von Anandtech und Galaxus.
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von gruffi
        Ich muss nichts glauben. Die Werte werden durch Messungen ermittelt.
        Eben, deshalb hast du ja auf den Test von Galaxus verlinkt, die bei 65 Watt cTDP 88 Watt messen weil das bei AMD Standard ist, während der Intel natürlich bei 65 Watt bleibt und damit fällt dein ganzes Effizienz-Gerede in sich zusammen. Logisch, dass der AMD bei 88 Watt deutlich mehr Punkte schafft als bei 65w.

        CPUs muss man bei gleicher Leistungsaufnahme vergleichen, ansonsten ist doch das ganze völlig sinnfrei, scheinbar hast du das nicht verstanden. Du möchtest der AMD CPU mehr Watt geben, damit sie besser dasteht. Ich bin mir sicher, dass du das auch vor deinem Beitrag gewusst hast.
        Zitat von gruffi
        Genau. Der I/O Teil zieht so viel, dass es beim 7700X trotzdem noch reicht, fast doppelt so hoch zu takten wie der 7950X, um ähnliche Performance zu erreichen.
        Nö nicht bei dem 7700X, sondern 7950X, der 7700X hat nur ein Chiplet!
        Zitat von gruffi
        Ergibt Sinn. Ausserdem liest du meine Beiträge nicht richtig. Zwischen 7900X und 7950X gibt es keinen wesentlichen I/O Unterschied.
        7700X nicht 7900X.Lese du erst einmal die Quellen, die du verlinkst und das was du daraus ableitest.
        Zitat von gruffi
        Ist völlig irrelevant für den Kontext. CB hat auch nur mit TDPs gearbeitet.
        Nein, die haben das Powerlimit im BIOs per Hand eingestellt.
        Zitat von gruffi
        Ist völlig irrelevant für den Kontext.
        Genau das ist relevant, denn die AMD CPU hat bei 65Watt TDP 88 Watt zur Verfügung und bei 105Watt TDP 142 Watt und bei 170 Watt TDP 220W. Für ein 65 Watt Limit muss man das entsprechend konfigurieren.
        Dass du das angeblich nicht weißt, geschenkt, aber dass du selbst noch den Beleg bei Galaxus verlinkst und immer noch das Gegenteil behauptest...
        Zitat von gruffi
        Zwischen 7900X und 7950X gibt es keinen wesentlichen I/O Unterschied. Was ist denn hier der Grund, dass der 7950X trotz 33% mehr Kernen quasi keinen Performancevorteil bietet?
        33% mehr Kerne, die versorgt werden wollen und bei Powertargetknappheit niedriger takten.

        Computerbase erreicht genauso bei 88 Watt die Werte von Anandtech und Galaxus.
      • Von ThirdLife Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Lichtspieler2000
        Die TDP entspricht nicht dem Verbrauch, das sollte man doch mittlerweile mal kapiert haben.
        Stimmt. Die Frage hierbei wäre ohnehin: was zieht das Gesamtsystem, denn wenn bei Intel IO und Co übers Board abgehandelt werden fällt das erst beim Total auf.

        Die Frage wäre bei den Artikeln ohnehin eher: war das die komplette PPT-Value oder wars die CPU-Core-Only TDP ? Da dürften noch viele Verwechselungen passiert sein. Relevant wäre für mich eher die Frage wie sieht es bei 150W PPT vs. 150W PL1/2 aus.

        Das ist ein guter Mittelwert aus Performance und Kühlbarkeit für die meisten User.
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Übrigens noch ein paar Gedanken zu den Grössen, basierend auf Zen 4c (TSMC N5) und Meteor Lakes Crestmont (Intel 4). Ein Zen 4c Kern samt L2 kommt auf 2,48mm², ein Crestmont Cluster aus 4 Kernen samt L2 auf 5,9 mm². Also 4 vs 4 Kerne wären grob gerechnet 10mm² vs 6mm². In der Theorie könnte Intel also mehr als 60% mehr E-Kerne auf der gleichen Fläche unterbringen. Könnten sie damit konkurrenzfähig sein? Ich denke im Client Markt nicht. Erstens ist dieser Vorteil von mehr Kernen für MT sehr stark limitiert im Alltag. Was zudem von der höheren IPC von Zen 4c (+20% ?) und von SMT (bis zu 30%) nahezu egalisiert wird. Die höhere pro Kern Performance von Zen 4c ist dann einfach besser.
        Interessant könnte aber ein Server Design für Intel sein. Z.B. 200 Crestmont Kerne vs 128-Kern Zen 4c Bergamo. Dafür müsste Intel aber auch erst mal so ein Design mit so vielen Kernen gebacken bekommen. Sierra Forest soll ja lediglich 144 E-Kerne mitbringen. Allerdings pro CPU Tile. Von denen es in der maximalen Ausführung auch 2 geben soll, also 288 Kerne. Was 50% mehr wäre als beim Bergamo Nachfolger mit 192 Zen 5c Kernen. Dürfte ein interessanter Vergleich werden.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Nö, aber du sagst, die müssten ganz einfach nur mehr Kerne draufpacken, die E-Cores sind Müll und lauter so Zeug. So ist halt nicht die Realität. So einen BS muss man nicht unwidersprochen stehen lassen.
        Keine Ahnung was du dir zusammenphantasierst. Von ST hatte ich trotzdem nichts geschrieben. Und von Müll auch nicht. Nur dass die E-Kerne bisher keinen Mehrwert für Endkunden bieten, sondern maximal nur Nachteile.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Du glaubst lieber, dass der 7950X bei 35 Watt trotz I/O Verbrauch noch knapp die Hälfte der Leistung als bei 230 Watt liefert. Ok.
        Ich muss nichts glauben. Die Werte werden durch Messungen ermittelt. AMD hat zudem praktisch mit jeder Generation den I/O "Verbrauch" gesenkt. Der macht nicht mehr so viel aus wie bei der ersten Chiplet-Generation. Wichtig dabei sind aber auch die BIOS Settings. Damit kann man viel gewinnen aber auch verlieren. Wenn man sich mit der Materie mal beschäftigen würde, dann wüsste man das.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Na warum wohl? Weil das I/O einen Großteil des Safts zieht und die Kerne keine Saft abbekommen. Deswegen ist nix mit "einfach mehr Kerne".
        Genau. Der I/O Teil zieht so viel, dass es beim 7700X trotzdem noch reicht, fast doppelt so hoch zu takten wie der 7950X, um ähnliche Performance zu erreichen. Ergibt Sinn. Ausserdem liest du meine Beiträge nicht richtig. Zwischen 7900X und 7950X gibt es keinen wesentlichen I/O Unterschied. Was ist denn hier der Grund, dass der 7950X trotz 33% mehr Kernen quasi keinen Performancevorteil bietet? Oder braucht der I/O Bereich sämtliche Energie? Dann frage ich mich, wie die überhaupt auf einen Score kommen. Also langsam müsste auch dir auffallen, dass deine Erklärungsversuche auf ziemlich wackeligen Beinen stehen.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Die TDP entspricht nicht dem Verbrauch, das sollte man doch mittlerweile mal kapiert haben.
        Ist völlig irrelevant für den Kontext. CB hat auch nur mit TDPs gearbeitet. Trotzdem weichen deren Werte von anderen Seiten stark ab. Vielleicht sollte man spätestens dann mal akzeptieren, dass die eigenen Quellen fehlerhaft sein könnten. Ein totes Pferd weiter zu reiten, bringt für die Diskussion rein gar nichts.

        Btw, soll jetzt kein Angriff sein. Ich merke aber schon, dass es nicht viel bringt mit jemandem zu diskutieren, der einen 14900K im System hat. Die sinnloseste CPU-Generation seit langer Zeit. Und obendrein auch keine sonderlich gute. Vielleicht einfach mal einen Gang runterschalten.
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von gruffi
        Von ST Performance hatte ich auch nichts geschrieben.
        Nö, aber du sagst, die müssten ganz einfach nur mehr Kerne draufpacken, die E-Cores sind Müll und lauter so Zeug. So ist halt nicht die Realität. So einen BS muss man nicht unwidersprochen stehen lassen.
        Zitat von gruffi
        Den Vergleich bei CB nehme ich erst mal so hin mit einer gehörigen Portion Skepsis.
        Du glaubst lieber, dass der 7950X bei 35 Watt trotz I/O Verbrauch noch knapp die Hälfte der Leistung als bei 230 Watt liefert. Ok.

        Zitat

        Warum liegen 7700X, 7900X und 7950X bei 45W nahezu gleich auf?
        Na warum wohl? Weil das I/O einen Großteil des Safts zieht und die Kerne keine Saft abbekommen. Deswegen ist nix mit "einfach mehr Kerne".

        Zitat von gruffi
        Da kommt der 7950X @ 65W auch auf ~31k. Auch hier bei PCGH kommt der 7950X immer noch auf knapp 30k.
        Lass doch stecken, jetzt hast du auch noch den Beweis geliefert, dass deine Behauptung falsch ist.[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die TDP entspricht nicht dem Verbrauch, das sollte man doch mittlerweile mal kapiert haben.

        Zitat

        Auch hier bei PCGH kommt der 7950X immer noch auf knapp 30k.
        Quark.
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Lichtspieler2000
        Des erhöht die MT Energieeffizienz, erhöht aber auch den I/O Verbrauch, sprich die nötige Kommunikation zwischen den Chiplets und steigert die Kosten des Konstrukts. Davon abgesehen erhöht es nicht die Singlethreadperformance, die bei AMD auch noch niedriger ist.
        Von ST Performance hatte ich auch nichts geschrieben. Wobei die im Moment so eng beieinander liegt, dass sie quasi vernachlässigbar ist. Die IPC zwischen Zen 4 und GC/RC ist quasi gleich. Intel bietet lediglich in der Spitze mehr ST Takt. Nach unten im Portfolio relativiert sich das dann sehr schnell wieder.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Die E-Kerne haben zu einem großen Sprung gegenüber der letzten Generation beigetragen. Intels 13900K ist bei 65 Watt fast so effizient wie AMD´s 16 Kerner.
        Nee, nicht wirklich. Der 7950X bleibt da deutlich effizienter:
        https://www.anandtech.com...

        Den Vergleich bei CB nehme ich erst mal so hin mit einer gehörigen Portion Skepsis. Einige Werte schauen für mich ziemlich unlogisch aus. Warum liegen 7700X, 7900X und 7950X bei 45W nahezu gleich auf? Ergibt für mich keinen Sinn. Könnte man sich ja noch irgendwie mit dem Chiplet Design erklären, da der 7700X lediglich ein CCD mitbringt. Der Versuch scheitert aber spätestens wenn man 7900X und 7950X vergleicht. Entweder wurden da nicht wirklich die MT Möglichkeiten ausgeschöpft. Oder irgendwas stimmt mit der Systemkonfiguration nicht. CB hat da teils auch recht geringe Werte für die Ryzens. in Cinebench R23 kommt der 7950X @ 65W z.B. nur auf ~25k. Bei AT kommt er auf ~31K. Die Werte von AT können auch andere Seiten bestätigen. Z.B. hier:
        https://www.galaxus.de/de...
        Da kommt der 7950X @ 65W auch auf ~31k. Auch hier bei PCGH kommt der 7950X immer noch auf knapp 30k.

        Insofern nehme ich die Performancewerte von CB bei geringeren TDPs erst mal nicht ernst.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Die 253 Watt für den 13900K genauso.
        Aber nicht so sehr wie beim 7950X. Wie ich schon erklärte, der 13900K kann bei höheren TDPs immer noch gut zulegen, weil er eben auch mehr Kerne mitbringt, die dieses Power Budget ausschöpfen können.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Der Unterschied liegt nur bei ~15%.
        Ich würde sagen eher bei 30%+ was Flächen- und Energieeffizienz betrifft.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Bei 45 Watt liefert der Intel mehr Leistung in Cinebench, weil das Chipletdesign zu viel Strom benötigt, deshalb entschied sich AMD wohl die Kernzahl nicht zu erhöhen. Wozu auch. Wer soll so viele Kerne benötigen?
        Wie schon gesagt, die 45W Werte schauen für mich unlogisch und unglaubhaft aus. Daher ignoriere ich die CB Werte erst mal. Bei geringeren TDPs hat AMD mit dem Chiplet-Design im Moment zwar noch einen Nachteil, das stimmt. Umso besser für sie, dass es trotzdem reicht, die Konkurrenz hier auf Abstand zu halten. Zwar hat AMD den Fertigungsvorteil, Intel aber den Kernvorteil. Da kann man nicht unbedingt sagen, jemand kämpft mit stumpfen Waffen. So wie es bei Intel mit Rocket Lake der Fall war. Mit Zen 6 könnte der Chiplet Nachteil aber wegfallen, weil AMD dann auf ein neues Packaging umstellen soll. Bei Intel kann es weg vom monolithischen Design eigentlich nur schlechter werden. Meteor Lake scheint bei 5W und mehr jedenfalls noch keine Konkurrenz zu dem ein Jahr alten Phoenix zu sein. Erste Tests bescheinigen dem Phoenix immer noch bessere Energieeffizienz. Aber da gilt es natürlich weitere ausführliche Tests abzuwarten. Und Phoenix ist ja eigentlich auch nicht der Gegner für 2024. Das wird erst Hawk Point und später Strix Point.
        Zitat von Lichtspieler2000
        Du zitierst falsche Testwerte und bedienst dich einer manipulativen Logik.
        Nein, das tust du. Siehe Quellen oben.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Die E Cores haben Intel von einem enormen Rückstand, dem 11900K wieder nahe an AMD´s Top CPUs im Consumerbereich gebracht.
        Ist ja richtig. Ändert trotzdem nichts daran, dass die E-Kerne keinen Mehrwert für den Kunden bieten und maximal nur Nachteile mitbringen. Ein 12P 12900K wäre aus Kundensicht besser gewesen als 8P+8E. Ein 16P 13900K ebenso statt 8P+16E. Für Intel wären diese Designs aber kostspieliger gewesen. Deshalb haben sie auf diese krude Lösung zurückgegriffen. Nochmal, du scheinst das ebenso nicht zu verstehen wie andere Intel Käufer auch. Es geht nicht darum, das Aufholen des Rückstandes bei Intel wegzureden. Es geht darum, ob die E-Kerne unabhängig von der Konkurrenzsituation eine erstrebenswerte Lösung sind. Und das sind sie aus meiner Sicht eben nicht. Die Gründe dafür habe hinreichend erläutert.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Die E-Cores sind klasse, brauchen wenig Platz, benötigen in Relation zu den großen High Performance Cores auch wenig Energie.
        Sie brauchen aber auch nur vergleichsweise wenig Platz, weil Intels P-Kern eben so flächenineffizient ist. Vergleicht man sie mit anderen Kernen, dann brauchen sie gar nicht so wenig Platz. Und sie bieten eben auch kein SMT und auch nicht die neuesten ISA Erweiterungen. Wird dies genutzt, dann bieten die E-Kerne auch nicht unbedingt mehr Performance/mm².

        Zitat von Lichtspieler2000
        An der Effizienz gibt es kaum etwas auszusetzen
        An der Energieeffizienz gibt es das durchaus.
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