Intel: Entscheidung für neue Megafabriken auf nächstes Jahr vertagt
Eine immer höhere Nachfrage nach Mikro-Chips und Bauteilen sorgt dafür, dass alle großen Akteure in der Branche ihre Kapazitäten ausweiten. So auch der Chip-Gigant Intel. Lesen Sie daher im Folgenden von Intels Plänen für die USA und die EU.
Aktuell können Mikro-Chips und Prozessoren gar nicht in ausreichender Menge für den Markt produziert werden. Das spiegelt sich vor allem im Hardwarebereich, doch auch bei Automobilherstellern und vielen anderen Unternehmen wider. Als Folge dieser Entwicklung haben viele wichtige Akteure der Branche wie z. B. TSMC und Samsung neue Fertigungsfazilitäten für horrende Summen geplant. Auch Intel hat eine Investition von 200 Milliarden US-Dollar für neue Fabriken in den USA und der EU geplant.
Die endgültige Entscheidung im Rahmen der IDM 2.0 Strategie sollte eigentlich bis Ende 2021 getroffen werden und wurde von Intel nun vage auf "frühes" 2022 verschoben, was alles zwischen Januar und April sein könnte. In diesem Jahr hat Intel bereits die Projekte Fab 52 und Fab 62 in Arizona begonnen, die allein bereits 20 Milliarden US-Dollar kosten und die bestehenden Unternehmungen dort erweitern sollen. Für die USA ist aktuell noch ein neuer Fabrikationskomplex mit der Größe einer Kleinstadt angedacht. Dieser soll zwischen 60 und 120 Milliarden US-Dollar kosten und sechs bis acht Fab-Module vereinen. Dort soll mit Intel proprietären Technologien EMIB und Foveros an neuen Chips gearbeitet werden. Solch ein Komplex ist auch für die EU angedacht.
Solche Projekte, bei denen dreistellige Milliardenbeträge investiert werden, sind natürlich hochkomplex und Intel versucht daher im Voraus genau zu evaluieren, wo sich diese Investition lohnt, weil entsprechender Zugang zu Infrastrukturen und hochqualifiziertem Personal vorhanden sein muss. Nähe zu großen Städten ist dabei genauso wichtig, wie eventuelle Subventionen von Lokal- oder Bundesregierungen.
Quelle: Toms Hardware

"Fertigungsfazilitäten" schlägt aber alles.
Die Unkenntnis davon, daß Fazilität im Deutschen "mit geringem Aufwand Erreichbares" bedeutet, entlarft diese Übersetzungsfaulheit von "facility", generell Einrichtung, in der etwas gemacht (facere) wird, als das genaue Gegenteil vom Beherrschen derjenigen Sprache, in der man sich traut, mit der Welt in Kontakt zu treten.
Man könnte analog mutmaßen, daß es sich beim Verfasser entweder um einen "Cerealienzerkleinerer" handelt oder aber um Christine Aschbacher.
Das Intel sich dabei alles sorgfältig überlegt und durchplant kann man da verstehen.
Wer will schon soviel Geld in den Sand setzen.
Das Intel sich dabei alles sorgfältig überlegt und durchplant kann man da verstehen.
Wer will schon soviel Geld in den Sand setzen.