Core ix-8000: Modelle der U-Serie in offizieller Preisliste aufgetaucht
Offiziell sollen Intels Core-i-Prozessoren der 8. Generation eigentlich erst am kommenden Montag vorgestellt werden, allerdings hatte Intel kürzlich schon eine Preisliste veröffentlicht. Die beinhaltete drei Chips der für Laptops gedachten U-Serie aus der i7- und i5-Reihe, allesamt mit vier Kernen und acht Threads.
Anscheinend hatte Intel unbeabsichtigt schon vor der offiziellen Vorstellung des Kaby-Lake-Refreshs am Montag eine Preisliste ins Netz gestellt. Die Liste beinhaltete insgesamt vier neue Chips der 8. Generation der Core-i-Serie, konkret ging es um Modelle der für Laptops gedachten U-Reihe. Obwohl es sich sowohl um Core i7- als auch Core i5-Prozessoren handelt, verfügen diese laut Liste allesamt über vier Kerne und acht Threads.
Das Spitzenmodell der Liste ist der Core i7-8650U mit 1,90 GHz und 8 MiByte L3-Cache mit einer UVP von 409 US-Dollar. Direkt darunter befindet sich der Core i7-8550 für ebenfalls 409 US-Dollar, aber 100 MHz weniger Takt. Weitere 100 MHz weniger hat der Core i5-8350U für 297 Dollar. Er verzichtet zudem auf 2 MiByte L3-Cache und hat davon folglich nur noch 6. Das gilt auch für den 1,6 GHz taktenden Core i5-8250U, für den Intel laut Liste ebenfalls eine offizielle Preisempfehlung von 297 Dollar aufruft. Alle Chips stammen aus dem 14-nm-Fertigungsprozess.
Wenig überraschend hat Intel die Liste inzwischen wieder entfernt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sie in zwei Tagen im Zuge der Vorstellung wieder freigeschaltet wird und dann hoffentlich auch Daten zu den Desktop-Prozessoren enthält. Zuletzt tauchten diese immerhin in chinesischen Leaks auf. Dort war unter anderem vom Core i7-8700K die Rede, der sechs statt vier Kerne und die doppelte Zahl Threads auffahren soll. Er bietet angeblich eine 11 Prozent höhere Leistung pro Kern und soll den Core i7-7700K in puncto Multithreading sogar um 51 Prozent überflügeln. Mehr Details zu Coffee Lake lesen Sie auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Anandtech

Intel Coffee Lake: Preise und Verfugbarkeit der Sechs-Kern-CPUs benannt - ComputerBase
Quasie die PS4 im Taschenformat (mit deutlich mehr CPU Power).
Ich hoff ja immernoch auf ein Raven Ridge Macbook.
Ist es jetzt zu schwer nach dem i7 weiter zulesen? Es gibt halt verschiedene Reihen. Daher auch die Notebook HQ Prozessoren oder eben die Ultrabook U Prozessoren. Innerhalb der Reihe ist der Rang des i7 unverändert.
Wie gesagt, es können sich sogar Prozessoren unterschiedlicher Architekturen dahinter verbergen (Desktop), im Desktop haben i7 per se vollen Cache-Ausbau, bei den mobilen gibt es Ausnahmen. Mobile i5 hatten SMT, Desktop-i5s nicht. Dann kam auch noch der mobile i5, der wie ein Desktop-i5 konfiguriert war. i7 im Desktop konnten vier bis zehn Kerne haben und ganz unterschiedliche Zahl an Lanes. Nun sind 44 Lanes und zehn Kerne+ i9 vorbehalten. Es ist möglich, Prozessoren mit gleichen Suffixen, gleichen i-Graden und gleichen Preisklassen zu paaren, von denen der neuere trotzdem der schwächere ist. Und so weiter. Das sind alles nur Puzzlesteine eines Giganto-Problems. Ein Pfeilregen, der auf das Namensschema einprasselt. Versuche nicht, bloß einen der Pfeile zu zerschneiden, das ist sinnlos. Das Namensschema wäre trotzdem durchlöchert.
(Intel könnte es noch auf die Spitze treiben, indem sie einen i7 ohne SMT bringen würden...
Dein Ansatz mit "Rang des i7" (also nur gegenüber anderen, nicht in der Binnenbetrachtung) ist ja gar nicht mal schlecht, um einen argumentativen Rundumschutzschlag zu leisten. Aber eben dank der i9 funktioniert er eben definitiv nicht mehr.
Ist es jetzt zu schwer nach dem i7 weiter zulesen? Es gibt halt verschiedene Reihen. Daher auch die Notebook HQ Prozessoren oder eben die Ultrabook U Prozessoren. Innerhalb der Reihe ist der Rang des i7 unverändert.
Finde gut dass die Ultrabook Varianten nun auch mehr Kerne besitzen.
Schon damals bedeuteten i5 Desktop und i5 Notebook etwas völlig anderes. i7 Notebook hatte Prozessoren dabei, die innerhalb einer Architektur unterschiedlicher kaum hätten sein können (das Suffix!) und i7 Desktop hatte Prozessoren für verschiedene Plattformen, die sogar unterschiedliche Architekturen umfasst haben.
(ein Notebook-i7 konnte fast ein Mainstream-Desktop-Topmodell sein---oder ein langsamerer, aber mit Boost versehener i3, nur das Suffix hat gezählt)
In der 8000ern-Serie wird nun nahezu alles kaputt sein... (SMT, Caches, Boosts, alles mögliche!)