Zhaoxin: Neue chinesische APUs und CPUs auf 16-nm-Basis vorgestellt

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Neue Prozessoren von Zhaoxin 
Quelle: Zhaoxin

Das chinesische Unternehmen Zhaoxin hat mit der KX-6000G- und der KH-4000-Serie neue Prozessoren mit und ohne Onboard-Grafikeinheit vorgestellt. Die Chips werden im 16-nm-Verfahren hergestellt und verfügen über sehr niedrige Kerntaktraten und Unterstützung für DDR4-Speicher und PCI-E 3.0. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.

Wer eine konkurrenzfähige x86-Architektur für den Endkunden- oder Profi-Bereich kaufen möchte, der kommt an AMD und Intel seit vielen Jahren nicht vorbei. Die beiden amerikanischen Unternehmen teilen den Markt unter sich auf und schaffen dadurch einseitige Abhängigkeiten mit anderen Ländern. Darunter befinden sich auch Nationen wie China, die aufgrund von Sanktionen theoretisch von solchen Produkten abgeschnitten werden könnten und demnach eigene Alternativen entwickeln. Diese sind meist bei Weitem nicht so leistungsstark, aber dennoch ein erster Schritt zur eigenen Absicherung.

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Am 01.11. hat das chinesische Unternehmen Zhaoxin zwei neue CPU-Serien für verschiedene Anwendungsszenarien vorgestellt. Für kompakte Computer, passive Systeme und Tablets wurde die die Zhaoxin KX-6000G-Serie vorgestellt. Die Quad-Core APUs bieten eine integrierte Grafikeinheit und werden im 16-nm-Lujiazui-Prozess hergestellt. Vor allem die C-1080-Grafikeinheit soll deutlich schneller als die des Vorgängermodells sein. Der Basistakt der Chips liegt je nach TDP zwischen 2 und 3 GHz, während der Boost-Takt zwischen 3 und 3,3 GHz landet. Neben DDR4-Speicher werden PCI-E 3.0 und USB-3.2-Gen1 unterstützt. Zhaoxin verspricht eine viermal höhere Grafikleistung als beim Vorgängermodell und gleiche eine um bis zu 60 Prozent höhere Effizienz. Gleichzeitig will das Unternehmen die Leistungsaufnahme im Leerlauf um 50 Prozent reduziert haben.

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Man hat außerdem die KH-4000-Serie auf Basis der Yongfeng-Architektur vorgestellt, die für Embedded-Systeme mit viel Compute-Leistung konzipiert ist. Hier soll es Modelle mit zwölf, 16 und 32 Kernen geben, die aber ohne Hyperthreading auskommen müssen. Die Taktraten liegen zwischen 2 und 2,2 GHz, während insgesamt pro CPU maximal 2 TB DDR4-ECC-Speicher eingesetzt werden können. Dazu kommen im Falle des 32-Kerners bis zu 128 PCI-E-3.0-Lanes, die kleineren Modelle müssen mit weniger Lanes auskommen.

Welche Leistung die Chips im Vergleich zu AMDs und Intels Angeboten liefern, ist bisher unklar, eine Fertigung in 16 Nanometern ist jedoch deutlich veraltet und kann von beiden Herstellern stark überboten werden. Zeitgleich fehlt im Compute-Bereich die höhere Übertragungsrate, die PCI-E 4.0 und PCI-E 5.0 hätten bieten können.

Quelle: @Loeschzwerg_3DC

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von latiose88
        Du willst damit sagen man ist bei der USA sicherer als bei china. Wollen die dann mit den Daten einen ne Kaffeemaschine oder sowas andrehen oder wie geht das denn dann ab?
        Nein will ich nicht sagen und habe ich auch nie. Habe mich ja schon solange es geht vorm Fingerabdruck im Perso gewehrt. Aber es ist nun mal so, dass Intel/AMD, sollten sie solche Lücken drinnen haben, bereits alles bekannt ist. Da kannste nichts mehr machen, der Zug ist bereits abgefahren
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von latiose88
        Du willst damit sagen man ist bei der USA sicherer als bei china. Wollen die dann mit den Daten einen ne Kaffeemaschine oder sowas andrehen oder wie geht das denn dann ab?
        Nein will ich nicht sagen und habe ich auch nie. Habe mich ja schon solange es geht vorm Fingerabdruck im Perso gewehrt. Aber es ist nun mal so, dass Intel/AMD, sollten sie solche Lücken drinnen haben, bereits alles bekannt ist. Da kannste nichts mehr machen, der Zug ist bereits abgefahren
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Da sind sicher Spycores drin...
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Du willst damit sagen man ist bei der USA sicherer als bei china. Wollen die dann mit den Daten einen ne Kaffeemaschine oder sowas andrehen oder wie geht das denn dann ab?
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Lighting-Designer
        Und du meinst, dass das bei den Amis anders ist? Schau dir mal den Fall an bei dem das FBI gegen Apple vorgegangen ist, weil die sich geweigert haben, Hintertüren für die einzubauen.
        Nein ich meine nicht dass es bei den Amis anders ist. Ist ja auch bei Samsung Handy der Fall.
        Aber da ich bereits Gläsern bin weil ich AMD/Intel Nutzer bin und mir relativ sicher sein kann, dass china und die usa keine solche Daten austauschen wäre man zumindest sicher, dass china nicht in den Besitz solcher Daten kommt
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Na ja da magst du ja recht sein, die software ist teilweise aber wirklich mies. Eine schlechter als die andere. Und klar heißt es dann, na dann mach es besser. Ich kann es aber nicht machen. Man darf ja dennoch die software wohl kritisieren oder etwa nicht. Ich werde langfristig wohl Probleme haben. Oder man macht es eben so wie Apple. Eine Übersetzung in die wo das Betriebsystem auch kennt. Dadurch schafft man ne Brücke und kann dennoch das neuen OS verwenden. Solange es nicht so hässlich wie Windows 10 oder Windows 11 im werkzustand aussieht ist alles gut.
        Wenn es so weit ist hoffe ich doch das da Optionen gibt wo man trotz andere betriebsystem seine alte weiter verwenden kann. Aber dazu muss es erst mal gut werden, ehe ich überzeugt bin.
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