AMD Ryzen 7000 Mobile: Asus leakt Ryzen 7 7730U im Zenbook 14
Mit der Vorstellung eines neuen Zenbook 14 hat Asus wohl unabsichtlich einen von AMDs neuen Ryzen-7000-Prozessoren präsentiert. Doch nach dem firmeneigenen Benennungsschema handelt es sich nicht um einen Zen-4-, sondern einen Zen-3-(+)-Chip, der ein Einstiegsmodell darstellen soll. Lesen Sie daher im Folgenden, was dem Chip ansonsten fehlen könnte und was Asus wohl mit dem neuen Zenbook vor hat.
Nachdem AMD Ende September die neuen Ryzen-7000-Prozessoren gelauncht hatte, ging es Schlag auf Schlag. Nvidia stellte mit der RTX 4090 die schnellste GPU aller Zeiten vor und Intel läutete sein Comeback mit den schnellen Core-Modellen der 13. Generation ein. Dabei ist allerdings untergegangen, dass es auch mobile Hardware gibt, die nicht Hunderte von Watt aufnehmen darf, sondern mit hoher Effizienz in Laptops und Ultrabooks batteriesparend über einen Arbeitstag kommen muss.
Genau für solche Anwendungszwecke ist die höhere Effizienz von Zen 4 und Raptor Lake eigentlich prädestiniert. Vor diesem Hintergrund überrascht und enttäuscht der Leak von der türkischen Asus-Niederlassung zu den neuen Ryzen-7000-Mobile-Prozessoren etwas. Vermutlich unabsichtlich hat man das neue Zenbook 14 in der Version UM3402 vorgestellt. An sich handelt es sich dabei um keinen speziellen Laptop, doch der verbaute AMD Ryzen 7 7730U ist noch nicht vorgestellt worden. Nimmt man nun die Bezeichnung des Chips genauer, so fällt die oben beschriebene Problematik auf.
Laut AMDs eigenem Decoder für Bezeichnungen ist ein Ryzen 7 7730 ein Modell aus dem Modelljahr 2023 (7), das der Ryzen-7-Familie angehört (7), auf Zen 3 oder Zen 3+ setzt (3) und ein Einsteigermodell im Segment darstellt (0). Das U-Suffix steht für eine TDP von 15 bis 28 Watt. GPU-seitig soll noch Vega genutzt werden und weitere Spezifikationen zur CPU sind bisher nicht bekannt.
Bisher gibt es allerdings noch eine Unklarheit zum Zenbook 14. In der Beschreibung ist es mit zwei USB-3.2-10-Gbit/s-Typ-C-Anschlüssen gelistet, obwohl es eigentlich USB 4 unterstützen sollte. Es könnte sich dabei um einen Fehler seitens Asus handeln oder AMD hat beschlossen, dass eine Einsteiger-CPU keine USB-4-Unterstützung benötigt. Der Wechsel von einem OLED- zu einem IPS-Panel suggeriert außerdem, dass man eine günstigere Version des Zenbooks planen könnte.
Quelle: Techpowerup

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