Weniger CPU-Leistung: Passmark vermeldet Rückwärtsentwicklung - einmalig in 21 Jahren
Eine aktuelle Auswertung von Passmark zeigt ein überraschendes Bild des Prozessormarkts: Erstmals seit 2004 ging die durchschnittliche CPU-Leistung zurück. Teils dürften dafür auch Intel und AMD verantwortlich sein.
Das australische Unternehmen Passmark ist den meisten Nutzern wohl durch die frei zugängliche, gigantische Benchmark-Datenbank bekannt, mit der man verschiedene Prozessoren anhand ihres Leistungswerts vergleichen kann. Doch neben den Werten einzelner Modelle veröffentlicht das Unternehmen auch laufend einen Jahresbericht, der die durchschnittliche Performance der getesteten Systeme zeigt. Und 2025 hat dabei eine gewaltige Überraschung parat. Denn erstmals seit 2004, als die Auswertung begann, ging die Durchschnittsperformance der weltweit getesteten Prozessoren zurück.
Einbruch und Stagnation
Mit Blick auf Desktop-CPUs stieg der Durchschnitts-Score in den letzten Jahren demnach immer um mehr als 20 Prozent. 2024 ging dieser Zuwachs dann aber auf nur noch 9,5 Prozent zurück. Und im laufenden Jahr sank der Wert schließlich sogar um 0,5 Prozent - zum ersten Mal seit 21 Jahren. Im Notebook-Segment ist der Verfall sogar noch stärker: 2024 ging es hier noch um 13,9 Prozent nach oben, 2025 hingegen um 3,4 Prozent nach unten.
Das laufende Jahr hat zwar erst angefangen, die Zahlen sind also bei Weitem nicht final. Mangels großer Neuvorstellungen von AMD und Intel wäre eine drastische Trendwende aber überraschend. Die möglichen Gründe sind dabei unklar. Passmark spekuliert beispielsweise über mögliche Sparsamkeit bei den Kunden, den Wechsel auf Windows 11 oder ein Ausbremsen durch Bloatware.
Nicht helfen dürfte zudem die Stagnation der Topmodelle. Im Desktop-Markt bleibt der Ryzen Threadripper Pro 7995WX seit 2023 ungeschlagen. Und im Notebook wurde dort zwar der Ryzen 9 7945HX3D nach zwei Jahren jüngst durch einen nur Intel Core Ultra 275HX abgelöst, mit nur 6,8 Prozent Mehrleistung ist dieser Sprung aber vergleichsweise schwach.
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Wieder mit Blick auf den Desktop-Markt ist im Graphen vor allem die starke Leistungszunahme ab 2017 auffällig, als AMD mit den Ryzen-Prozessoren erstmals Achtkerner im Massenmarkt etablierte und damit wohl den raschen Zuwachs der vergangenen Jahre beflügelte. Dafür spricht auch der Blick auf die Leistung pro Thread, die immer deutlich weniger gestiegen ist als die Gesamtperformance. Sprich: Der Zuwachs des Gesamtmarkts wurde durch immer mehr Kerne beflügelt.
Derzeit verharren AMD und Intel hier aber auf altbekannten Werten. Der Grund für den überraschenden Einbruch dürfte also womöglich auch, aber nicht nur auf der Nachfrageseite liegen. Für einen drastischen Zuwachs bräuchte es bezahlbare Prozessoren mit mehr Kernen. Ein solcher Sprung kursiert derzeit zwar schon in der Gerüchteküche, bis dahin dürfte es aber noch über ein Jahr dauern.
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Quelle: Passmark via Tom's Hardware

langsamer fortschritt ist jetzt aber nicht wirklich schlimm, es liegt viel leistung brach und sollange die nicht vernünftig genutzt werden kann brauchen wir auch keine extreme steigerung. macht ja auch echt kein sinn einen 350kmh ferrari auf 25kmh zu drosseln damit man ihn mit mofaschein fahren kann.
Die Intels sind teils langsamer als die Vorgängerversionen und Win11 24H2 drückt die Performance, zumindest in Games, um 5-22% im Vergleich zu 23H2.
PCGH hats ja schon geschrieben: Wenn man von einem 7800X3D und 23H2 kommt, und auf einen 9800X3D und 24H2 wechselt merkt man praktisch keinen Unterschied...
ich kam ja von einem 4 Kerner direkt zu 10 Kerner und dann zu 18 und 16 Kerner. Das gab freilich dann ne Sätze Leistungssteigerung. Nun gibt es diese ja nicht mehr. Zumindest die massive Steigerung habe ich genossen gehabt. Der Geschwindigkeits rausch von 2x50 % war echt geil gewesen. sowas kann ich eben nun nicht mehr erwarten. Zumindest macht auch die Software das nicht mehr mit. Zumindest bin ich fast auf das maximum wo ich hin wollte. Habe für ne sehr lange Zeit ausgesorgt könnte ich sagen.
Es sei denn es geht einer der anderen PCs mal defekt. Dann nehme ich allerdings nicht das höchste Produkt sondern auf guten Preis und so.
ich werde also selbst das Tempo bremsen, so viel ist sicher.
Ich schließe immer von meiner individuellen & persönlichen Erfahrungen sowie Umfeld auf die Allgemeinheit, deshalb nix verstehen.