Threadripper 7000 vs. Nvidia GH200: AMD liegt in Benchmark-Vergleich meistens vorne
In einem Vergleichstest zwischen Nvidias GH200 und zwei Threadripper-7000-Prozessoren liegt AMD öfter vorne als Nvidia. Die Aussagekraft der Resultate ist aber begrenzt.
Nvidia hat für HPC-Anwendungen mehrere GPU-Beschleuniger im Angebot, beispielsweise die Modelle A100 und H100. In Form des GH200 gibt es aber auch ein Kombinationsprodukt, das 72 CPU-Kerne mit ARM-Architektur mit 16.896 GPU-Shadern kombiniert. Damit agiert Nvidia hier als Prozessorhersteller. Wie ein Bericht von Phoronix zeigt, kann das Unternehmen in dieser Disziplin aber nicht mit AMD mithalten.
Threadripper vor GH200
Dort wurde eine Workstation mit GH200 und 480 GByte LPDDR5X-Speicher getestet und mit anderen Workstations verglichen. Als Kontrahenten traten ein Ryzen Threadripper Pro 7995WX (96 Kerne) mit 8x16 GByte DDR5-5200 und ein Ryzen Threadripper 7980WX (64 Kerne) mit 4x32 GByte DDR5-4800 an. Dabei wurden alle drei Prozessoren mit den Standardeinstellungen betrieben.
In 39 unterschiedlichen Benchmarks mit Fokus auf professionelle Anwendungen lag Nvidias GH200 dabei nur in 17 Disziplinen vor dem 7980WX und nur in 15 Disziplinen vor dem 7995WX. Bei den meisten Anwendungen gingen die AMD-Prozessoren damit in Führung. Je nach Anwendung sind die Performance-Unterschiede dabei teils deutlich.
Gleichzeitig sind mit Blick auf den Vergleich von Phoronix aber natürlich einige Einschränkungen zu bedenken. Es ist beispielsweise nicht auszuschließen, dass viele der Anwendungen besser für die x86- als die ARM-Architektur optimiert sind. Zudem macht der Bericht auch zu der im HPC-Bereich sehr wichtigen Effizienz keine Angabe - es wurden keine Verbrauchsmessungen gemacht.
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Am Ende zeigt der Vergleich damit zwar, dass AMDs Threadripper-CPUs in den meisten getesteten Anwendungen vorne liegen. Gleichzeitig gibt Nvidias Erfolg aber dem Konzept der GH200 recht: Im Server-Segment wird das Modell derzeit stark nachgefragt, in einigen Anwendungen gibt der KI-Beschleuniger als beste Lösung. Dass er im Workstation-Einsatz nicht immer mit der Konkurrenz mithalten kann, dürfte für Nvidia dabei zu verschmerzen sein.
Quelle: Phoronix via Tom's Hardware

Das ist wie mit dem M1. Der wurde als Heiliger Gral gefeiert. Ist auch ein sehr guter Chip. Aber halt nicht vergleichbar mit den x86 CPUs