Auftragsfertiger von Nvidia und AMD: TSMC baut 5-nm-Werk in den USA
TSMC hat sich bereiterklärt, im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona eine Halbleiterfabrik zu bauen. Das Investitionsvolumen der Fabrik, in der 5-nm-Strukturen entstehen sollen, liege bei 12 Milliarden US-Dollar. Medien bewerten die Ankündigung als einen Sieg von Donald Trump.
Donald Trump wünscht sich, dass in den USA mehr Inlandsproduktion stattfindet, allen voran bei kritischen Komponenten. Nun hat der taiwanische Halbleiter-Hersteller TSMC die Absicht erklärt, im Bundesstaat Arizona eine Fab zu errichten. Begründet wird der Schritt mit dem guten Investitionsklima in den USA sowie der hohen Qualifikation US-amerikanischer Arbeitnehmer. Bis 2029 wollen die Taiwaner 12 Milliarden US-Dollar in das Werk investieren.
Der Spatenstich ist für 2021 geplant. Läuft alles nach Plan, produziert das Werk 2024 die ersten Wafer, wobei man zunächst auf den hauseigenen N5-Mode setzt. Dahinter steckt also TSMCs 5-nm-Prozess mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV). Mit 20.000 Wafern pro Monat wäre die Fabrik ein Arizona jedoch ein vergleichsweise kleines Werk. Zum Vergleich: Fab 18 in Taiwan belichtet weit über 100.000 Wafer pro Jahreszwölftel. Zudem ist vorgesehen, dort bis 2024 auf den 3-nm-Prozess umzuschwenken.
Tausende neue Jobs für Amerikaner
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. betont, dass durch die Fab in Arizona mehr als 1.600 Stellen für Hochqualifizierte entstehen. Tausende weitere Jobs sollen indirekt geschaffen werden. Außerdem hebt TSMC in der Ankündigung die enge Kooperation mit den Behörden hervor - sowohl mit dem Staate Arizona als auch der US-Regierung. Das lässt auf Subventionen in nicht unerheblicher Höhe schließen. Da Foundrys eine Stange Geld kosten, sind solche Förderungen auch in anderen Ländern üblich. Über die genaue Höhe schweigt man sich allerdings aus.
Arizona erhält mit der von TSMCs geplanter Fabrik nicht seine erste Foundry. Intel produziert dort bereits an vier Werken. Dazu gehört die seinerzeit noch von Barack Obama geforderte Fab 42, die Intels 7-nm-Prozess übernehmen soll. Obwohl TSMC in Washington bereits Flashspeicher produziert, stand man einer weiteren Fabrik auf amerikanischem Boden bis zuletzt ablehnend gegenüber. Woher der plötzliche Sinneswandel kommt, bleibt offen.
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In der Vergangenheit hatte sich US-Präsident Donald Trump wiederholt für stärkere Inlandsproduktion eingesetzt und eine zunehmende Abhängigkeit von Asien beklagt. US-Medien wie die New York Times bewerten TSMCs Ankündigung, eine Fab in den Vereinigten Staaten zu errichten, als Sieg des amerikanischen Präsidenten.

Computerchips sind nicht nur für zivile Zwecke gedacht,ohne jene würde sie keine ferngelenkete Waffen,Kampfflugzeuge und weiss der Geier was sie
sonst so haben verwenden können.Chips können auch töten....das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Kennt eine solche das z.B. amerikanische Einwanderungsrecht?
Die jetzige schert sich einen Dreck um solche Belange, was dem Herrn Trump ja ziemlich gleich kommt.
Zudem ist das eigentlich egal wo welcher Standort ist, denn die Rohstoffe kommen meistens ja nicht direkt auch aus der unmittelbaren Nähe des Standort.
Sämtliche unmittelbar ansiedelnde Zulieferer haben ebenfalls eigene Abhängigkeiten, die Einfluß nehmen.
Abhängigkeiten sind also trotzdem mehr als genug vorhanden, gänzlich ohne Seuchenvirus.
TSMC baut in Amerika und bekommt die amerikanische Spionagehardware gleich mit ins Bauwerk implementiert, damit Intel endlich wieder einen technologischen Vorsprung bekommen kann.
Bitte nicht ernst nehmen, denn das ging mir nur beim Lesen der Titelseite sofort durch den Kopf.
Au wei, ich bin mit der AMD-Seuche infiziert!
Muss verfolgen.