Sandy Bridge: Preisentwicklung nach den ersten zwei Wochen

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News Eric Herrmann Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die Sandy Bridge-Quadcores sind nun seit zwei Wochen am Markt. In unseren Tests haben sich die Sockel 1155-Prozessoren als äußerst leistungsstark herausgestellt. Werfen wir einen Blick darauf, wie sich die anfänglich hohen Preise mittlerweile entwickelt haben.

Am 09. Januar hat Intel seine Sandy-Bridge-Prozessoren zum Verkauf im Einzelhandel freigegeben. Die Leistung der neuen Intel CPUs der Core i7-2000-Serie stellte sich im PCGH-Test als bemerkenswert heraus. Auch der neue Core i3-2100 konnte sich im Test gut behaupten. Nun, zwei Wochen später, wollen wir nachschauen, ob sich bereits an den Preisen etwas verändert hat. Sind die Preise gestiegen, da die Nachfrage größer wird? Oder sind sie gesunken, da der anfängliche Boom nun nachlässt? Ein Blick auf die Preiskurven im Preisvergleich gibt Aufschluss.

Das kleinste Modell, der Zweikerner Intel Core i3-2100, ist zwar beim ersten renommierten Händler für 147 Euro ausgewiesen, aber nirgendwo (kurzfristig) lieferbar. Ähnlich verhält es sich mit sämtlichen Dualcores der Sandy-Bridge-Architektur. Offenbar will Intel bis Februar damit warten, die Westmere-Architektur, die ebenfalls in 32 Nanometern gefertigt wird, vom eigenen Markt zu verdrängen.

Der kleinste Quadcore, der Intel Core i5-2300 mit 2,8 GHz hielt im Dezember 2010 für 186 Euro Einzug im Preisvergleich. Bis zum Launch am 09. Januar sank der Mindestpreis bereits auf 168 Euro. Mittlerweile ist er für 161 Euro zu haben.

Der 3,1 GHz schnelle Core i5-2400 schlug Vorbestellern vor Jahreswechsel mit 195 Euro zu Buche. Auch hier sank der Preis bis zum eigentlichen Launch schon auf 174 Euro. Mittlerweile hat er eine Marke von 164 Euro erreicht.

Der mit 3,3 GHz schnellste Vertreter der SMT(Simultaneous Multithreading, a.k.a. Hyperthreading)-losen Sandy Bridges Core i5-2500 war im Dezember noch nicht unter 213 Euro vorzubestellen. Der Release-Preis von 190 Euro wurde mittlerweile um 5 auf 185 Euro gesenkt. Dasselbe Modell mit offenem Multiplikator, sprich der Core i5-2500K, kostete im Dezember 224 Euro, zum Release 214 und nun noch 219 Euro. Hier ist zu beachten, dass der günstigste ermittelte Preis zwar bei 197 Euro liegt, jedoch der Händler mit diesem Angebot aufgrund von Lieferproblemen aus unserer Übersicht herausfällt.

Das größte Modell der Sandy-Bridge-Serie, mit SMT und 3,4 GHz, ist derzeit der Intel Core i7-2600. Erst Anfang Januar erschien er im Preisvergleich. Dort verlangte man mindestens 289 Euro für den Quadcore. Am ersten Tag der Auslieferung an Endkunden stand der Preis bei mindestens 272 Euro. Nun ist er für mindestens 262 Euro sofort lieferbar. Dasselbe Modell mit offenem Multiplikator, also der Core i7-2600K, hat Vorbesteller mindestens 318 Euro gekostet. Bis zum Erscheinungstag sank der Preis auf 306 Euro. Mittlerweile ist er erst ab mindestens 315 Euro sofort lieferbar, auch wenn die ersten Listungen bei 289 Euro anfangen.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PontifexM BIOS-Overclocker(in)
        davon ist auszugehn.
      • Von PontifexM BIOS-Overclocker(in)
        davon ist auszugehn.
      • Von derf Kabelverknoter(in)
        Ist bis Ende Februar noch mit weiteren Preissenkungen zu rechnen?
      • Von ViP94 Software-Overclocker(in)
        Ok, da kannst du recht haben!
        Aber ich finde diesen Artikel sehr sinnlos!
        Den Preisverlauf eines Produkts, das noch nicht einmal lieferbar ist, zu bewerten, finde ich nicht sehr sinnvoll!!
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        Die meisten SBs mit 8MiB landen als Xeons im Handel, auf dem Desktop halt nur beim 2600K. Von deiner ist deine Theorie mit der Chipausbeute nur bedingt korrekt.
      • Von ViP94 Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Marc
        Die 32-nm-CPUs mögen günstig erscheinen, Intel aber ist an einem großen Marktanteil interessiert: Das Verhältnis aus Fertigungskosten und Einnahmen bietet eine deutlich höhere Marge als bei den 45-nm-CPUs. Es ist also keine Kundenliebe, sondern reine Wirtschaftlichkeit.
        Natürlich passen jetzt mehr Chips auf einen Wafer, aber so ganz scheint die Produktion in 32nm noch nicht zu laufen!
        Ansonsten wären mehr CPUs mit dem Cache-Vollausbau unterwegs!
        So wie bei den Lynnfields und Bloomfields!

        Also könnte man daraus schließen, dass auch die Chipausbeute noch nicht ganz das gelbe vom Ei ist!
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