Sandy Bridge: Optischer Vergleich zwischen Sockel LGA1155 und 1156

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Immer mehr Bilder von Intels neuen Prozessoren mit Sandy-Bridge-Architektur und dem passendem Sockel LGA1155 scheinen eine Abwärtskompatibilität zu aktuellen 1156-Mainboards auszuschließen.

Es waren bereits Bilder eines Prototypen von Intels neuer Sandy Bridge CPU für den Sockel LGA1155 aufgetaucht. Viele Nutzer fragen sich verständlicherweise, ob die neuen Prozessoren auch zu den aktuellen Sockel-LGA1156-Mainboards kompatibel sein werden.

Vr-zone.com hat nun einen Direktvergleich der zwei Sockelversionen veröffentlicht, welche wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sehen sich diese auf den ersten Blick sehr ähnlich, sind es vor allem die beiden zur Orientierung beim Einbau gedachten Aussparungen, die eine Abwärtskompatibilität verhindern werden. Intel setzt diese im Vergleich zum aktuellen LGA1156 Design etwas höher an. Ein Einbau einer CPU mit Sandy-Bridge-Architektur in aktuelle Mainboards wird so höchstwahrscheinlich rein mechanisch nicht möglich sein. Der fehlende Pin sitzt übrigens innerhalb der linken, oberen Aussparung.

Erste Mainboards mit P67 und H67 Chipsatz und dem neuen Sockel LGA1155 waren übrigens bereits auf der Computex 2010 zu sehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Bildergalerie

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    • Kommentare (64)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Es gibt ja von EVGA ein 1366er Dualsockel MB für High-End Gamer PCs, das sogar Quad SLI/CF Supportet und mit dem schon einige (u.a. 3D Mark) Weltrekorde aufgestellt wurden; das ändert aber nichts daran, dass ein dual Nehalem System noch sehr viel teurer als ein Gulftown System ist...

        Zu viel Leistung kann es nicht geben! In Spielen ist es aber wohl wirklich so, dass in der Praxis in High-End Systemen sogut wie immer die GraKa limitiert womit noch schnellere CPUs für Gamer PCs nur eingeschränkt Sinn machen; allerdings sollte ATIs nächste GPU Generation etwa zeitgleich mit Sandy Bridge und noch vor Bulldozer erscheinen und so diese Limitierung deutlich nach oben korrigieren...
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Es gibt ja von EVGA ein 1366er Dualsockel MB für High-End Gamer PCs, das sogar Quad SLI/CF Supportet und mit dem schon einige (u.a. 3D Mark) Weltrekorde aufgestellt wurden; das ändert aber nichts daran, dass ein dual Nehalem System noch sehr viel teurer als ein Gulftown System ist...

        Zu viel Leistung kann es nicht geben! In Spielen ist es aber wohl wirklich so, dass in der Praxis in High-End Systemen sogut wie immer die GraKa limitiert womit noch schnellere CPUs für Gamer PCs nur eingeschränkt Sinn machen; allerdings sollte ATIs nächste GPU Generation etwa zeitgleich mit Sandy Bridge und noch vor Bulldozer erscheinen und so diese Limitierung deutlich nach oben korrigieren...
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Das ist so nicht mehr korrekt. Die 10er Generation hatte keinen Monitorausgang. Die aktuelle/kommende 20er Generation also die auf Fermibasis hat nen DVI Ausgang (zumindest die normalen Karten Link)

        Bei den Bladeservern mit 4 Karten müsste man nachschauen ob nen DVI Ausgang nach außen geführt ist, aber meines wissens nach nicht direkt, ist da aber auch absolut nicht erforderlich.

        Im Prinziep ist ne Tesla Karte ja auch nur ne GeForce nur halt ohne beschnittener DP Leistung UND ECC Ram und halt mehr von selbigem.

        EDIT: Hab nachgeschaut, die C2050/C2070 haben nen DVI Ausgang, Blades S2050/S2070 haben keinen genau wie die M2050/M2070 (sind Karten ohne Abdeckung und ohne Lüfter, aber mit nem normalen PCIE Anschluss.)
      • Von GR-Thunderstorm BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Skysnake
        GPU Support ist da aber im Allgemeinen wirklich unter aller sau, aber da gibts ja von nVidia die GPU Blades, das geht dann schon gut ab
        Die Teslakarten haben aber keinen Monitorausgang. ^^

        Aber an sich würde mich auch mal interessieren: Kann man auf Tesla-Karten Games zocken, wenn man den Monitorausgang an einer Zusatzgraka oder vom Mobo nutzt?
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Naja, wenn man sehr viel im Cache hin und herschiebt und kaum in den RAM muss, dann summiert sich auch so nen kleiner Unterschied auf Dauer, vorallem wenn man halt auf Zwischenergebnisse warten muss kann das schon auch deutlich merkbar werden. (jaja ich weiß, ich drift in den HPC Bereich zu stark ab )

        Was die Server angeht, klar sind die noch viel teurer, aber meist ihr Geld einfach wert, vorallem wenn man die 100GB+ RAM dann auch wirklich ausreizen kann

        GPU Support ist da aber im Allgemeinen wirklich unter aller sau, aber da gibts ja von nVidia die GPU Blades, das geht dann schon gut ab
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        @ Skysnake

        Die Latenz des Gulftown ist minimal schlechter gegenüber Bloomfield, dafür hat der absolut 50% mehr Shared-L3. Hier von "sehr ausbremsen" zu sprechen, ist abwegig - in der Praxis ist das nicht spürbar. Es ist höchstens messbar, siehe unsere Spiele-Benches.
        Zitat
        Man sollte also wirklich schauen für was man ne CPU sich anschaffen will für Spieler sind eigentlich alle besseren Quads und Hexacores von Intel und AMD mehr als Highend.
        Nein, das ist kein High-End gemäß Definition. Mehr als High-End geht zudem nicht
        Zitat
        Nen 980 entzieht sich mir persönlich einfach so ziemlich dem Sinn, weil wenn ich so extrem viel Leistung brauch, greif ich eher zu nem Server/Cluster als mir so ne teure DesktopCPU anzuschaffen
        Ein Server-(Prozessor) ist noch teurer, die Boards ohnehin. Und in Sachen Features (Grafik!) meist schlechter. Für mich, der CPU-Power will aber auch viel zockt, keine Alternative. Und RAM? Ich kann mir auf ein 1366er Board 12G packen, das sollte reichen.
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