Chipfertigung: Samsung startet Serienproduktion in 8 nm

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Chipfertigung: Samsung startet Serienproduktion in 8 nm
Quelle: Samsung

Samsung hat im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die Serienproduktion in 8 Nanometern begonnen zu haben. Der 8LPP-Prozess (Low Power Plus) stellt eine Evolution auf Basis von 10LPP dar und soll eine zehn Prozent höhere Packdichte sowie eine zehn Prozent niedrigere Leistungsaufnahme ermöglichen. Als Einsatzgebiet sieht Samsung vor allem Smartphone- und Netzwerk-Chips.

Vor allem für Smartphone-Prozessoren und -Modems bot Samsung bisher 10LPP (10 nm FinFET Low Power Plus) als kleinsten Fertigungsprozess an. Ähnlich wie bei der 20-nm-Generation verzichten AMD und Nvidia auf 10-nm-Designs und werden stattdessen direkt von 14 auf 7 nm umsteigen. Einen Zwischenschritt bietet Samsung mit 8LPP (8 nm FinFET Low Power Plus) an, dessen Serienproduktion jüngst begonnen haben soll. Die Fertigungssparte der Südkoreaner liege damit drei Monate vor dem angedachten Zeitplan.

8LPP basiert auf 10LPP und stellt lediglich eine evolutionäre Verbesserung dar. Gegenüber 10LPP soll der verbesserte Prozess eine um zehn Prozent erhöhte Packdichte und eine bis zu zehn Prozent geringere Leistungsaufnahme ermöglichen. Zum Einsatz kommt weiterhin klassische Immersionslithographie. EUV-Belichtung (extreme ultraviolet) soll mit der 7-nm-Generation in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die Risikoproduktion gehen.

Als Kunde für 8LPP wird Qualcomm genannt, der unter anderem effizientere Systems on a Chip (SoCs) aus der Snapdragon-Serie und Modems mit kompakteren Ausmaßen fertigen lassen kann. Samsung dürfte künftig selbst Exynos-Prozessoren für die hauseigenen Galaxy-Smartphones in 8 LPP vom Fließband laufen lassen. Darüber hinaus eigne sich 8LPP "für viele andere High-Performance-Anwendungen", so Samsung - bloß Prozessoren und Grafikchips für den PC-Bereich sollten ausbleiben. Die Ausbeute, der sogenannte Yield, soll dank der 10LPP-Basis bereits gut ausfallen. Genaue Zahlen sind wie immer Betriebsgeheimnis.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Zitat von Atent123
        Du verwechselst da was.
        Es gibt einmal 12nm was die optimierte Version von 14nm ist und es gibt 8nm was die optimierte Version von 10nm ist was wiederum ein komplett neuer Prozess ist.
        Glofo überspringt den 10/8nm Prozess aber komplett um schneller mit 7nm zu beginnen.
        Ich verwechsle da nichts, mir ging es um LPP und die Unterschiede zwischen dem 14nm und 10nm-Prozess (Samsung) sind auch nicht so riesig. Und die Benennungen werden immer verwirrender. Aus 14nm wird plötzlich 12 nm. Aus 10nm wird 8 nm. Intel 10nm ist dann wieder mit Samsung 7nm vergleichbar.
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        Zitat von Atent123
        Du verwechselst da was.
        Es gibt einmal 12nm was die optimierte Version von 14nm ist und es gibt 8nm was die optimierte Version von 10nm ist was wiederum ein komplett neuer Prozess ist.
        Glofo überspringt den 10/8nm Prozess aber komplett um schneller mit 7nm zu beginnen.
        Ich verwechsle da nichts, mir ging es um LPP und die Unterschiede zwischen dem 14nm und 10nm-Prozess (Samsung) sind auch nicht so riesig. Und die Benennungen werden immer verwirrender. Aus 14nm wird plötzlich 12 nm. Aus 10nm wird 8 nm. Intel 10nm ist dann wieder mit Samsung 7nm vergleichbar.
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        Zitat von lutari
        Die aktuellen Ryzen werden mit einer älteren Version dieses Prozesses gefertigt.
        Du verwechselst da was.
        Es gibt einmal 12nm was die optimierte Version von 14nm ist und es gibt 8nm was die optimierte Version von 10nm ist was wiederum ein komplett neuer Prozess ist.
        Glofo überspringt den 10/8nm Prozess aber komplett um schneller mit 7nm zu beginnen.
      • Von silent-freak Software-Overclocker(in)
        Danke Dir für die Info.
      • Von lutari Software-Overclocker(in)
        @silent-freak:

        In der PCGH (Print-Ausgabe) gab es eine gute Übersicht und 3 GHz scheint ungefähr der Sweetspot bei Ryzen zu sein.
        Aus Interesse habe ich selber paar Messungen vorgenommen. Ich habe keine professionellen Messgeräte und ein anderer Ryzen 1700 kann sich anders verhalten. Ist auch immer etwas Lotterie.
        Die 200 MHz von 3 auf 3,2 GHz erhöhen die Leistungsaufnahme der CPU um ca. 25%. Die 800 MHz von 3 auf 3,8 GHz erhöhen die Leistungsaufnahme der CPU um ca. 300%.
      • Von silent-freak Software-Overclocker(in)
        Ist das bei den Ryzens auch so, dass die Effizienz ab 3 GHz abnimmt?
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