Ryzen Z1 vs. Apple M2: Benchmarks unter Linux sprechen für AMD
Unter Linux rechnet ein AMD Ryzen Z1 Extreme offenbar deutlich schneller als der Apple M2. Da der Linux-Support des M2 aber zu wünschen übrig lässt, ist das Ergebnis kaum belastbar.
Der im Asus ROG Ally genutzte SoC AMD Ryzen Z1 Extreme ist weiterhin Gegenstand verschiedener Performance-Vergleiche. Jüngst hat sich nun die Website Phoronix den Chip vorgenommen, und ihn auf Nachfrage der Community hin mit einem Apple M2 und dem Schwestermodell Ryzen 7 7840U verglichen. Dabei kam auf den jeweiligen Systemen Linux zum Einsatz, wobei beim Apple M2 auch die genaue Distribution bekannt ist: Asahi.
Ein kaum belastbarer Vorsprung
Damit wurden die Benchmarks zwar mit einigermaßen vergleichbaren Betriebssystemen ausgeführt, doch sorgt das an anderer Stelle für Probleme: Der Linux-Support des M2 ist inoffiziell, was sich insbesondere auch beim unausgegorenen Grafiktreiber bemerkbar macht. Zudem gibt es noch weitere Schwachstellen beim Testaufbau. Dem M2 standen etwa nur die Passivkühlung des Macbook Air und 8 GB Speicher zur Seite, wohingegen die anderen SoCs mit 16 GB und aktiver Kühlung antraten.
Insgesamt verwundert es daher nicht, dass in den insgesamt 120 einzelnen Messwerten meist der Ryzen Z1 Extreme im Performance Mode vorne lag. In insgesamt 88,1 Prozent der Fälle konnte sich das Modell durchsetzen, wohingegen der Apple M2 im Macbook Air nur auf 7,6 Prozent kommt. In 3,4 Prozent konnte sich zudem der Ryzen 7 7840U behaupten, und in einem einzigen Benchmark war der Z1 Extreme im normalen Modus am schnellsten.
Laut Phoronix kam der Apple M2 im geometrischen Mittel auf rund 78 Prozent der Leistung des Ryzen Z1 im Performance-Modus, womit dieser - im Test - das deutlich schnellere Modell ist. Die zahlreichen Unzulänglichkeiten am Testsystem können dieses Ergebnis aber deutlich verzerren. Zudem ist auch der abweichende Energieverbrauch zu bedenken, der beim M2 aufgrund des mäßigen Linux-Supports nicht ausgelesen werden konnte.
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Zumindest etwas belastbarer erscheint deshalb ein kürzlich geleaktes Cinebench-Ergebnis, laut dem der Ryzen Z1 Extreme im Singlecore-Score auf Augenhöhe mit dem Apple M2 liegt. Bei der Multicore-Performance konnten die acht Zen-4-Kerne dort mit den acht P- und vier E-Kernen von Apple hingegen nicht mithalten.
Quelle: Phoronix via Tom's Hardware


Und du sprichst davon, dass AMD im CPU Bereich die unangefochtene Nr. ist wenn es um kompromisslose Leistung und Effizienz geht?
Grundsätzlich gibt es jedoch andere Test (https://www.notebookcheck...), in denen der M2 auch seine 21 Watt zieht, was natürlich immer noch ein top Wert für seine Leistung ist.
Das OSX ist einfach maßgeschneidert auf die vom herrsteller festgelegte hardware konfiguration. Das ist keine kunst das es deutlich performanter läuft als jede windows maschiene wo Millionen an Hardware konfigurationen gibt.
Dasselbe ist seit Jahren bei den iPhones zu sehen. 2-3 Jahre alte modelle hängen die neusten Android boliden ab was speed angeht lol
Der M2 oder der M3 hat halt zwei/drei Jahre Vorsprung und ist viel effizienter.
Wenn der Laptop 10-12 h hält reicht mir das, kurz ne Stunde bei 60 Watt laden. Dann geht's weiter ^_^.
Wenn man halt Videos Codiert oder zockt, sollte man das Netzteil mal anschließen. Bei normalen Office, gibt es vermutlich bei beiden keine Probleme ^_^.
off Topic: AMD müsste an die Grafikeinheit mal 12-16 GB HBM Seicher auf den SOC machen, da reicht ja auch ein Stapel, dann würde das Teil richtig rennen ^_^
Solange man aber noch kein Super Mario emuliert hat kann man sich entspannt zurücklehnen.