Ryzen 9 7950X mit einem Kupferbarren gekühlt
Auf Reddit hat ein Bastler seinen Ryzen 9 7950X komplett passiv gekühlt. Dabei kam aber kein klassischer Towerkühler ohne Lüfter zum Einsatz, sondern ein massiver Kupferblock, der das Gehäuse und die serienmäßige CPU-Kühlplatte des Streacom DB4 miteinander verbindet. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu dem Projekt und welche Temperaturen damit erreicht werden können.
AMDs Ryzen 9 7950X ist mit 16 echten Kernen, hohem Boost-Takt und hoher Spannung kein Kostverächter. Die Fabelwerte bezüglich Stromverbrauch und Effizienz der X3D-Modelle erreicht er nur mit händischen Eingriffen und dennoch bleibt die Spieleleistung weit unter den Cache-Chips. Um solch eine CPU ordentlich kühlen zu können, kommt nur noch der High-end-Bereich an Kühllösungen infrage und die Nutzer können zwischen einem großen Luftkühler, einer AIO-Wasserkühlung oder gleich standesgemäß einer Custom-Wasserkühlung wählen.
Der Redditor "AromaticImpress7778" hat sich allerdings für eine andere Lösung für seinen Ryzen 9 7950X entschieden. Der Chip wird bei ihm in einem Produktivsystem eingesetzt, aber nur zu einem geringen Teil ausgenutzt. Gleichzeitig mag er passiv gekühlte Computer und hat sich daher entschlossen, den Ryzen 9 passiv zu kühlen. Das restliche System besteht aus einem MSI B650I Edge WiFi und 64 GiB DDR5-Arbeitsspeicher. Befeuert wird es von einem 250 Watt Netzteil und sitzt in einem Streacom DB4, das für passiv gekühlte ITX-Builds ausgelegt ist.
Für die Wärmeableitung von der CPU wurde ein ESG Buntmetallbarren aus einem Kilogramm Kupfer genutzt, der für ca. 33 Euro erworben werden kann. Diese wurde mit der serienmäßigen Kühllösung des Gehäuses kombiniert, die aber nur für eine TDP von 65 Watt ausreicht. Da der Ryzen auf 170 Watt kommt, wurde der Kupferbarren genutzt, um die Wärme der CPU an die Gehäuseseiten abzuleiten. Der PC wiegt dadurch im Ganzen 13 Kilogramm und die Kühllösung scheint ordentlich zu funktionieren.
Nach zwei Stunden Volllast erreicht die CPU auf CCD 1 eine Temperatur von 95 °C, während auf CCD 2 90 °C anliegen. Auch das Mainboard bleibt mit 77 °C im Rahmen. Für den Kontakt zwischen dem Kupferbarren und der CPU-Kühllösung wurde Arctic MX6 eingesetzt. Die Seitenteile des Gehäuses steuern erheblich zur Wärmeabführung bei und erreichen nach dieser Zeit Temperaturen von 50 bis 60 °C.
Quelle: r/fanless



Aber falsch ist die Aussage dass einer benutzt wurde sicher nicht:
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Was an der Meldung besonders sein soll ist mir dagegen auch nicht ganz klar... schließlich hat doch jeder immer ein Kilo Kupfer greifbar um es mal fix auf ne CPU zu stellen wenn man nur kurz ins BIOS muss, oder...?
Hier is meiner... auch mal mit Maßstab - die Dinger sind kleiner als es den Eindruck macht auf den Bildern
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Daran kann ich eben leider nix ändern weil es heizt sich halt so warm in starken Sommer auf. Also wenn ich wüsste wie ich ohne extra Strom zu verballern das Zimmer kühlen könnte, würde ich das echt machen. Nun das Sind alles Sachen wo man wenn man das schon weiß auch was machen kann. Mainbaord sofern es da nicht schon einen Nachfolger beim A620 kommen wird, wird es der dann werden. Und der Rest weiß ich auch schon. Es wird also nur noch auf die richtige CPU gewartet. Dann steht dem nix mehr im Weg. Geld lege ich noch weiter dazu damit ich das alles mir da zahlen kann. Billig wird der PC mit dieser CPU wohl nicht werden. Aber dank dem Verzicht auf ne gute gpu auch bezahlbar.