Neuer Tiefpreis: Ryzen 5 8600G wieder unter 200 Euro gefallen

Mit sechs Kernen und einer Radeon 760M ist der Ryzen 5 8600G zum derzeitigen Preis die spannendste APU für den Sockel AM5: Zu einem neuen Tiefpreis für unter 200 Euro erhält man genug Grafikleistung, die - natürlich nicht mit maximalen Details - auch für aktuelle Spiele reicht.

News Stephan Wilke Redaktion E-Com Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Neuer Tiefpreis: Ryzen 5 8600G wieder unter 200 Euro gefallen
Quelle: Cyberport.de, AMD

Die Ryzen-8000G-APUs für Desktop-PCs gelten als die Prozessoren mit der schnellsten integrierten Grafikeinheit und sind selbst modernen Spielen wie Baldur's Gate 3, Cyberpunk 2077 oder Starfield gewachsen, sofern man keine zu hohen Erwartungen an die Auflösung und Grafikdetails hat: Gerade mit Frame Generation sind selbst in Full HD bei mittleren Details oft über 60 Fps möglich. Gerade für kompakte, günstige Rechner und Gelegenheitsspieler ist das interessant, da man so die Kosten und den Platzbedarf für eine separate Grafikkarte einspart und eben trotzdem mit aktuellen Spielen Spaß haben kann.

Ryzen 5 8600G günstig wie nie

Der AMD Ryzen 5 8600G wird von vielen als die spannendste der Ryzen-8000G-APUs angesehen, was sich anhand der Eckdaten und Benchmark-Ergebnisse leicht erklären lässt: Er bietet sechs Kerne, zwölf Threads und bis zu 5,0 GHz Boost-Takt, während die verbaute Radeon 760M mit 2,8 GHz getaktet ist und 512 Shader-Einheiten umfasst. Der Ryzen 7 8700G ist zwar mit acht, bis zu 5,1 GHz schnellen Kernen und einer Radeon 780M mit 768 Shader-Einheiten und 2,9 GHz zwar die schnellste APU, aber liefert in der Praxis oft nur rund 10 % mehr Fps in Spielen als der 8600G, wie die PCGH-Tests ergeben haben. Dafür ist der Preis von derzeit rund 290 Euro unverhältnismäßig hoch.

Der Ryzen 5 8500G ist wiederum stark beschnitten, aber nicht erheblich günstiger als der unter 200 Euro gefallene 8600G: Er fährt zwar sechs Kerne auf, allerdings sind vier davon leistungsschwächere Zen-4c-Kerne, die maximal 3,7 GHz erreichen. Dazu muss die integrierte Radeon 740M mit nur 256, also halb so vielen Shader-Einheiten auskommen. Rund 160 Euro sind dafür im Vergleich mit dem 8600G einfach kein attraktiver Preis, zumal auch keine NPU zur KI-Beschleunigung an Bord ist. Ein regelrechter Flop ist der Ryzen 3 8300G, der sogar nur mit vier Kernen antritt (drei davon sind Zen-4c-Kerne), wenn man den hohen Preis berücksichtigt: Im Preisvergleich ist die primär für OEM-Kunden gedachte APU nur als Tray-Version zu finden und erst ab ca. 230 Euro gelistet!

War der Ryzen 5 8600G den vergangenen Monat meist erst ab ca. 215 Euro gelistet, ist er nun bei Amazon unter die 200-Euro-Marke gefallen. In diesem Bereich lag er gemäß Preishistorie im PCGH-Preisvergleich bisher erst einmal für wenige Tage im April. Für noch einen Euro weniger, nämlich für 198,80 statt 199,80 Euro, bieten derzeit Computeruniverse und Cyberport die Sockel-AM5-CPU an. Dabei handelt es sich gemäß Preisvergleich um historische Tiefpreise - günstiger gab es die schnelle APU also bisher noch nicht zu kaufen.

Die besten Deals

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