Ryzen 4000 APUs: Bald in Deutschland erhältlich, erste Angebote in China
In China können erste Notebooks mit AMDs Renoir-APUs gekauft werden, und auch in Deutschland sollen bald die ersten Modelle erhältlich sein. Die bisher bekannten Preise sprechen dafür, dass AMDs neue APUs sehr konkurrenzfähig sein werden.
Mit den Matisse-CPUs hat AMD Intel im Desktop-Markt bereits gewaltig zugesetzt, im Notebook verkauft das Unternehmen aber bislang immer noch die alten Chips auf Basis von Zen+. Mit dem Release der Renoir-APUs soll soll sich das ändern: Dann wird es endlich die Zen-2-Architektur und die 7-nm-Fertigung im Notebook geben, wodurch Intel auch hier gewaltige Konkurrenz durch AMD bekommen dürfte.
AMD Renoir ist bald verfügbar
Eine große Frage blieb allerdings, wann die Renoir-APUs endlich auf den Markt kommen werden. Laut einem Bericht der Hardware Times ist es nun aber endlich soweit: In China wird das erste entsprechenden Notebooks verkauft. Konkret handelt es sich um ein Asus-Notebook mit Ryzen 7 4800H, das angeblich bereits über 1.000 Mal vom Händler JD.com verkauft wurde.
Auffällig ist dabei der Preis von 7.000 Yuan was knapp 900 Euro entspricht. Das konkrete Modell, mit zusätzlich verbauter RTX 2060, soll somit genauso teuer sein wie eine weitere Ausstattungsvariante mit Intel Core i5-9300H. Rein anhand der Spezifikationen kann letzterer aber nicht annähernd mithalten: Er hat nur vier Kerne mit SMT, wohingegen der Ryzen 7 4800H acht Kerne mit SMT und einen vergleichbaren Boost-Takt bietet.
Quelle: JD.com
In China kann das erste Notebook mit Renoir-APU bereits gekauft werden
Auch hierzulande können Kunden wahrscheinlich bald die ersten Renoir-APUs kaufen: Im PCGH-Preisvergleich sind mittlerweile drei entsprechende Notebooks gelistet, die vom Händler Cyberport angeboten werden. Bislang kann dieser die Geräte noch nicht liefern, doch zumindest zwei der Notebooks sollen ab dem 9. April lieferbar sein.
Auch spannend: AMD Zen 3, Navi 2X & Nvidia Ampere: Aktuelle Release-Termine aus der Gerüchteküche
Bei den drei Notebooks handelt es sich um verschiedene Modellvarianten des Acer Swift 3, die auf einen Ryzen 3 4300U, einen Ryzen 5 4500U oder einen Ryzen 7 4700U setzen. Die Notebooks können für 700 bis 1.000 Euro vorbestellt werden. Ebenso für 1.000 Euro wird im PCGH-Preisvergleich ein Acer Swift 3 mit i7-1065G gelistet, dieser Prozessor bietet aber nur vier Kerne. Dafür wird das Notebook mit 16 statt 8 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert.
| Modellname | SF314-42-R27B | SF314-42-R54P | SF314-42-R4XJ | SF314-57-75YP |
|---|---|---|---|---|
| CPU | Ryzen 3 4300U | Ryzen 5 4500U | Ryzen 7 4700U | Core i7-1065G7 |
| GPU | IGP | IGP | IGP | IGP |
| Arbeitsspeicher | 1x 8 GB DDR4 | 1x 8 GB DDR4 | 1x 8 GB DDR4 | 2x 8 GB LPDDR4 |
| SSD | 256 GB | 512 GB | 1 TB | 1 TB (M.2 PCIe) |
| Display | 1080p, IPS, non-glare | 1080p, IPS, non-glare | 1080p, IPS, non-glare | 1080p, IPS, non-glare |
| Preis | 700 € | 800 € | 1.000 € | 1.000 € |
| Verfügbar ab | 07.05.2020 | 09.04.2020 | 09.04.2020 | Bereits lieferbar |
Ob Cyberport den angekündigten Liefertermin einhalten kann, oder ob es sich um einen Fehler handelt, ist insbesondere aufgrund der aktuellen weltweiten Lage unklar. Sollten die Geräte aber tatsächlich ab dem 9. April lieferbar sein, so dürfte es nicht lange dauern, bis weitere Renoir-Notebooks erhältlich sein werden.
Quelle: PCGH-Preisvergleich, Hardware Times via Reddit

allerdings werden solche Notebooks in Tests gegen vllt nen Intel basiertem Notebook mit 2 Riegen abkacken obwohl se eigentlich schneller wären
Intel: 2 x 8 GByte, 1.000€
Warum zum Geier? Kann mir nicht vorstellen, dass die AMD APU soviel teurer sein soll.
Warum nicht dann wenigstens alternativ 2 x 4 GByte (dual Channel) anbieten?
greetz
hrIntelNvidia
Und am besten zu den 8 gig ram noch DDR 2133er Speicher, dann bekomm ich gleich ein lachanfall.
AMD: 1x 8 GByte, 1.000€
Intel: 2 x 8 GByte, 1.000€
Warum zum Geier? Kann mir nicht vorstellen, dass die AMD APU soviel teurer sein soll.
Warum nicht dann wenigstens alternativ 2 x 4 GByte (dual Channel) anbieten?
greetz
hrIntelNvidia
Wann kommen die 4200/4400g Modelle endlich und wann verbaut MS die Notebookversion ins Surface Pro endlich