CPUs 2023: Raptor Lake mit Refresh und Ryzen 7000 X3D mit max. 8 Kernen [Gerüchte]
2023 könnte bei den CPUs eher überschaubar bleiben, sagt ein sonst gut informierter Bilibili-Nutzer. AMD soll für Ryzen 7000 V-Cache bringen, aber nur bis 8 Kerne, und Intel soll nur einen Refresh von Raptor Lake planen.
Neue Gerüchte aus dem CPU-Markt zeichnen ein eher bescheidenes Jahr 2023. Die erste Überraschung ist, dass Meteor Lake nun gar keine Rolle mehr für einen Release im kommenden Jahr spielen soll. Stattdessen habe Intel einen Refresh von Raptor Lake geplant, der an sich bereits eine Evolution von Alder Lake ist. Der Refresh soll im dritten Quartal 2023 stattfinden und ein paar MHz mehr Takt bringen, nachdem Intel im ersten Quartal Raptor Lake komplettiert hat und auch wieder einen KS auf den Markt bringen soll. Bei letzterem ist von Boost-Frequenzen bis 6 GHz die Rede. Das soll das Gegenstück zu Zen 4 mit X3D-Anbau werden.
Apropos X3D-Anbau: Bei Ryzen 7000 soll es einmal mehr maximal 8 Kerne mit V-Cache geben. Konkret ist von 6- und vom 8-Kerner die Rede. Die sollen zur Mitte des ersten Halbjahres (April/Mai) erscheinen. Aufrüstwillige müssten sich also doch noch eine Weile gedulden. Bei den Modellen mit V-Cache soll es sich um Packages mit einem CCD handeln, während die in jedem Fall mit zwei CCDs ausgestatteten 12- und 16-Kerner keinen Extra-Cache bekommen sollen. Über die Gründe darf man im Moment spekulieren; naheliegend sind Gründe bei der Thermik oder beim Packaging.
Um gerade günstigere Systeme attraktiver zu machen, soll zudem im zweiten Quartal der A620 kommen, der kein Übertakten oder PCI Express 5 unterstützen soll sowie DDR5-4800 als maximalen Betriebsmodus für Arbeitsspeicher vorsieht. Gerade letzteres könnte so manch sparsamen Spieler ein wenig die Party verderben.
Nach dem guten Jahr 2022 auf dem CPU-Markt könnte also ein eher ruhiges 2023 folgen. Gerade das Gerücht um Intels Refresh sorgt auch dafür, dass Roadmaps neu geschrieben werden müssen. Meteor Lake soll primär auf Mobilsystemen eine Rolle spielen, auf Desktop erst 2024 erscheinen, den (voraussichtlich) Sockel LGA1851 einführen, aber nur mit maximal 6 P-Kernen und 16 E-Kernen verfügbar sein. Arrow Lake soll dann wieder die Konfiguration 8+16 anbieten, aber auch da hatte sich manch einer wahrscheinlich mehr erhofft. Solange Intel den Ringbus bei den Desktop-CPUs einsetzt, scheint man bei 8 P-Kernen bleiben zu wollen. Plänen zufolge will Intel ab Meteor Lake mit 3D-Packaging starten und dies auch bei Arrow Lake und Lunar Lake nutzen. Panther Lake ist so weit weg, dass man wenig weiß; außer vielleicht, dass auch der LGA1851 verwendet.
Quellen: Bilibili (ECSM_Official #1 , #2)

Dann kommen noch Intels Vorteile wie die günstigere Plattform und die Möglichkeit DDR4 weiter zu nutzen dazu, AMD kann mich da wohl nicht mehr locken. Auch mit dem längeren Upgradepfad nicht.
Dann kommen noch Intels Vorteile wie die günstigere Plattform und die Möglichkeit DDR4 weiter zu nutzen dazu, AMD kann mich da wohl nicht mehr locken. Auch mit dem längeren Upgradepfad nicht.