Intel Raptor Lake: Folie bestätigt Speichergeschwindigkeiten

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Raptor Lake: Folie bestätigt Speichergeschwindigkeiten (1)
Quelle: Baidu

Eine Folie aus einer Präsentation in China bestätigt, dass Raptor Lake DDR5 mit 5600 MT/s unterstützt. Dazu kommt DDR4 mit 3200 MT/s als Bonus, insbesondere für OEM-Hersteller. Das kann aber auch für Selbstbauer unter Umständen interessant sein.

Aus einem Meeting in Shenzhen ist eine Folie von Intel aufgetaucht, die die Neuerungen von Raptor Lake bestätigen. Mehr Kerne und mehr Lanes für PCI Express 4.0 (über den PCH) hatte die Gerüchteküche bereits vorausgesagt und verschiedene Leaks hatten diese Hinweise längst bestätigt. Auch beim Speicher wird es nun konkret: Laut der Folie bekommt Raptor Lake wieder Unterstützung für DDR4-3200, was den OEM-Partnern entgegenkommt und auch für Selbstbauer interessant sein kann. Außerdem gibt es DDR5-5600. Das ist ein leichtes Upgrade zu Alder Lake mit DDR5-4800 und dürfte auch in Hinblick auf AMD notwendig sein, wo man bei Ryzen 7000/Zen 4 mit DDR5-5200 aus dem Stand plant. Speicherhersteller hatten schon mal DDR5-5600 für beide Modelle angekündigt.

Raptor Lake soll bis zu 24 Kerne und 32 Threads bieten - bis zu 8 Kerne sind weiter P-Cores. Die Steigerung fällt also rein ins Feld der E-Cores. Die P-Kerne bekommen abermals etwas mehr Takt, was nun Boost-Werte im Bereich jenseits der 5 GHz üblich macht. Und zusätzlich will Intel die Caches aufgebohrt haben: Beim L1-Cache ändert sich grundlegend nichts. Der setzt sich weiter aus 48 und 32 KiByte für die P-Kerne und 32 sowie 64 KiByte für die E-Kerne zusammen. Allerdings hat Alder Lake 8 E-Kerne und Raptor Lake scheint 16 E-Kerne zu bekommen. Beim L2-Cache kommen dann die Änderungen: Die P-Kerne bekommen nun 2 MiByte statt 1,25 MiByte; die E-Kerne bekommen nun 4 MiByte statt 2 MiByte pro Cluster. In einem Cluster sitzen 4 E-Kerne - 2 Cluster für Alder Lake; 4 Cluster für Raptor Lake. Beim geteilten L3-Cache geht es von 30 auf 36 MiByte hoch. Der Anstieg kommt laut Blockdiagramm von den E-Kernclustern, da der L3 aber allen Kernen zur Verfügung steht, spielt die Zuordnung keine weitere Rolle mehr.

Offizielles gibt es wenig: Etwa, dass Intel eine bis zu zweistellige Leistungsverbesserung verspricht. Eine realistische Erwartung sind wohl die üblichen 10 Prozent für einen Generationswechsel ohne tiefgreifende Änderungen. "Moores Law Is Dead" orakelt, dass Raptor Lake 8 bis 15 Prozent mehr Leistung auf einem Kern liefert und 30 bis 40 Prozent auf allen Kernen. Intels offizielle Vorstellung der ersten Raptor-Lake-Prozessoren inklusive Marktstart wird nach wie vor im Oktober erwartet.

Quelle: Baidu via Twitter (@9550pro)

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    • Kommentare (80)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Selbst wenn du da PCI-E 5.0 gehabt hättest: zeige mir einen Menschen, der überhaupt einen Unterschied bei 4.0er M2s bemerkt (nicht misst!). Ich nutze eine 3.0-M2 und die liest/kopiert schon mit vierstelligen Bandbreiten im Bereich von 3k. Die ist so „langsam“, dass sie nicht mal einen Kühlkörper benötigt und meine Wahl fiel auch nur darauf, weil ich es gerne aufgeräumt im PC habe und mir so zwei Kabel (zur SSD) sparen konnte. Ansonsten fällt es mir schwer, Vorteile von immer modernen Boards zu sehen: 10G-LAN? In Deutschland? 12 oder mehr USB-Anschlüsse? Was machen Leute damit? Stellenweise fünf M2-Anschlüsse. Eine VRM-Bestückung für einen Verbrauch von über 1.000 Watt. Ich könnte ewig damit weitermachen und ich weiß genau, dass jetzt dieser eine User um die Ecke kommt, der genau das braucht. Ich wage ich die Behauptung, dass für 99 Prozent der User die Ausstattung eines drei Jahre alten X570 aus der Mittelklasse genügt (selbst die wäre für meine Ansprüche noch zu viel).
        Ich fänd es auch schöner, wenn die Hersteller sich wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren und ausgewogenere Systeme entwerfen würden.

        Die Kosten für Hardware und der Energieverbrauch einiger Komponenten sind einfach zu hoch.

        Vor allem würde mich freuen, wenn man Rechner und Betriebssysteme besser auf zeitkritischen Anwendungen wie zum Beispiel Recording, Audio- und Videobearbeitung abgestimmt würden (-> geringe DPC Latenzen).

        Das sind zwar auf den ersten Blick spezielle Aufgabengebiete, aber ein auf eine Workload agil reagierendes System (mit geringen DPC Latenzen) hat auch Vorteile für andere Anwendungen w.z.B. Gaming (vermutlich weniger anfälliger für Mikro Ruckler und "what not").

        Was mich bei meinem System extrem abgenervt hat war, dass es nach Hardware Upgrade und Zwangsumstieg auf Windows 10 immer wieder zu unerklärlichen Audioaussetzern kam. Selbst bei geringer CPU Last und die DPC Latenzen waren schon durch entsprechende Einstellungen auf ein Minimum optimiert.

        Im Steinberg Forum (für Cubase) bin ich nach 2-3 Jahren Sucherei auf einen Artikel gestoßen, wie jemand sein System für Audiobearbeitung optimiert. Per Zufall habe ich dann auch mal das tool "powermizer" eines russischen Entwicklers ausprobiert, mit dem sich Energiesparfunktionen auf nVidia Grafikkarten abschalten lassen und das war dann endlich die Lösung. Keine sporadischen Audioaussetzer mehr.

        Warum in aller Welt stören Energiesparfunktionen der Grafikkarte Audio beim einfachen Abspielen von Musik mit einem Audioplayer mit ASIO Treiber Support ?!

        Das sind Dinge, die nerven mich total ab .. überzüchtete Systeme, die zwar "brachiale Benchmarkergebnisse" generieren, aber in gewissen Bereichen, in denen es auf schnelle Reaktionsfähigkeit kommt, einfach versagen.

        Hier würde ich mir wünschen, dass Treiber konfigurierbar wären, nach welcher Zeit sie die CPU wieder freigeben müssen oder dass auch bei extremeren Anforderungen an near-realtime performance energiesparfunktionen einfach abschaltbar gemacht werden oder dass man solche Applikationen einer Liste hinzufügen könnte, bei dem das automatisch passiert.

        Ideal wären auch Mechnismen wie in Bitsums Prozess Lasso Pro zu finden sind. Das Energieprofil automatisch wechseln. Energiesparen wenn der Anwender nicht am Rechner sitzt oder höchstleistung beim Ablaufen bestimmter Programme.

        Stattdessen frickelt Microsoft völlig unmotiviert an Windows 11 rum und verschlimmbessert dort eine Menge Dinge. Der immer weiter voranschreitende Zwang zu online Konten sollte auch mehr angeprangert werden. Wenn das so weitergeht wird es so kommen, dass man keinen eigenen Rechner hat sondern für Windows im Abo zahlen muss.

        Sorry für den ausschweifenden Rundumschlag, aber im Moment nervt wirklich Vieles in der Branche ...

        Zitat von PCGH_Torsten
        10G- oder allgemein schnelles LAN würde sich vor allem für NAS lohnen, wenn Switches dafür nicht so absurd teuer wären.
        Da sagst Du was. 10G am Switch und am NAS System .. das kostet leider noch einiges.

        Darum setze ich immer noch auf Backups intern auf 10+ TB Platte und zusätzlich noch über USB 3.1 gen2 mit UASP support auf 2 weiteren externen Platten. Mit dieser Redundanz reite ich noch meine älteren 10 und 4TB Platten ab, bis sie nicht mehr funktionieren. Ist auch angenehmer / leiser als ein plärriges RAID-5 oder 6, mit 4-5 Platten.

        Ein Traum wäre immer noch 10Gbit optisch und ein NAS (auch mit 10Gbit) im hintersten Winkel der Wohnung.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Selbst wenn du da PCI-E 5.0 gehabt hättest: zeige mir einen Menschen, der überhaupt einen Unterschied bei 4.0er M2s bemerkt (nicht misst!). Ich nutze eine 3.0-M2 und die liest/kopiert schon mit vierstelligen Bandbreiten im Bereich von 3k. Die ist so „langsam“, dass sie nicht mal einen Kühlkörper benötigt und meine Wahl fiel auch nur darauf, weil ich es gerne aufgeräumt im PC habe und mir so zwei Kabel (zur SSD) sparen konnte. Ansonsten fällt es mir schwer, Vorteile von immer modernen Boards zu sehen: 10G-LAN? In Deutschland? 12 oder mehr USB-Anschlüsse? Was machen Leute damit? Stellenweise fünf M2-Anschlüsse. Eine VRM-Bestückung für einen Verbrauch von über 1.000 Watt. Ich könnte ewig damit weitermachen und ich weiß genau, dass jetzt dieser eine User um die Ecke kommt, der genau das braucht. Ich wage ich die Behauptung, dass für 99 Prozent der User die Ausstattung eines drei Jahre alten X570 aus der Mittelklasse genügt (selbst die wäre für meine Ansprüche noch zu viel).
        Ich fänd es auch schöner, wenn die Hersteller sich wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren und ausgewogenere Systeme entwerfen würden.

        Die Kosten für Hardware und der Energieverbrauch einiger Komponenten sind einfach zu hoch.

        Vor allem würde mich freuen, wenn man Rechner und Betriebssysteme besser auf zeitkritischen Anwendungen wie zum Beispiel Recording, Audio- und Videobearbeitung abgestimmt würden (-> geringe DPC Latenzen).

        Das sind zwar auf den ersten Blick spezielle Aufgabengebiete, aber ein auf eine Workload agil reagierendes System (mit geringen DPC Latenzen) hat auch Vorteile für andere Anwendungen w.z.B. Gaming (vermutlich weniger anfälliger für Mikro Ruckler und "what not").

        Was mich bei meinem System extrem abgenervt hat war, dass es nach Hardware Upgrade und Zwangsumstieg auf Windows 10 immer wieder zu unerklärlichen Audioaussetzern kam. Selbst bei geringer CPU Last und die DPC Latenzen waren schon durch entsprechende Einstellungen auf ein Minimum optimiert.

        Im Steinberg Forum (für Cubase) bin ich nach 2-3 Jahren Sucherei auf einen Artikel gestoßen, wie jemand sein System für Audiobearbeitung optimiert. Per Zufall habe ich dann auch mal das tool "powermizer" eines russischen Entwicklers ausprobiert, mit dem sich Energiesparfunktionen auf nVidia Grafikkarten abschalten lassen und das war dann endlich die Lösung. Keine sporadischen Audioaussetzer mehr.

        Warum in aller Welt stören Energiesparfunktionen der Grafikkarte Audio beim einfachen Abspielen von Musik mit einem Audioplayer mit ASIO Treiber Support ?!

        Das sind Dinge, die nerven mich total ab .. überzüchtete Systeme, die zwar "brachiale Benchmarkergebnisse" generieren, aber in gewissen Bereichen, in denen es auf schnelle Reaktionsfähigkeit kommt, einfach versagen.

        Hier würde ich mir wünschen, dass Treiber konfigurierbar wären, nach welcher Zeit sie die CPU wieder freigeben müssen oder dass auch bei extremeren Anforderungen an near-realtime performance energiesparfunktionen einfach abschaltbar gemacht werden oder dass man solche Applikationen einer Liste hinzufügen könnte, bei dem das automatisch passiert.

        Ideal wären auch Mechnismen wie in Bitsums Prozess Lasso Pro zu finden sind. Das Energieprofil automatisch wechseln. Energiesparen wenn der Anwender nicht am Rechner sitzt oder höchstleistung beim Ablaufen bestimmter Programme.

        Stattdessen frickelt Microsoft völlig unmotiviert an Windows 11 rum und verschlimmbessert dort eine Menge Dinge. Der immer weiter voranschreitende Zwang zu online Konten sollte auch mehr angeprangert werden. Wenn das so weitergeht wird es so kommen, dass man keinen eigenen Rechner hat sondern für Windows im Abo zahlen muss.

        Sorry für den ausschweifenden Rundumschlag, aber im Moment nervt wirklich Vieles in der Branche ...

        Zitat von PCGH_Torsten
        10G- oder allgemein schnelles LAN würde sich vor allem für NAS lohnen, wenn Switches dafür nicht so absurd teuer wären.
        Da sagst Du was. 10G am Switch und am NAS System .. das kostet leider noch einiges.

        Darum setze ich immer noch auf Backups intern auf 10+ TB Platte und zusätzlich noch über USB 3.1 gen2 mit UASP support auf 2 weiteren externen Platten. Mit dieser Redundanz reite ich noch meine älteren 10 und 4TB Platten ab, bis sie nicht mehr funktionieren. Ist auch angenehmer / leiser als ein plärriges RAID-5 oder 6, mit 4-5 Platten.

        Ein Traum wäre immer noch 10Gbit optisch und ein NAS (auch mit 10Gbit) im hintersten Winkel der Wohnung.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Sehe nicht mal eine Rechtfertigung von 12er auf die 13er Gen zu upgraden.
        Dafür ist die Mehrleistung zu gering, um wieder soviel Geld reinzustecken. Dann besser später mal für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt schauen.
      • Von tigra456 BIOS-Overclocker(in)
        Ja ihr habt ja recht. In der gleichen CPU Gen lohnt sich das nicht.
        Hatte gute Erfahrungen gemacht von Z590 Maximus runter auf Z690 Strix. Und so wie Dave sagt haben die eh alle mehr als genug Ausstattung.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DARPA
        Ich würde nie mehrmals Boards für den gleichen Sockel kaufen.
        Ich auch nicht außer bin gezwungen zu weil defekt oder so.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Ich würde nie mehrmals Boards für den gleichen Sockel kaufen. Da würde ich mir irgendwie verarscht vorkommen.
        Intelligentes Aufrüsten finde ich stylischer.
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