Problematische 10-nm-CPUs: Intel war laut Finanzchef "zu aggressiv"
Auf der Credit-Suisse-Konferenz hat sich der Finanzchef von Intel, Robert Swan, zu den langwierigen Problemen bei der 10-Nanometer-Produktion geäußert. Intel habe vorgehabt, die Produktion deutlich schneller umzustellen und sei dabei zu aggressiv vorgegangen. Die Konkurrenz sei mit kleineren Schritten erfolgreicher gewesen.
Intel hat anscheinend die großen Herausforderungen bei der Umstellung auf die Produktion mit 10-Nanometer-Strukturen unterschätzt und ausgerechnet dann einen besonders großen Schritt bei der Umstellung geplant. Das geht aus den Aussagen von Finanzchef Robert Swan hervor, die dieser laut Seeking Alpha auf der Credit-Suisse-Konferenz getroffen hat.
Intel: Am "Grand Slam" bei der 10-nm-Umstellung gescheitert
Die Umstellung auf eine große Produktion in 10 Nanometern sei viel schneller als jeder andere Umstellung vorgesehen gewesen, während laut Swan den meisten klar war, dass die Herausforderungen bei der technischen und wissenschaftlichen Seite so groß wie nie zuvor waren. Verglichen mit der Konkurrenz habe man den "Grand Slam" erreichen wollen und den doppelten Skalierungsfaktor eingeplant, während die anderen Unternehmen mit kleinen, einzelnen Schritten solide vorankamen.
Im Nachhinein stelle er nun fest: "Wir waren zu aggressiv". Es habe länger gedauert als gedacht, aber nun habe man bei Intel das Gefühl, alles im Griff zu haben. Es gebe Fortschritte und man sei nun im zuletzt genannten Zeitplan. Allerdings fehlt Intel nun die Menge an 10-Nanometer-CPUs, mit denen das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt gerechnet hat und das sei auch durch die neuen Investitionen in den 14-Nanometer-Prozess nicht ganz wettzumachen.
Mehr zum Thema: Intel rüstet 10 nm teilweise auf 14 nm zurück
Man müsse nun so viel Leistung wie möglich herausholen und dabei spielt neben der Herstellung und der Transistordichte auch die Chip-Architektur eine Rolle. Intel scheint davon auszugehen, dass den meisten Kunden die Technik an sich egal ist, sofern die Leistung stimmt.

So viel zu den Fakten.
Ob diese Optimierung das Geld wert ist (Jahre vergingen...), oder das DIE ein paar mm² größer ausfällt ...hmm . Fakt ist- TSMC produziert schon in Serie
http://www.pcgameshardwar...
Ob diese Optimierung das Geld wert ist (Jahre vergingen...), oder das DIE ein paar mm² größer ausfällt ...hmm . Fakt ist- TSMC produziert schon in Serie
Aber ja wie bereits gesagt wurde es gibt verschiedene 7nm Prozesse bei TSMC für verschiedene Chips - Iphone SOCs etc und HPC
Wobei HPC für Vega ja wahrscheinlich auch kürzlich begann aber keiner weiß halt wie gut die Margen sind atm da bei so ner teuren Karte die Yields nicht ganz so wichtig sind.
Hm,was erwarten welche von den ganzen Prozessen.Als ob jeder Schrink mindestens 30 % mehr leistung bringen würde.Oder sogar 50 %.Das ist unrealistisch.DIese kleinen schritte bringen nicht so viel mehr Leistung.Und je kleiner die Fertigungen desto wärmer werden die Prozessoren.Wohin soll denn nur die ganze wärme hin.Auf immer weniger Fläche muss die wärme abgeführt werden.Als ob die wärme duch das bloße verkleinern weniger werden würde.Unrealistisch.