Intel: Principal Engineer geht nach 20 Jahren

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Intel: Prinicpal Engineer geht nach 20 Jahren
Quelle: Intel

Der Principal Engineer von Intel, Francois Piednoël, verlässt nach 20 Jahren das Unternehmen. Die Vorgesetzten wurden informiert, drei Monate Auszeit sind geplant. Danach soll es auf zu neuen Abenteuern bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz gehen.

Bei Intel verabschiedet sich der Principal Engineer und hinterlässt damit eine nicht gerade kleine Lücke. Der Franzose Francois Piednoël war seit 1997 beim Chipgiganten und war schon beim Pentium 3 mit dem Prozessor-Design beschäftigt. Auf sein Konto gehen unter anderem die Modelle Katmai, Conroe, Penryn und Nehalem, aber auch modernere CPUs wie Skylake S, Kaby Lake S und Skylake X. Vor allem aber war Piednoël einer der Männer beim Wechsel von Netburst zu Core.

An Netburst werden sich manche noch erinnern. In Form des Pentium 4 hatte Intel nicht lange Freude an der Architektur mit ihren langen Pipelines, die die ausgegebenen Taktziele verfehlte und viel zu viel Strom konsumierte. Damals zeigte AMD, wie man bessere Prozessoren baut.

Piednoël geht auf eigenen Wunsch, wie er auf Twitter erklärt, um neue Herausforderungen zu suchen. Nach rund 20 Jahren Prozessordesign sei es Zeit für etwas Abwechslung. Die beginnt damit, dass er drei Monate Urlaub macht. Anschließend stellte er bereits in Aussicht, dass er in die Entwicklung der künstlichen Intelligenz wechseln wird. Wo genau, bleibt dabei unklar.

Auf den Wunsch einiger Twitternutzer, doch bei AMD anzuheuern, antwortete Piednoël mit "Niemals!". Das liegt aber weniger an einer Abneigung zu AMD als an der Tatsache, dass Intel dann die Anwälte schicken wird. Piednoël war zu tief ins Geschäft eingebunden, als dass man ihn einfach zur Konkurrenz ziehen lassen kann.

Er bedankt sich beim Team und weist noch einmal darauf hin, dass er die Prozessoren nicht im Alleingang entwickelt habe, sondern nur der sichtbare Teil eines riesigen Teams in Santa Clara gewesen sei. Er habe alles gegeben und das Team werde er vermissen, aber er bereue nichts und freue sich auf die neuen Herausforderungen.

Bei Hardware-Enthusiasten ist Piednoël nicht ganz unumstritten. Zwar geht die Zusammenarbeit unter anderem mit CPU-Z auf sein Konto, aber auch der Wunsch, Prozessoren nicht übertaktbar zu machen. Heute lässt sich Intel solche K-Modelle recht gut bezahlen. Auch gegen den freien Verkauf von Engineering Samples setzte sich Piednoël ein.

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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Bisher gibt es nur Infos zu Cannon Lake in Bezug auf mobile.

        Hab ja auch schon öfter vermutet, dass Cannon Lake lediglich ein Pipe Cleaner für 10nm ist und nicht aufm Desktop erscheint.
        Sollte gegen Ende des Jahre soweit sein.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Bisher gibt es nur Infos zu Cannon Lake in Bezug auf mobile.

        Hab ja auch schon öfter vermutet, dass Cannon Lake lediglich ein Pipe Cleaner für 10nm ist und nicht aufm Desktop erscheint.
        Sollte gegen Ende des Jahre soweit sein.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Ice Lake wird sicher auch schon irgendwo in einer Fertigung liegen.
        Da kannst du ausreichend die neue Strukturgröße testen.
        Immerhin gab es von Lynnfield auch nie einen Shrink.
        Und von Bloomfield auch nicht. Ich habe nie einen i7 4 Kerner in 32nm aufn 1366 Sockel im Desktop gesehen.
      • Von Poor_Volta
        Den Shrink können sie sich nicht sparen, den brauchen sie um 10nm Bulk in den Griff zu bekommen!

        Die Fertigugn wird immer komplizierter, deswegen müßen sie zuerst mal massenweise sehr sehr kleine Dice produzieren, weil da die Yield steigt.

        Ausserdem erreicht man mit 10FF nicht die Leistung die man mit 14FF++ erreicht, laut Intel!
        Die Quadcores werden erst mit 10FF+ kommen!
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Poor_Volta
        Muß nicht sein, ich rechne bei Cannon Lake maximal mit Quadcores.
        Bis 6C APUs kommen muß der Prozess mal lange "eingefahren" werden, da werden die 6C APUs wohl nicht mehr auf Cannon Lake basieren.
        Das würde dann bedeuten, dass Intel den Shrink nur halb nutzt. Das kann ich mir nicht vorstellen.
        Bei Broadwell gab es ja auch den 4 Kerner mit SMT, nur eben keine kleineren CPUs mehr wie i3 oder Pentium.
        Die Frage ist halt, wann Cannon Lake erscheint. Wenn Ice Lake kurz danach kommt, lohnt sich Cannon Lake nicht, aber dann kann sich Intel das Shrinken auch sparen.
      • Von Poor_Volta
        Zitat
        Sag ich doch. Alles in einem Die drin, keine extra Verbindung mehr zum PCH.
        Aso, jetzt verstehe ich es.

        USB 3.X, SATA,... im SOC udn übern ein I/O-Hub zusätzliche Anschlüsse.

        Zitat
        Es wird also logischer Weise einen Cannon Lake 6 Kerner geben und vielleicht bringt Intel sogar einen 8 Kerner
        Muß nicht sein, ich rechne bei Cannon Lake maximal mit Quadcores.
        Bis 6C APUs kommen muß der Prozess mal lange "eingefahren" werden, da werden die 6C APUs wohl nicht mehr auf Cannon Lake basieren.
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