AMD Bristol Ridge: PCs mit AM4-Prozessoren angeblich bald im Handel
Die neuen Prozessoren mit Grafikkern und dem Codenamen "Bristol Ridge" sollen laut offiziellen Aussagen von AMD erst gegen Ende des Jahres im Handel erhältlich sein. Doch anscheinend wird es Komplett-PCs mit den neuen CPUs und den notwendigen Mainboards mit Sockel AM4 schon deutlich eher zu kaufen geben. Das wurde auf der Computex bekannt.
Auf der Computex hat AMD die 7. Generation seiner APUs mit dem Codenamen Bristol Ridge vorgestellt, die erstmals auch als A12- und FX-Prozessoren vermarktet werden sollen. Die neuen CPUs verwenden mit Excavator die letzte Ausbaustufe der Bulldozer-Architektur und sind für Notebooks, aber auch für Desktop-Rechner geplant.
Laut AMD sollen die neuen APUs zusammen mit den entsprechenden Mainboards mit Sockel AM4 aber erst gegen Ende des Jahres im Handel erhältlich sein. Wie Heise meldet, dürfte dieser Zeitrahmen aber wohl für die einzelnen Prozessoren oder Mainboards gelten, während es Komplett-Rechner auch schon wesentlich früher zu kaufen geben soll. Das sei auf der Computex zu hören gewesen.
Große PC-Hersteller wie zum Beispiel Hewlett-Packard würden schon seit einigen Monaten mit den neuen AM4-Prozessoren aus der Bristol-Ridge-Serie beliefert und auch im AMD-Showroom auf der Computex sei ein HP Pavilion 510 mit einem AMD A10-9700 zu sehen gewesen.
Nachdem letzten Monat auch schon Fotos mit vielen OEM-Versionen von Bristol Ridge aufgetaucht sind, die vermutlich von einem HP-Zulieferer aus Asien stammen, dürfte es wohl nicht mehr lange dauern, bis entsprechende Desktop-Produkte auch offiziell angekündigt werden. AMD selbst hatte bei der Präsentation das umklappbare Notebook HP Envy x360 beworben, das eine der neuen AMD-APUs verwendet und bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit bietet. Mehr zu Bristol Ridge finden Sie in der offiziellen AMD-Präsentation im Anschluss.

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