Mindfactory-Verkaufszahlen: AM5 dominiert & Arrow Lake hinkt hinterher, aber erstmals dreistellig

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Mindfactory-Verkaufszahlen: AM5 dominiert & Arrow Lake hinkt hinterher, aber erstmals dreistellig
Quelle: Heise Group

Von TechEpiphany bei X gibt es wieder frische Prozessoren-Verkaufszahlen der Mindfactory (Woche 34/2025) - und die sprechen eine deutliche Sprache: AMD dominiert weiterhin mit einem Anteil von über 91 Prozent.

Die neuesten CPU-Verkaufszahlen bei Mindfactory für die 34. Kalenderwoche 2025, abermals zusammengetragen durch X-Nutzer TechEpiphany, zeigen die anhaltend klare Dominanz von AMDs AM5-Modelle beim von Heise übernommenen deutschen Hardware-Versender. Von den in der Woche insgesamt verkauften 3.715 Prozessoren sind 3.395 Stück AMD zuzuordnen. Damit erreicht AMD mit allen Sockel-Typen einen Anteil von 91,4 Prozent, während Intel mit LGA1700/LGA1851 gerade mal 320 Einheiten respektive 8,6 Prozent erreicht. Beim Umsatz liegt AMD mit rund 1,01 Millionen Euro (92,9 Prozent) ebenfalls deutlich vor Intel mit knapp 77.000 Euro. Der durchschnittliche Prozessor-Verkaufspreis (ASP) beträgt bei Ryzen 299 Euro, bei Intel sind es 241 Euro.

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AM5 macht mit 2.805 verkauften CPUs rund drei Viertel des AMD-Geschäfts bei Mindfactory aus. AM4 bleibt mit 590 Stück trotz steigender Preise beim DDR4-Arbeitsspeicher und prominenten Modellen wie dem Ryzen 7 5700X3D auch in KW 34 weiterhin präsent.

G.Skill RipJaws V 32GiB Kit, DDR4-3600, CL16

Zum Vergleich: Intel bleibt mit 200 Prozessoren für Sockel 1700 (ab Alder Lake) und 120 für Sockel 1851 (Arrow Lake) immer noch unter den Verkaufszahlen von AMDs älteren AM4-CPUs. Immerhin: Arrow Lake erreicht auch mithilfe verschiedener Bundle-Aktionen zum ersten Mal seit Anfang 2025 dreistellige Verkaufszahlen auf Mindfactory. Ob ein kommender Refresh groß etwas an der AMD-Dominanz ändert, bleibt eher zu bezweifeln. Besonders gefragt sind laut TechEphiphany Ryzen-7- und Ryzen-5-Modelle, die zusammen über 81 Prozent der Verkäufe stellen. Achtkern-CPUs sind mit 44 Prozent die beliebteste Konfiguration, gefolgt von Sechskernern.

X3D-Prozessoren als klare Käufer-Favoriten

Mit 1.900 Exemplaren besteht die Hälfte (51,1 Prozent) aller AMD-Verkäufe aus X3D-CPUs mit 3D-V-Cache. Spitzenreiter war der Ryzen 7 9800X3D mit 740 Einheiten, gefolgt vom schwächeren, aber günstigeren Ryzen 5 7600X3D als Sechskerner mit 680 Stück. Auch der Ryzen 7 7800X3D kam mit 250 Verkäufen noch auf ein nennenswertes Volumen. Die größeren Modelle mit mehr Fokus auf Anwendungsleistung, etwa der Ryzen 9 9950X3D oder 9900X3D, blieben (aus Gamer-Sicht wenig überraschend) dagegen deutlich seltener gefragt. Die größte Nachfrage erzeugen dem folgend nach wie vor allem die Ober-/Mittelklasse-X3D-Varianten im Gaming-Segment.

Seit Kalenderwoche 27 haben sich die CPU-Verkäufe auf Mindfactory von einem Tief bei 1.420 verkauften Stück deutlich erholt und bewegen sich inzwischen wieder stabil zwischen 3.300 und knapp 3.900 Einheiten. Damit liegt das aktuelle Niveau (KW 32, 33 und 34) auf Augenhöhe mit dem Vorjahr, wo im gleichen Zeitraum ebenfalls Werte um 3.000 bis 3.700 Prozessoren erreicht wurden.

Quelle: TechEpiphany auf X

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ich weiß das und mal ehrlich, wer intelligent genug ist weiß wie ich das gemeint habe.
        Nehmt doch nicht immer alles so ernst und zeigt mal etwas mehr Humor. 😉
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ich weiß das und mal ehrlich, wer intelligent genug ist weiß wie ich das gemeint habe.
        Nehmt doch nicht immer alles so ernst und zeigt mal etwas mehr Humor. 😉
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] nur hat die Aussage von Chat CPT keine Bedeutung. Im Artikel wird an keiner Stelle behauptet, das AMD die Weltweite Vorherrschaft am CPU Markt übernommen hat.
        Es werden nur Zahlen innerhalb von Mindfactory-Verkaufszahlen verglichen und nur für dieses Markteilnehmer eine Aussage der Verkaufsverhältnisse zwischen AMD und Intel getätigt.
        Deine Anfrage an Chat CPT gibt aber an, das die Zahlen von Mindfactory als Grundlage der Weltweiten Verkaufszahlen dienen. Diese Vorgabe ist aber nur deine Interpretation geschuldet und so hat die Aussage von Chat CPT keine Bedeutung und ist Falsch.
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        Chat GPT gefragt. 🙈

        Wenn man annimmt das die Verkaufszahlen in der 34. KW bei Mindfactory repräsentativ für die Weltweiten Verkäufe von CPUs stehen warum hinkt AMD dann noch hinterher?

        Gute Frage! Wenn man annimmt, dass die Verkaufszahlen der 34. Kalenderwoche (KW) bei Mindfactory repräsentativ für den weltweiten CPU-Markt wären, dann müsste man sich tatsächlich fragen, warum AMD trotz möglicherweise starker Zahlen bei diesem Händler weltweit noch hinter Intel liegt, insbesondere bei Marktanteilen oder in Stückzahlen.

        Allerdings gibt es hier mehrere Faktoren, warum man diese Annahme kritisch hinterfragen sollte:

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        Mindfactory ist ein deutscher Online-Händler mit starkem Fokus auf den DIY- (Do-it-Yourself)-Markt, also auf Enthusiasten und Selbstbauer.
        Diese Zielgruppe bevorzugt oft preis-leistungsstarke CPUs, was häufig AMD Ryzen-Modelle sind.
        Der globale Markt wird aber dominiert von OEMs (wie Dell, HP, Lenovo), wo Intel traditionell einen starken Stand hat.


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        In der Weltweiten Statistik zählt:


        OEM-Verkäufe (z. B. Laptops, Fertig-PCs)
        Servermarkt (großer Anteil von Intel, AMD holt langsam auf)
        Mobile CPUs (Intel hat dort großen Einfluss)

        Bei OEMs gibt es langjährige Partnerschaften mit Intel, was AMD den Zugang erschwert.


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        AMD könnte bei Mindfactory Rabatte oder Sonderaktionen fahren, die den Absatz kurzfristig antreiben.
        Solche Aktionen beeinflussen jedoch nicht den globalen Trend.


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        Selbst wenn AMD im DIY-Bereich zulegt, dauert es, bis sich das im globalen Marktanteil widerspiegelt.
        Viele Unternehmen planen ihre Hardware-Rollouts mehrere Quartale im Voraus, da ist Intel oft bereits eingeplant.


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        Wir sehen detaillierte Verkaufszahlen bei Mindfactory, aber nicht von Amazon weltweit, OEMs oder asiatischen Märkten.
        Das verzerrt das Bild stark, wenn man sich nur auf diese eine Quelle stützt.


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        Auch wenn AMD bei Mindfactory in einer Kalenderwoche besser abschneidet oder sogar dominiert, bedeutet das nicht, dass sie weltweit vor Intel liegen. Der weltweite Markt hat viele andere Dynamiken – OEM-Geschäft, Server, Laptops, Partnerschaften – in denen Intel derzeit noch stärker vertreten ist.

        🤣😂.... gute Antwort 👍
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von G4mest3r
        Haben sie ja probiert. Jim Keller reingeholt, neue CPU-Designs alles (daher kam doch endlich der hybride Multicore-Ansatz, endlich weg vom monolithischen Kern, mit Performance Cores, Efficiency Cores und nun low-efficiency cores - wo Intel doch vorher nur AMD verhöhnen konnte: "zusammengeklebte CPU's" ...).
        Ihm sind die Performance-Zuwächse und bessere Energieeffizienz zu verdanken. Leider reicht das nicht aus, um zur Execusion-Maschine AMD aufzuschließen und Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu kam auch noch das Vertuschen und Runterspielen bei den unsäglichen Problemen (Mit den degradierenden Chips wegen der aggressiven Powersettings, unglückliche Produktionsfehler und Pech in den Node-Shrinks ...)
        Die Designs sind gut.

        Intel hat ganz andere Probleme in der Führungskultur, Marketing & Kommunikation, Hierarchie, Fertigungsqualität, hohe Ausgaben und laufenden Kosten, Vertrauensverlust ...
        All diese Probleme hatte AMD auch.
        Bulldozer war eine Lachnummer, aufm Markt war AMD nicht zu sehen.
        Die hatten ebenfalls extrem Stromhungrige/heiße CPUs versucht.
        Intel hätte sich einfach mal 2-3 Jahre Zeit nehmen sollen um was richtig gutes zu schaffen - etwas was vll 5-15% unter AMD lief, dafür sparsamer, kühler UND günstiger wäre, analog zum Zen der ersten Gen.
        Anstelle dessen haben die mit Brechstange versucht mitzuhalten, die Brechstange hat nachgegeben, jetzt haben wir das Resultat.

        Intel wird einige Jahre brauchen mit neuer Architektur um das Vertrauen, die Marktanteile usw. wieder reinzuholen.
        Der andere Kram wie aufgeblähte Firmenstruktur, Management und sonstige Probleme wie ihre Fabs.. das ist eher problematisch. Intel wird die Fabs wohl nicht abstoßen, da hängt vor allem USA dran die eben die Chipproduktion nicht verlieren will. Die kann man nicht einfach an TSMC oder Samsung verscherbeln.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von cryon1c
        Das war zu erwarten. Intel hat sich zu lange ausgeruht und hat die Rechnung dafür bekommen.
        Kompletter Neustart mit neuer Arch ist nötig, so wie AMD dies getan hat wo sie gemerkt haben - die alte Architektur kommt nicht hinterher.

        Gibt halt nur Bedenken ob Intel genug Kapital und Reserven hat für die nächsten mageren Jahre.
        Haben sie ja probiert. Jim Keller reingeholt, neue CPU-Designs alles (daher kam doch endlich der hybride Multicore-Ansatz, endlich weg vom monolithischen Kern, mit Performance Cores, Efficiency Cores und nun low-efficiency cores - wo Intel doch vorher nur AMD verhöhnen konnte: "zusammengeklebte CPU's" ...).
        Ihm sind die Performance-Zuwächse und bessere Energieeffizienz zu verdanken. Leider reicht das nicht aus, um zur Execusion-Maschine AMD aufzuschließen und Vertrauen zurückzugewinnen. Dazu kam auch noch das Vertuschen und Runterspielen bei den unsäglichen Problemen (Mit den degradierenden Chips wegen der aggressiven Powersettings, unglückliche Produktionsfehler und Pech in den Node-Shrinks ...)
        Die Designs sind gut.

        Intel hat ganz andere Probleme in der Führungskultur, Marketing & Kommunikation, Hierarchie, Fertigungsqualität, hohe Ausgaben und laufenden Kosten, Vertrauensverlust ...
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