CPUs bei Mindfactory: AMDs X3D-Erfolg bleibt ungebrochen - Intel abgeschlagen
Auch in der vergangenen Woche wurden AMDs Ryzen-Prozessoren mit X3D-Cache im Einzelhandel wieder besonders oft verkauft. Intel-CPUs bleiben zumindest bei Mindfactory hingegen in der Nische. Das gilt vor allem für Arrow Lake.
Während der Grafikkartenmarkt derzeit noch maßgeblich von Nvidias Nachlieferungen an RTX-5000-Modellen bestimmt wird, ist die Verfügbarkeit im CPU-Geschäft deutlich besser. Dort gibt es zwar weiterhin die üblichen Preisschwankungen, der besonders beliebte AMD Ryzen 7 9800X3D ist nun aber schon seit Wochen verfügbar - und bleibt es offenbar auch. An mangelnder Nachfrage liegt das aber keineswegs, die die aktuelle Auswertung von @TechEpiphanyYT auf X zeigt.
X3D-Prozessoren vorne
Demnach wurden beim Hardware-Händler Mindfactory vergangene Woche stolze 830 Prozessoren vom Typ Ryzen 7 9800X3D verkauft. Auf Platz 2 folgt zudem mit 410 Stück gleich das nächste X3D-Modell - der Ryzen 5 7600X3D. Zusammen machten beide damit mehr als ein Drittel der dort verkauften AMD-Prozessoren aus. Rechnet man alle Prozessoren mit X3D-Cache zusammen, kommen sie sogar auf rund 44 Prozent Marktanteil unter den Ryzen-CPUs. Der zusätzliche Cache, der vor allem in Spielen die Leistung erhöht, bleibt im deutschen Einzelhandel also weiterhin ein Erfolgskonzept.
Mit Blick auf die Gesamtsituation ging es in der vergangenen KW8 aber etwas bergab: In der KW7 wurden bei Mindfactory insgesamt noch 4.520 Prozessoren verkauft, jetzt waren es "nur" noch 3.920 Stück. 91 Prozent der Prozessoren und 93 Prozent des Umsatzes kamen dabei durch AMD-Modelle - Intel-Prozessoren werden dort weiterhin kaum nachgefragt. Insbesondere Arrow Lake mit dem Sockel 1851 ist ein Ladenhüter: Dort wurden nur 15 CPUs verkauft, während Raptor Lake und Alder Lake auf 325 Modelle kamen. Ein großer Sprung ist hier wohl kurzfristig nicht zu erwarten. Dafür müsste Intel wohl erst eine neue CPU-Generation auf den Markt bringen - Stichwort Nova Lake im Jahr 2026.
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Parallel zu den CPU-Verkaufszahlen hat @TechEpiphanyYT außerdem auch wieder einen Einblick in den Mainboard-Markt veröffentlicht, der interessanterweise ein etwas anderes Bild zeichnet. Den 3.920 AMD-Prozessoren stehen nur 2.245 entsprechende Mainboards gegenüber, während bei Intel mit 400 Stück sogar mehr Platinen als Prozessoren verkauft wurden. Erklären lässt sich das zumindest teilweise durch AMDs breite Sockel-Kompatibilität, aber womöglich auch durch Preisschwankungen. Wenn die favorisierte Hauptplatine bei einem anderen Händler günstiger zu haben ist, teilen viele Spieler ihre Bestellung vermutlich einfach auf.
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Quelle: X (@TechEpiphanyYT)

Ok, wenn man keine Ware hat, kann man auch nichts verkaufen!
Ich werde frühestens aufrüsten wenn es DDR6 RAM gibt. Da können mich weder X3D noch Arrow Lake hinter dem Ofen hervorlocken.
Ein CPU Hype den ich nicht brauche...