AMD Milan: Zen-3-Epycs mit Vorstellung heute um 16 Uhr
Heute ab 16 Uhr: AMD hat mit dem 15. März den Vorstellungstermin für die kommende Generation der Epyc-Prozessoren (Milan) enthüllt. Die Vorstellung der voraussichtlich auf Zen 3 basierenden Server-CPUs erfolg im Zuge eines Live-Streams, an dem unter anderem CEO Dr. Lisa Su teilnimmt.
Hinweis: Ab 16 Uhr geht es los, AMD hat auch bereits die Youtube-Premiere freigeschaltet.
Wie AMD mitteilt, wird die dritte Generation der Epyc-Prozessoren für Server am 15. März 2021 vorgestellt. Zu diesem Zweck überträgt AMD ab 16 Uhr deutscher Zeit einen Live-Stream, der prominent besetzt ist. Mit dabei sind CEO Dr. Lisa Su, Technikchef Mark Papermaster, der Leiter der Datacenter und Embedded Solutions Business Unit Forrest Norrod und Dan Mcnamara, unter anderem Leiter der Server Business Unit. Die Übertragung erfolgt über eine Landingpage auf der offiziellen Internetpräsenz des Chipentwicklers.
Details zu den Prozessoren enthüllt AMD auch in der neuesten Ankündigung nicht. Aller Voraussicht nach setzt Milan, wie der Codename der CPUs lautet, auf Zen-3-Kerne, die am Desktop bereits mit der Ryzen-5000-Serie Einzug hielten. Ansonsten scheinen sich die neuen Epyc-Prozessoren grob an ihrem Vorgänger Rome zu orientieren, der noch auf Zen 2 setzt. Das heißt voraussichtlich: maximal 64 Kerne, 128 Threads und eine 7-nm-Fertigung.
Genoa dann mit 96 Kernen und größerem Sockel?
Größere Änderungen, abseits der Kerne, stehen wohl erst mit Genoa ins Haus. Diesbezüglich war in der Gerüchteküche zuletzt von einem 12-Kanal-Speicherinterface die Rede, 128 PCI-Express-5.0-Lanes und, um die neue Kern- und Feature-Bestückung überhaupt tragen zu können, ein deutlich vergrößerter Sockel mit 6.096 Kontakten. Auch soll die TDP von 280 auf 320 Watt wachsen, mittels cTDP sogar auf bis zu 400 Watt. Milan wiederum sagt man nach, dass die TDP-Grenzen gegenüber Rome nicht weiter ausgereizt werden.
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Obwohl die offizielle Vorstellung Milans noch aussteht, liefert AMD die Zen-3-Prozessoren offenbar schon seit Längerem an ausgewählte Partner. Zum Einsatz kommen die Chips beispielsweise im Supercomputer "Perlmutter", der aktuell im National Energy Research Scientific Computing Center entsteht.
Quelle: AMD

Also grob zusammengefasst kann man sagen, dass ARM besonders interessant ist, da es eben allen den Markt zu eigenen CPUs öffnet. Der X86 Markt ist durch die Lizenzsierung auf die beiden großen weitesgehend abgeriegelt und ein wirkliches Interesse diesen weiter zu öffnen besteht von beiden wohl eher nicht. Dazu kommt, dass die einzelnen Parteien die CPUs weitesgehend ihren Bedürfnissan anpassen können durch das hinzufügen diverser Ausführungseineiten und so den optimalen Kompromiss zwischen Leistung, Preis und Energieeffizienz bilden können?
Diese Entwicklung kommt für mich insbesondere im Rahmen der Entwicklungsgeschwindigkeit schon sehr überraschend, dass ARM gewisse Vorzüge bietet ist glaube ich jedem hier weitesgehend klar. Aber, dass ein Umbruch bereits jetzt in HighPerformance Bereichen stattfindet ist glaube ich schon sehr überraschend für viele.
Aber, wenn ich dies verstehe, trifft ARM doch derzeit eher einen kleinen Markt? Überall da wo eben individuelle Linux basierte OS im Einsatz sind? Im Windows Serverumfeld der meisten mittelständischen Unternehmen gibt es derzeit doch keine Einsatzmöglichkeit, bzw. Einsatzwahrscheinlichkeit, oder?
Und darüber hinaus glaubst du doch nicht im Ernst, dass Amazon, Facebook, Microsoft, Qualcomm, Ampere Computing, Marvell, Apple, Nuvia, Fujitsu, alle aus Spaß eigene ARM-Designs entwickeln, um die dann mehrheitlich wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen mitsamt den Milliarden an Investitionen. Die wesentlichen Weichen sind gestellt und der Zug hat gerade erst mal angefangen Fahrt aufzunehmen. In Zukunft werden wir hier absehbar weitaus mehr Player im Markt sehen, als nur Intel und AMD. Selbstredend ist hier noch nichts in Stein gemeißelt, aber die Alternativen sind mittlerweile da und brauchbar und das ist heute eine vollkommen andere Situation als noch vor fünf Jahren bzgl. ARM im HPC/Server-Business. Meiner Einschätzung nach wird der x86-Anteil hier über die Jahre abnehmen.
Und btw ... meine/die von dir zitierte Aussage war auch unabhängig von prognostizierten oder konkreten Zahlen grundsätzlich gültig, denn wenn ein Marktvolumen X zwangsweise nur in meine Tasche fließen kann oder ich mir das Volumen mit einigen anderen Marktteilnehmern teilen muss, ist letztere Konstellation immer zu meinem Nachteil (egal wie klein der Anteil ist, der in die Taschen der anderen fließt).
Kannst du irgendwie nachweisen, dass ARM signifikant Marktanteile im Server Bereich erobert (hat)?
Und btw., in meine Post war nirgends etwas von einer expliziten Empfehlung, wohlmöglich gar mit einem Allmachtsanspruch zu lesen und meine Einleitung sollte derartigen vorauseilenden Gedanken vorgreifen, jedoch war das anscheinend bereits zu schwer zu verstehen. Du dagegen scheinst dich aber sehrwohl explizit darum zu bemühen mit deinem "werden wir Ende des Jahres erfahren ... welche Leistung die Beste sein wird".
Mit Bubble hat das nichts zu tun. Nur sind Epyc Prozessoren ja nicht wirklich für den privaten Heimanwender gedacht. Auch wenn die Technik natürlich interessant ist.