Microsoft Silicon: Cobalt-CPU mit 128 Prozessorkernen geht 2024 an den Start
Microsoft möchte mit der hauseigenen Cobalt-CPU und dem Maia-Beschleuniger ein gewichtiges Wörtchen im KI-Wettlauf mitreden und liefert erste Details zu seinen beiden Custom-Chips, welche auf die Azure-Cloud abzielen und Kundenwünsche im Rechenzentrum bedienen soll.
Microsoft möchte mit der hauseigenen Cobalt-CPU, einem nativen Cloud-Prozessor auf Basis der ARM-Architektur, und dem insbesondere auf KI-Training spezialisierten Maia-Beschleuniger, einem ASIC ("Application-Specific Integrated Circuit"), bestehend aus einem "Grafikchip" und HBM-Speicher, ein gewichtiges Wörtchen im KI-Wettlauf mitreden und liefert erste Details zu seinen beiden Custom-Chips, welche auf die Azure-Cloud abzielen und Kundenwünsche im Rechenzentrum bedienen soll.
Azure Cobalt 100 und Azure Maia 100 AI für die Cloud
Im Rahmen seiner hauseigenen IGNITE-Konferenz hat Microsoft zwei hauseigene Chips primär für den Cloud-Einsatz vorgestellt, die auf den Namen Azure Cobalt 100 und Azure Maia 100 AI hören sollen. Die technischen Details blieb das Unternehmen aus Redmond dabei weitestgehend schuldig, verriet allerdings, dass die "GPGPU", welche sich insbesondere auf das Training von KI-Workloads wie OpenAI in der Cloudumgebung verstehen soll, in der N5-Node beim Auftragsfertiger TSMC hergestellt wird und aus insgesamt 105 Milliarden Transistoren besteht.
Zu Azure Cobalt 100, einer nativen Cloud-CPU mit insgesamt 128 Prozessorkernen aus der Serie ARM Neoverse V2, sagte das Unternehmen, dass dieser auf ein breites 12-Kanal-Speicherinterface zurückgreifen könne. Wie Microsoft auf seiner Konferenz verriet, werden die ersten Server derzeit bereits mit den beiden Chips bestückt und sollen erstmals in einem Azure-Rechenzentrum in Quincy, Washington, für kundenspezifische KI-Lösungen zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen zu Microsoft Azure Cobalt 100 und Azure Maia 100 AI liefert ein ausführlicher Blog-Beitrag auf Microsoft Source sowie die rund einstündige Keynote von der Microsoft IGNITE-Konferenz 2023.
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Intel wollte das ja mal ursprünglich in deren 10nm-Verfahren verwirklichen.
Gruß T.