Meteor Lake: Bild der eingestellten Desktop-Serie aufgetaucht
Ein Foto zeigt ein frühes Sample von Intel, bei dem es sich wohl um einen der eingestellten Meteor-Lake-Prozessoren für den Desktop handelt. Auffällig ist dabei unter anderem die angepasste Form des Heatspreaders.
Anstelle der neuen Meteor-Lake-Prozessoren wird Intel dieses Jahr im Desktop-Segment wohl nur einen Refresh der bereits erhältlichen Raptor-Lake-Modelle auf den Markt bringen. Der Wechsel auf die neue Intel-4-Fertigung sowie die neuen CPU-Architekturen für P- und E-Kerne verzögert sich damit wohl bis zum Release von Arrow Lake im kommenden Jahr. Ursprünglich war das aber wohl anders geplant, denn angeblich existiert ein Desktop-Sample von Meteor Lake.
PCB und Heatspreader überarbeitet
Dafür spricht zumindest ein Foto, das der Twitter-Nutzer @wxnod veröffentlicht hat. Dort ist ein Intel Confidential mit bislang unbekannter Heatspreader-Form zu sehen, was für den neuen Sockel LGA-1851 spricht. Obendrein passen die Nuten im PCB zu geleakten Sockel-Aufnahmen. Vermutlich handelt es sich also tatsächlich um ein Meteor-Lake-Sample und Intel hat den Wegfall der Desktop-Veröffentlichung erst beschlossen, als schon die ersten Samples fertig waren.
Allzu viele weitere Details lassen sich in dem Foto leider nicht ausmachen. Neu sind aber eine angepasste Form des Heatspreaders und acht Kontaktflächen an der linken Seite des PCBs. Bei diesen könnte es allerdings einfach um Messpunkte handeln, die im finalen Produkt gefehlt hätten.
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Die Heatspreader-Form dürfte hingegen final sein und damit wohl auch den zukünftigen Arrow-Lake-Prozessoren entsprechen, die ebenso für den Sockel LGA-1851 gedacht sind. Im Vergleich zu Raptor Laker fällt hier die deutlich breitere Abstufung an den Seiten auf. Dadurch wird die Kontaktfläche zum PCB vergrößert, aber gleichzeitig die Kontaktfläche zum Kühler verkleinert. Warum Intel diesen ungewöhnlichen Weg geht, ist dabei noch unklar. Spätestens nächstes Jahr, mit dem Release der Core-15000-CPUs, dürfte man es aber wohl erfahren.
Quelle: via Videocardz
