Intels Verzug bei 10 nm... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
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Intels Verzug bei 10 nm...
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Hintergrund: Intels Verzug bei 10 nm
CEO Bob Swan, der noch nicht so lange im Amt ist, hat nun auf einer Technologie-Konferenz im Luxusurlaubsort Aspen über das Thema gesprochen. Swan sieht die Zukunft von Intel im Segment Data, weniger im Segment PC, und will das Unternehmen darauf hin ausrichten. Heißt also mehr Server für Data Center, weniger Personal Computing. Als Swan dann auf Moores Law angesprochen wurde, spürte man eine leichte Verteidigungshaltung.
Laut Swan habe Intel immer versucht, das Mooresche Gesetz zu übertreffen. Insbesondere bei der Transistordichte, die alle zwei Jahre zu verdoppeln wäre. Im Falle des Wechsels auf 10 nm wäre der Sprung von 14 nm das 2,7-fache statt das 2-fache laut Gesetz. Aufgrund Intels "aggressiver Innovationspolitik" habe man nun mit den Problemen eines 5-jährigen Verzugs zu kämpfen. Die "immer aggressiveren Ziele" wären mit der Zeit immer schwerer erreichbar.

Einen echten "Momentanwert" gibt es in der Messtechnik nicht. Jede Messgröße muss zunächst analog erfasst werden und jeder analoge Teil einer Messvorrichtung hat wegen Eigenkapazitäten, -induktivitäten und -Widerständen (je nachdem, was man misst) eine integrierende/pufferne Wirkung. Auch wenn die digitale Auswertelektronik einzelne Samples nimmt, entsprechen diese also nie einem unendlich kurzen "Moment", sondern immer einem Mittelwert. Möchte man Mittelwerte ermitteln, kann man also nicht viel falsch machen, sondern nur darauf achten, dass keine größeren, länger anhaltenden Lastschwankungen die Anzeige des Messgerätes nicht in signifikantem Maße springen lassen.
Cinebench ist hier, wie erwähnt, ein sehr pflegeleichter Test mit konstanter Last.
Ein Gegenbeispiel wären Idle-Werte, wenn man parallel mit Software-Tools Parameter erfasst. Mainboard-Leerlauf-Verbrauchsmessungen kann ich bei X570 nicht während aktivem HWInfo machen, da das Polling die CPU immer wieder aus den tiefsten Stromsparmodi holt.
mangelswegen Trägheit die durchschnittlichen Verbrauch integriert oder ob man ständig misst und am Ende alles von Hand verrechnet. Letzterer Ansatz ist technisch extrem aufwendig (internes Polling mit 1 kHz stellt eine Belastung der CPU dar, externes Messen erfordert weitreichende Modifikationen am Mainboard) und kann einem interessantes über die Arbeitsweise einer CPU verraten, aber es liefert keine neuen Erkenntnisse über Wärmeentwicklung oder Stromverbrauch. Bei Messungen des gesamten Systems sollte es nicht einmal nachweisbar sein, weil derartige Schwankungen von Netzteilen herausgefiltert/gepuffert werden müssen.Aber ja, da wäre ich auch für.