Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

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Quelle: Intel

Intel blickt schon sehr bald auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Das Jubiläum feiert man bereits vorab mit Beiträgen zu Meilensteinen der Firmengeschichte.

Intel feiert dieses Jahr 50-jähriges Jubiläum. Im Juli 1968 wurde das Unternehmen gegründet. Bis zum Stichtag blickt der Hersteller auf die eigene Geschichte zurück. Gestern berichteten wir über das erste Produkt in Form des 64-Bit SRAM-Chips 3101, zu dem Intel einige interessante Fakten und Bilder aus dem Archiv gegraben hat. In einem weiteren Beitrag wird Moore's Law reflektiert. Die damals noch vage These, die aus der Feder des Intel-Mitbegründers Gordon E. Moore stammt, hat sich über die vergangenen Jahrzehnte weitestgehend als wahr bewiesen.

Die Ursprünge finden sich in einer kurzen Arbeit von Moore mit dem Titel "Cramming More Components onto Integrated Circuits" aus dem Jahre 1965, in der er seine Voraussage erstmals formuliert. Damals arbeitete er noch bei Fairchild Semiconductor als Director of Research & Development. Seine damalige Behauptung: Bis 1975 enthält ein integrierter Schaltkreis 65.000 Transistoren. Damit sollte er nicht nur Recht behalten, auch wurde seine Voraussage übertroffen. "Die tatsächliche Anzahl [an Transistoren] einer neuen Reihe von Speicherchips, die in diesem Jahr erschien, betrug 65.536", wie es in dem aktuellen Beitrag heißt.

Im Verlauf der Jahre musste die Wachstumsrate zwar angepasst werden, so Intel, die grundsätzliche Prämisse einer stetigen und vorhersagbaren Verbesserung sei jedoch stets und bis zum heutigen Tag gegeben. Letztlich sei, so das Zitat eines Historikers, Moore's Law das "Metronom des modernen Lebens". Auch wenn viele die "Gesetzmäßigkeit" mehrfach totgesagt haben, ist man bei Intel weiterhin stark davon überzeugt. CEO Brian Krzanich sprach vor einigen Jahren darüber. Mindestens viermal wurde ihm das Aus prophezeit, doch Intel habe bewiesen und möchte auch weiterhin beweisen, dass Moore's Law weiterhin Gültigkeit besitzt.

Intel feiert am 18. Juli sein 50-jähriges Jubiläum. Vorab wird es noch weitere Beiträge zur Unternehmensgeschichte geben. Ebenfalls wird die Veröffentlichung des 8086-Mikroprozessors vor 40 Jahren in wenigen Wochen gefeiert. Intel plant, so die derzeitigen Gerüchte, einen dazu passenden Jubiläumsprozessor.

Quelle: Intel, PCGamer

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Zitat von empy
        ich finde, dass die Bedienbarkeit von Software nicht im gleichen Zuge zugenommen hat, wie der Overhead, der produziert wird und auch der Aufwand für Sicherheit kann das meiner Meinung nach nicht rechtfertigen.
        Stimmt auffallend.
        Ein Druckertreiber von HP hat mit allem Schnickschnack meist die Dimension einer CD (500-600MB).

        Es geht auch anders (Brother, Canon, Epson) - da ist man mit unter 100MB dabei.

        Weshalb man für jeden Drucker einen eigenen Treiber braucht, ist mir bis heute unverständlich.

        Wie schön waren die Zeiten, als fast alle Drucker ESC(P) verstanden ... .
        ENTER und der Drucker sägte sofort los.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Zitat von empy
        ich finde, dass die Bedienbarkeit von Software nicht im gleichen Zuge zugenommen hat, wie der Overhead, der produziert wird und auch der Aufwand für Sicherheit kann das meiner Meinung nach nicht rechtfertigen.
        Stimmt auffallend.
        Ein Druckertreiber von HP hat mit allem Schnickschnack meist die Dimension einer CD (500-600MB).

        Es geht auch anders (Brother, Canon, Epson) - da ist man mit unter 100MB dabei.

        Weshalb man für jeden Drucker einen eigenen Treiber braucht, ist mir bis heute unverständlich.

        Wie schön waren die Zeiten, als fast alle Drucker ESC(P) verstanden ... .
        ENTER und der Drucker sägte sofort los.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Zitat von gaussmath
        Abstraktion und Kapselung sind wichtige Methodiken, um den immer komplexer werdenden Softwarearchitekturen Herr zu werden. Lieder bringen diese Dinge auch ressourcenmäßige Ineffiziensen mit sich. Was ist jetzt wichtiger? Auch muss man beachten, der der Sicherheitsaskept immer wichtiger wird, was auch Ressourcen kostet. Overhead ist nicht immer sinnlos...
        Hat auch so keiner gesagt. Aber manchmal wäre weniger einfach mehr und ich finde, dass die Bedienbarkeit von Software nicht im gleichen Zuge zugenommen hat, wie der Overhead, der produziert wird und auch der Aufwand für Sicherheit kann das meiner Meinung nach nicht rechtfertigen.
      • Von gaussmath
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Abstraktion und Kapselung sind wichtige Methodiken, um den immer komplexer werdenden Softwarearchitekturen Herr zu werden. Lieder bringen diese Dinge auch ressourcenmäßige Ineffiziensen mit sich. Was ist jetzt wichtiger? Auch muss man beachten, der der Sicherheitsaskept immer wichtiger wird, was auch Ressourcen kostet. Overhead ist nicht immer sinnlos...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Zitat von Incredible Alk
        Jo iirc wurde die Zeitspanne irgendwann mal nachträglich verändert. Obs jetzt 1,5 oder 2 Jahre sind spielt aber jetzt auch nicht sooo die Rolle. Der Wert wird tendentiell sowieso immer größer werden.
        Moore gings damals wohl darum aufzuzeigen, dass die Rechenleistung in einem viel schnelleren und größeren Ausmaß wächst als der (linear denkende) Mensch sich das so vorstellen kann. In der technisierten Welt heute ist sogar den meisten Menschen auf der Straße klar, dass ein PC den man heute kauft morgen alt ist - auch wenn das heute gar nicht mehr wirklich so ist bzw. es viel länger dauert als noch vor 10 oder 20 Jahren (nicht weil neue nicht schneller würden sondern weil die Mehrleistung von Großteil der Bevölkerung schlicht nicht mehr gebraucht/genutzt wird - was die Leute machen wollen kann zu 95% heute jedes Telefon). Damals zu Moores Zeiten war das bei weitem nicht so, denn da war noch eher der Gedanke in den Leuten vorherrschend dass man ein technisches gerät kauft und es Jahrzehnte nutzen möchte. Damals hielt ein Fernseher noch 20 Jahre und der Übertragungsstandard blieb in der Zeit auch der gleiche...

        Immerhin ist es in manchen technischen Bereichen noch heute so. Wenn man sich beispielsweise heute eine sehr gute Soundanlage kauft wird man die Boxen, DAC usw. auch noch Jahrzehnte verwenden können. Immerhin gibts auch wenn sie aussterben noch heute, 37 Jahre nach der Einführung, CDs zu kaufen. MP3 wird wohl auch gefühlt niemals sterben.
        Egal ob Zeitspanne, Kriterium (Komplexität, Leistung, Schaltungsdichte) oder Bezugsrahmen (zum Beispiel gleicher Preis oder gleiche Fläche): Es gibt kaum einen Aspekt an Moores "Gesetz", der nicht irgendwann im letzten halben Jahrhundert zumindest für ein paar Pressemitteilungen umgedeutet wurde. Währenddessen hängt die Spiele-Performance seit langem vom tollerierten Stromverbrauch und Anschaffungspreis der Grafikkarte ab.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Intel wird 50 und blickt auf Moore's Law zurück

        Zitat von empy
        Naja, nicht so komplett, aber es ist teilweise schon verblüffend, wofür teilweise wieviel Rechenleistung draufgeht, weil die Ressourcen im Namen der Softwareproduktivität miserabel genutzt werden und wie verschwenderisch damit teilweise umgegangen wird.
        Das eine bedingt das andere. Warum soll ich denn heute große Mühe in Optimierung und Effizienz meines Codes stecken wo für die allerallermeisten Aufgaben sowieso jeder viel zu viel Rechenleistung ungenutzt übrig hat? Das Thema ist auch nicht neu, da hab ich bereits vor ~7 Jahren nen kurzen Blog drüber geschrieben (http://extreme.pcgameshar...)
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