Intel stellt Sechskern-Prozessoren "Dunnington" offiziell vor
Nachdem die ersten Sechskern-CPUs der Xeon-7400-Serie bereits im PCGH-Preisvergleich aufgetaucht sind, hat Intel heute offiziell sieben neue Prozessoren vorgestellt.
Tom Kilroy, Vice President and General Manager der Digital Enterprise Group von Intel, zeigt einen Wafer mit Xeon-7400-Prozessoren
Die neuen Server-Prozessoren aus der Xeon-7400-Serie hören auf den Codenamen Dunnington. Drei der Prozessoren sind Sechskerner, vier kommen vier CPU-Kernen. Das Topmodell erhält dabei die Bezeichnung Xeon X7460 und hat einen Kerntakt von 2,66 GHz, einen FSB von 266 MHz, 3x3 MiByte L2- sowie 16 MiByte L3-Cache. Die TDP liegt bei 130 Watt. Satte 2.727 US-Dollar kostet er bei Abnahme von 1.000 Stück.
Ein weiterer Prozessor mit sechs Kernen ist der Xeon L7455 mit einem Kerntakt von 2,13 GHz. Der FSB liegt bei 266 MHz, der L2-Cache umfasst 3x3 MiByte, der L3-Cache 12 MiByte. Die TDP liegt bei 65 Watt. Der Dritte im Bunde ist der Xeon E7450 mit 2,4 GHz, 3x3 MiByte L2- und 12 MiByte L3-Cache. Die TDP liegt bei 90 Watt.
Die Vierkern-Dunningtons takten von 2,13 bis 2,4 GHz, die Low-Power-Version L7455 kommt mit lediglich 50 Watt Verlustleistung aus.
Alle neuen Xeons der 7400-Serie in der Übersicht
Intel ist sich sicher, dass der feinere Produktionsprozess, die zusätzlichen Kerne und der dicke L3-Cache dafür sorgen, dass entsprechende Prozessoren in einigen Fällen bis zu 50 Prozent schneller rechnen. Besonders bei virtualisierten Umgebungen und Anwendungen mit hoher Datenlast (Datenbank, Warenwirtschaft usw.) will man punkten. Stolz ist man auch auf die neue Virtualiserungstechnik. Die "Intel Virtualization Technology Flex Migration" soll deutlich effektiver arbeiten.
Laut Intel lassen sich Plattformen auf Basis der Xeon-7400-Serie auf bis zu 16 Prozessoren pro Mainboard erweitern. Dabei sind die Xeon-7400-CPUs mit den bestehenden 7300er-Plattformen kompatibel.
Intel kündigt erste Sechskern-Prozessoren mit Codenamen "Dunnington" an
