Stellungnahme von Intel: Wir halten an gesockelten CPUs fest - auf absehbare Zeit
Intel-Specher Daniel Snyder betont gegenüber den Kollegen von Maximum PC, dass Intel auf "absehbare Zeit" an gesockelten CPUs festhalten wird - zu den langfristigen Planungen aber äußerte er sich nicht.
Angefangen hat alles mit einer Roadmap von PC-Watch, welche die Japaner auf eigener Basis erstellt haben. Dort ist für 2014 der Haswell-Nachfolger Broadwell nur als BGA-Chip eingezeichnet und nicht mehr als gesockelte LGA-Version, zugleich titelte Charlie Demerjian reißerisch, Intel würde den Desktop töten. Der Intel-Specher Daniel Snyder betont allerdings gegenüber Maximum PC, dass Intel "in absehbarer Zukunft" weiterhin gesockelte CPUs für den Enthusiast-DIY-Markt (do it yourself) und normale Käufer bereithalten werde. Wie die langfristige Planung aussieht, kommentierte er nicht, sondern verweist auf später - wenig überraschend, schließlich will sich kein Hersteller in die Karten sehen lassen.
"Intel remains committed to the growing desktop enthusiast and channel markets, and will continue to offer socketed parts in the LGA package for the foreseeable future for our customers and the Enthusiast DIY market. However, Intel cannot comment on specific long-term product roadmap plans at this time, but will disclose more details later per our normal communication process."
Im Endeffekt wird Intel mit Broadwell schlicht die Strategie weiter verfolgen, die seit Sandy und Ivy Bridge eingeschlagen wurde: Der mobile Markt wird priorisiert, dort erscheinen die CPUs vor den Desktop-Ablegern. Wie schon einmal erwähnt, ist es daher nicht abwegig, dass Intel die zu Beginn knappen Broadwell-Chips samt BGA-Gehäuse für den mobilen Markt reserviert und den Sockel 1150 mit Speed-Bumps von Haswell in 22 nm "füttert" - und später dann eine LGA-Variante von Broadwell nachschiebt.
Langfristig sind verlötete Varianten samt Upgrade-Versionen (via Software) nichtsdestotrotz im Consumer-Segement denkbar.
Quelle: Maximum PC

Nein danke. Die Berge von Computerschrott müssen nicht noch schneller wachsen.
Ach, die 3 Schrauben am Rechner...die Chips an sich sind doch aus Sand gemacht. Dafür muss keine Schildkröte dran glauben. Auch denke ich, da mir noch nie eine CPU kaputtgegangen ist, dass das für mich in Ordnung geht, weil a) ich selten CPU+Mainboard wechsele und b) meine CPU sowieso selten wirklich was zu tun bekommt. Und übertakten ist mir durch den Werks-Turbo nicht gerade lieb.
Mein i7 hat den gemütlichsten Job von allen...und seine Ur-Enkel dürfen ruhig zwangsverheiratet werden, geht´s nach mir und bringt die Verlötung technische Vorteile, die die Nachteile überwiegen.
Nein danke. Die Berge von Computerschrott müssen nicht noch schneller wachsen.