Intel angeblich mit Preissenkungen im 2. Halbjahr 2020
Die für gewöhnlich gut informierte Seite Digitimes meldet, dass Intel im zweiten Halbjahr 2020 die Preise für Prozessoren senken wird. Das kling erst einmal gut, muss für Ottonormalschrauber aber wenig bedeuten.
Gegen AMD hat es Intel im Moment nicht ganz einfach. Das Unternehmen aus Santa Clara steckt auf seinem 14-nm-Prozess fest und kriegt die 10 nm nicht so recht ins Rollen. Entsprechend schleppt man sich seit einigen CPU-Generationen mit 10 Prozent Mehrleistung pro Auflage herum, während AMD mit Zen nicht nur eine spätestens in der dritten Generation gelungene Architektur vorgelegt hat. Man kann auch viel mehr Kerne für weniger Geld bieten.
Seit Ryzen 3000, Codename Matisse, sieht es also nicht so rosig für Intel aus. Bislang hat man sich aber weitestgehend gegen Preissenkungen gewehrt. Das Thema kam immer mal wieder auf den Tisch, aber so richtig an die Preise ging es bislang nicht. Wenn, dann eher versteckt und um die Ecke. Etwa mehr Kerne zum gleichen Preis. Oder bei Skylake X - da waren es bis 50 Prozent für eine Plattform, die da schon keinen mehr recht interessierte. Aber insbesondere im Mainstream-Markt ist alles weitestgehend stabil.
Das soll sich ändern, berichtet Digitimes. Ab dem zweiten Halbjahr 2020 soll Intel die Preise für Prozessoren senken. Das will man aus Zuliefererkreisen so gehört haben und Intel will so seine nach wie vor noch vorhandene Marktmacht absichern. Der Strömungswechsel hat zwar begonnen, aber die Mehrheit der Systeme werden nach wie vor von Intel gestellt.
Im ersten Halbjahr soll auch Comet Lake S erscheinen - vielleicht knüpft man die Preissenkungen an diesen Release. Es bleibt aber offen, wie diese ausfallen werden. Indirekte Preissenkungen gelten als sicher. Das neue Mainstream-Spitzenmodell mit voraussichtlich 10 Kernen wird wohl zum Preis des aktuellen 8-Kerners verkauft werden. Inwieweit darüber hinaus etwas passiert, muss man sehen, Denkbar ist, dass die Preise auch nur für Vertriebspartner geändert werden. Das kann auf verschiedene Arten passieren.
Früher oder später wird Intel aber auch nicht viel übrigbleiben. Denkbar ist, dass man sich nun noch zum Comet-Lake-Release hangelt und wenn der sich dann gegen Ryzen gar schleppend verkaufen sollte, wird man schon den Rechenschieber zücken müssen. Denn Stunts wie in "alten Zeiten" wird man sich wohl nicht mehr erlauben. Die Strafzahlungen nach kartellrechtlichen Untersuchungen sind doch empfindlich.


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50% Mehrleistung gegenüber einem 4 Kerner.
Aber -25% weniger Leistung als notwendig wäre, um am dem kommenden Winter für die Next-Gen Spiele gerüstet zu sein, die dann ab sofort alle mindestens auf 8 Kerne optimiert sein werden.
Also viel Spaß mit deinem Stück veralteter Hardware.
Ich habe aufgerüstet und die Frames und Frametimes danken es.
Es gibt ja auch genug Testberichte und Videos dazu.
Aktuell zeigt PCGH in der Print in einem großen Bericht, dass bereits 12 Kerne bei AMD minimal profitieren können.
Kann man aber alles getrost ignorieren, da man bekennender 7700K Fanboy ist und in einer rosa Seifenblase lebt. lol
Natürlich kann man mit seiner Hardware noch absolut zufrieden sein, wenn das für die eigenen Spiele, mit den eigenen Einstellungen etc. alles reicht, dagegen hat niemand etwas, aber man sollte die Fakten und die Wahrheit nicht verleugnen.
AMD hat aber das bessere Gesamtpaket...
Wenn sich so ein oller FX 8350 mit einem i3 herumschlägt, dann wird ein Unternehmen als allerletztes seine eigenen Margen killen und sich die HighCorecount Prozessoren auf die Mainstreamplatinen schnallen.
Letztendlich kann das nur mit einem Erstarken AMDs geändert werden und somit senkt nun Intel die Preise und AMD wird sie schrittweise erhöhen.
Wettbewerswidrig hin oder her, am Endergebnis ändert das auch nichts. Und wenn Intel Nashörner getötet hätte, wäre das Endergebnis auch nicht anders.
Weder bei Vishera, noch bei den APUs.
AMD hat sich nur mit der IGP retten können. Mit Steamroller und Excavator ist man noch weiter zurückgefallen.
Ein Zen 2 Prozessor hat heute die doppelte IPC.
Das ist doch überhaupt nicht bezifferbar.
Die Forschungsmittel für Zen waren sicherlich noch weit geringer.
Aber ja, Schuld ist einzig und alleine die Marktmanipulation.