Xeon W-2500: Intels direkte Antwort auf AMDs Ryzen Threadripper 7000?
Intel setzt ein weiteres Mal auf ein Refresh und möchte AMDs neue Ryzen Threadripper 7000 mit den insgesamt sieben neuen Workstation-CPUs der Serie Xeon W-2500 kontern. Auf Basis des bekannten Socket LGA4677 und des W790-Chipsatzes sollen bis zu 26 Prozessorkerne und insgesamt 56 Threads mit AMDs TRX50-Plattform konkurrieren können.
Intel setzt jetzt ein weiteres Mal auf ein Refresh einer bestehenden CPU-Generation und möchte AMDs neue Ryzen Threadripper 7000 mit seinen insgesamt sieben neuen Workstation-Prozessoren der Serie Xeon W-2500 kontern. Auf Basis des bekannten Socket LGA4677 und des W790-Chipsatzes sollen bis zu 26 Prozessorkerne und insgesamt 56 Threads mit AMDs TRX50-Plattform konkurrieren können. Die Informationen wurden jetzt wieder einmal von @YuuKi_AnS über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - in Umlauf gebracht.
Intels Antwort auf AMDs Ryzen Threadripper 7000
Das Refresh der Serie Xeon W-2400 ("Sapphire Rapids"), mit der Intel laut eigenen Angaben die Mainstream-Workstation adressiert, besitzt mehr Prozessorkerne, mehr Takt und mehr Cache und soll sich somit gegen die neuen Ryzen Threadripper 7000 von AMD behaupten können. Während zuvor maximal 24 Cores und 48 Threads geboten werden, soll das Refresh mit 26 Cores und 52 Threads aufwarten.
Quelle: @YuuKi_AnS
Intel Xeon W-2500
Bei einer je nach Modell 10 bis 25 Watt höheren TDP/PL1 sollen durch das gesamte Portfolio hinweg zwei zusätzliche Prozessorkerne geboten werden. An der Spitze soll der Xeon W7-2595X (26C/52T) den Xeon W72495X (24C/48T) ablösen, während die Kern-Cache-Bestückung nahelegt, dass der MCC-Die ("Medium Core Count") zum Einsatz kommt. Der Menge des schnellen Zwischenspeichers ("Cache") wird voraussichtlich von zuvor maximal 45 auf jetzt 48,5 MiByte ansteigen.
Golden Cove und Intel 7 gegen Zen 4 und TSMC N5
Dass das Vorhaben, die AMD Ryzen Threadripper 7000 ("Storm Peak") in Schach zu halten, sowohl hinsichtlich der Performance also auch insbesondere im Hinblick auf die Effizienz, ein schwieriges Unterfangen wird, lässt sich bereits unschwer an den Rahmenbedingungen der beiden Kontrahenten ablesen. Denn während AMD die Threadripper 7000 mit Zen 4 und 5 nm in den Ring schickt, muss Intel auch in neuester Generation auf 10 nm++ ("Intel 7") sowie Golden Cove setzen.
| Cores/Threads | Base/Boost | Intel Smart Cache | TDP | |
|---|---|---|---|---|
| Intel Xeon W7-2595X | 26/52 | 2,8 GHz/4,8 GHz | 48,5 MiByte | 250 Watt |
| Intel Xeon W7-2575X | 22/44 | 3,0 GHz/4,8 GHz | 45 MiByte | 240 Watt |
| Intel Xeon W5-2565X | 18/36 | 3,2 GHz/4,8 GHz | 37,5 MiByte | 240 Watt |
| Intel Xeon W5-2555X | 14/28 | 3,3 GHz/4,8 GHz | 33,75 MiByte | 210 Watt |
| Intel Xeon W5-2545 | 12/24 | 3,5 GHz/4,7 GHz | 30 MiByte | 210 Watt |
| Intel Xeon W3-2535 | 10/20 | 3,5 GHz/4,6 GHz | 26,25 MiByte | 185 Watt |
| Intel Xeon W3-2525 | 8/16 | 3,5 GHz/4,5 GHz | 22,5 MiBytr | 140 Watt |
*) noch nicht offiziell bestätigt!
Als eine der wenigen echten Neuerungen sollen die Xeon W-2500 erstmals auch die Data Center Persistent Memory Module ("DCPMM") vom Typ Intel Optane unterstützen, wie @YuuKi_AnS erfahren haben möchte.
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Quelle: @YuuKi_AnS via X
