Intel Xeon D-1587: Benchmark des 16-Kerners zeigt überragende Performance
Intels neueste Server-CPU Xeon D-1587 hat an der Zahl 16 echte Rechenkerne, die zwar jeweils mit nur 1,7 GHz takten, bei Benchmarks aber dennoch andere Prozessoren in die Tasche stecken kann. Mit einer TDP von 65 Watt ist der Prozessor darüber hinaus auch noch sehr energiesparend.
Dank 14nm-Fertigung hat es Intel bei dem neuesten Xeon-Prozessor D-1587 geschafft, 16 physikalische Rechenkerne zu verbauen. Dabei bleibt der D-1587 im LowPower-Bereich und kann mit einer TDP von nur 65 Watt aufwarten. Das Portal ServeTheHome hat nun typische Server-Benchmarks mit der Broadwell CPU durchgeführt und hat dabei überaus ansehnliche Ergebnisse erzielen können.
Für die Benchmarks kam ein Server-Mainboard von Supermicro, 64 GiByte DDR4-Arbeitsspeicher mit 2133 MHz sowie eine 400 GiB-SSD von Intel zum Einsatz. Im c-ray-1.1-Benchmark - speziell für Multithreading-Aufgaben ausgelegt - erreichte die Testkonfiguration mit D-1587 dabei Werte, die unterhalb zweier im Doppelbetrieb verbauten Xeon E-2620 V3 lagen. Letztere sind Haswell-Sechskerner mit Taktraten von 2,4/3,2 GHz. Auch Broadwell-Prozessoren mit acht Threads und hohem Takt (Xeon E3-1275 mit 3,4/3,8 GHz) mussten sich dem Sechzehn-Kerner geschlagen geben.
Andere Benchmarks, unter anderem 7zip-Performance, NAMD, Sysbench-CPU und alle anderen im Test betrachteten (außer des HardInfo CryptoHash) führte der Xeon D-1587 an. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die betrachteten Benchmarks fast alle in der Lage sind, alle Kerne auszunutzen. ServeTheHome mutmaßt, dass der Preis des D-1587 dementsprechend hoch angesetzt sein wird. Nicht zuletzt deswegen, um die Xeon Prozessoren der E-Reihe noch attraktiv zu halten. Im Vergleich zu gleichwertigen E5-2670-V1- oder Xeon E5-2620-V3-Systemen in Dual-CPU-Konfiguration haben diese Systeme jedoch größere Erweiterungsmöglichkeiten. Mit dem D-1587 sind Anwender auf 128 GiB RAM beschränkt. In der Gesamtbetrachtung bezeichnet ServeTheHome als "Low-End SoC-Revolution" und zielt besonders auf die niedrige Leistungsaufnahme ab.
Quelle: ServeTheHome via 3DCenter

Trotzdem ist PCGH dafür das falsche Magazin.
Sie testen doch eh auch die S2011 CPUs, man kann es also eh ungefähr einordnen.
Der D-1587 wäre dort langsamer als manche S2011-i7.
Dafür wäre der Xeon effizienter, weil er halt niedriger taktet.
Techchannel hatte da vor Jahren mal einen guten Benchmark zwischen Xeon, Opteron und POWER7, 1P bis 8P haben die verglichen.
Soetwas kommt vielleicht bei den Zen-Opterons, POWER9,... wieder.
Da wäre der sogar langsamer als ein i7, weil Spiele mit 16 Kernen NIX anfangen können.
Was sollten sie dann testen?
PCGH ist halt das falsche Magazin dafür, sie testen auch keinen POWER8, Opteron-A, weil das den meisten Lesern eh zu hoch wäre
Und was will Man dann großartig testen? Interessiert ne handvoll Leute.
Sie benchen ja auch nicht die Profi-GPUs...