Intel: Sandy-Bridge-Dualcores und neue Gulftown-Sechskerner im Februar
Offenbar noch im Februar wird Intel neue Modelle der Sandy-Bridge-CPUs auf den Markt bringen. Neben diesen Dual-Cores, die sich unter den bisherigen Prozessoren der Serie ansiedeln werden, soll es aber auch noch einen neuen Hexa-Core als High-End-Desktop-Prozessor geben.
Quelle: Intel
Nachdem Intel Anfang Januar die Mittelklasse mit vier Kernen auf Basis der neuen Sandy-Bridge-Architektur in 32 Nanometer präsentiert hat, folgen nun wohl noch im Februar, trotz der Problematik mit dem 6er-Chipsatz, die kleineren Vertreter mit zwei physischen CPU-Kernen. Außerdem soll das bisherige Topmodell im Desktop-Bereich, der Core i7-980X mit freiwählbarem Multiplikator, durch ein höher getaktetes Modell abgelöst werden, den Core i7-990X. Dieser basiert weiterhin auf "Westmere" und soll ansonsten keine technischen Neuerungen mit sich bringen. Als Erscheinungstermin für den "Gulftown" wird der kommende 27. Februar kommuniziert, wobei der Prozessor zunächst, wie bei Intels Extreme Editions üblich, für 999 $ verkauft werden soll - gerechnet auf eine Abnahme von 1.000 Stück.
Die drei Core-i3-Vertreter beherrschen allesamt SMT (Simultaneous Multithreading), wodurch vier Threads gleichzeitig abgearbeitet werden können, und takten bis zu 3,3 GHz. "Turbo Boost", die automatische Übertaktung je nach Kernauslastung, bleibt jedoch offenbar den Modellen der i5-Riege vorbehalten. Obgleich der Core i5-2390T auf keiner bisherigen Roadmap zu finden ist, wird dennoch damit gerechnet, dass auch dieser kurz vor dem Release stehen könnte. Laut Intels Datenbank steht hingegen nicht mal ein Zeitraum für die Veröffentlichung fest. Es handelt sich hier, wie beim Core i3-2100T, ebenfalls um einen Zweikerner mit SMT in der Stromsparvariante mit geringerer TDP - wie das "T" in der Bezeichnung verrät - jedoch ist hier Turbo Boost mit an Bord. Alle vier Modelle bieten 3 Mbyte L3-Cache.
Quelle: cpu-world.com

Veralteter Sockel mag stimmen. Aber mal ehrlich, wer tauscht denn heute tatsächlich noch seine CPU aus, lässt aber den Rest der Plattform bestehen? Da hat man doch vom Tausch der Grafikkarte viel mehr.
Also lieber alle 2-3 Jahre Prozessor, Mainboard und evtl. Ram tauschen. Bei gut gewählten Komponenten reichts vielleicht sogar noch länger. Die CPUs limitieren heute doch eh kaum noch.
Wer sich n Multi GPU-System mit mehr als zwei Grafikkarten zusammenbauen will, kommt bei Intel heute um Sockel 1366 einfach nicht herum.
Was unterm Strich Zählt ist ja die Performance. Ein 1366-6-Kerner lässt sich locker auf 4-4,5 GHz mit Luftkühlung bringen. Das sollte
für die nächsten Jahre locker reichen. Sandy Bridge und bald veralteter Sockel hin oder her.
Was diese Spezielle CPU angeht, so halt ich diese zwar für ziemlich unnötig, da sowieso alle, die ne Extreme Edition besitzen übertakten werden und es bei dem Freien Multi vollkommen egal ist, wie dieser Standardmäßig eingestellt ist. Was das ganze jedoch interessant macht, ist die Tatsache, dass bei Intel immer alle schwächeren CPUs eine Preisstufe nach unten rutschen, wenn ein neuer Top-Prozessor erscheint. Damit dürfte der i7 970 langsam in bezahlbare Regionen rutschen und ist damit die weitaus interessantere 6-Kern-CPU.