Intel Q4/2009: Intel glänzt mit hohem Nettogewinn - trotz Zahlungen an AMD
Intel hat die Zahlen für das vierte Quartal 2009 vorgelegt. Sowohl Umsatz (10,569 Mrd. US-Dollar) als auch Nettogewinn (2,282 Mrd. US-Dollar) stiegen im Vergleich zu Vorjahr und Vorquartal. Die Erwartungen der Analysten wurden ebenfalls übertroffen
Intel hat im vierten Quartal 2009 einen Umsatz von 10,569 Mrd. US-Dollar erreicht. Das entspricht einem Plus von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal und einem Plus von 28,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Interessant ist wie immer der Blick auf den Gewinn. Intel erzielte einen Nettogewinn von 2,282 Mrd. US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erzielte Intel aufgrund der Wirtschaftskrise nur einen Nettogewinn von 234 Mio. US.-Dollar, damit liegt Intel deutlich über dem Vorjahr. Bemerkenswert ist, dass Intel trotz der Zahlung an AMD in Höhe von 1,25 Mrd. US-Dollar zur Begleichung der Rechtsstreitigkeiten ein derart starkes Ergebnis erreicht. Zuletzt hatte Intel im vierten Quartal 2005 einen höheren Nettogewinn erzielt. Die Bruttogewinnmarge im Q4/2009 lag bei 65 Prozent, sieben Prozentpunkte höher als noch im dritten Quartal und zwölf Prozentpunkte über dem Vorjahresquartal. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg laut Intel ohne nähere Angaben zum Umfang.
Der Optimismus, den Intel-CEO Paul Otellini schon seit einiger Zeit verbreitete, scheint durch die Zahlen mehr als gerechtfertigt. "Die Investitionen in die für unsere Branche einzigartige Fertigung und in die innovativen Produkte werden in dem starken Ergebnis von Intel im Jahr 2009 reflektiert", sagt Intel-CEO Paul Otellini zu den Q-Zahlen. Die schwierige Wirtschaftslage sei durch die geänderte Strategie "mit Bravour gemeistert worden". Auf Mikroprozessoren könne nicht mehr verzichtet werden.
Für das kommende erste Quartal 2010 zeigt sich Intel optimistisch. 9,7 Mrd. US-Dollar Umsatz (mit einer möglichen Schwankung von plus/minus 0,4 Mrd. US-Dollar) erwartet man für das kommende Quartal, Angaben zur Gewinnerwartung macht Intel nicht. Die Bruttogewinnmarge soll auf 61 Prozent absinken. Im ersten Quartal 2009 konnte Intel 7,15 Mrd. US-Dollar umsetzen.
Die Intel-Aktie wird aktuell mit einem Plus von knapp drei Prozent an der Frankfurter Börse notiert.
Weitere interessante Details aus dem vierten Quartal 2009:
- Der Umsatz der PC Client Group (Desktop + Notebook) stieg um 10 Prozent, der der Data Center Group (Server) um 21 Prozent und der der restlichen Intel Architecture Group um 22 Prozent. Umsätze aus dem Verkauf von Intel Atom™ Prozessoren und Chipsätzen stiegen um 6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
- Ausgaben (F&E inklusive Marketing und Verwaltung ohne Berücksichtigung des Vergleichs mit AMD) lagen bei 3,1 Milliarden Dollar, höher als die bisherige Erwartung.
- Gewinne aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten: 96 Millionen Dollar, besser als die Erwartungen.
- Die Steuerquote lag bei 12 Prozent, niedriger als die erwarteten 20 Prozent.
Finanzrückblick für das Jahr 2009
- Der Umsatz der PC Client Group ging um 6 Prozent zurück, der der Data Center Group um 2 Prozent und der der restlichen Intel Architecture Groups um 21 Prozent. Umsätze aus dem Verkauf von Intel Atom Prozessoren und Chipsätzen stiegen um 167 Prozent.
- Bruttogewinnmarge lag bei 55,7 Prozent; gleichbleibend gegenüber 2008.
- Die Geldbuße der Europäischen Kommission lag bei 1,45 Milliarden Dollar und der Vergleich mit AMD bei 1,25 Milliarden Dollar.
- Investitionen in Anlagen: 4,5 Milliarden Dollar; übereinstimmend mit den Erwartungen.
Bildergalerie
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War tatsächlich besser so... allein wie oft ich mit meinen Ausbildnern zusammengekracht bin... meist wegen Lapalien oder irgendwelchen Dummheiten
Außerdem mag ich ihn.
Wiedeking ist freiwillig von seinem Posten zurückgetreten und hat 50 Millionen € Abfindung kassiert. Zugegeben: Das war nichtmal ein Jahresgehalt.
Trotzdem würde ich sehr, sehr, sehr gerne auch "weg vom Fenster" sein und so wegen einer Fehlentscheidung "fliegen". (z.B. auf meine eigene Karibikinsel...)
Statt dessen ist es ein trial&error Versuch, bei dem man anhand der Bilanz am Jahresende versucht zu beurteilen, was geleistet wurde und abhängig davon, wie es im Vergleich zu anderen Unternehmen aussieht, werden dann absurd hohe Gehaltsforderungen erfüllt - oder (nach Meinung der Öffentlichkeit seltener) nicht.
Die Gehäter von Spitzenmanagern berücksichtigen also weder deren Arbeitslast, noch deren Fähigkeiten, z.B. Krisen zu meistern (außer im Jahr der Krise), noch die zukunftstauglichkeit ihrer Entscheidungen (ich sag nur: Sparmaßnahmen bei der Bahn
Resultat: Was Manager "verdienen" (kapitalistisch) ist bestenfalls durch Zufall das, was sie "verdienen" sollten (moralisch, z.B. unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsplatzsicherheit im Betrieb, der sozialen oder ökologischen Schäden, die das Unternehmen irgendwo anrichtet,...)
Aber ich muss dir schon recht geben in dem meisten Punkten. Wobei man einfach sagen muss "Spitzenmanager" sind eben die Ausnahme und jedes Unternehmen braucht auch diese.
Aus meiner eigenen Beobachtung kann ich nur sagen: Wer die ersten 10-15 Jahre überlebt hat, hat einen vergleichsweise einfachen Job (oder ist ein wirklich guter Lehrer - aber lassen wir <5% Minderheiten mal außen vor). In den Anfangsjahren, bis sich die Routine eingestellt hat ("jedes Jahr das gleiche" bedeutet auch, dass man 10 Jahre braucht, ehe mans zum 10ten mal macht) und wo noch viele Idealisten dabei sind, die denken "Lehrer" wäre tolle, spaßmachende Interaktion mit Kindern, für die man im handumdrehen ganz viel gutes tut, kann ich mir eine hohe Burnoutrate durchaus vorstellen. (hab selbst eine angehende Deutschlehererin erlebt, die weinend vor der Klasse stand, weil sie eine Arbeit nach 2 Wochen immer noch nicht korrigiert hatte...)
Aber das ist dann das gleiche, wie ein Handwerker, der mit dem Job nicht klarkommt und wegen Pfusch rausfliegt - nur nennt das da keiner Burnout.
Es gibt auch Lehrer die Ihr fach sehr gerne haben und nach 15 Jahren immer noch den Technischen Möglichkeiten nach anpassen.
Und es gibt auch SUPER Lehrer, die das gar nicht nötig haben, die tollen Unterricht machen aufgrund dessen was sie halt schon mal vorbereitet haben und weil sie halt immer aufm neuesten Stand sind. Mein damaliger Geschichteprof.
"Haupt"fächer wie Deutsch, Mathe, Englisch usw sind vielfach härter, weil man halt ständig Hefte korrigieren muss und bedeuten auch nach 15 Jahren noch eine große Belastung, wenn auch nicht so wie am Anfang.
Was du allerdings vergisst, ist die Volksschule, bzw heißt die bei euch glaub ich Grundschule. Wo es nicht darum geht einfach nur Inhalte zu vermitteln, sondern das WIE extrem groß geschrieben ist und das auf die Kinder eingehen & Erziehen (Eltern machen das ja immer weniger weil beide Berufstätig sind). Dieser Job ist auch nach vielen Jahren noch sehr sehr anstrengend. Meine Frau ist Lehrerin in diesem Bereich und ich unterrichte nebenbei auch und ich kann dir sagen, dass sie für eine Stunde Unterricht ein vielfaches (Faktor 4 oder mehr) vorbereiten muss als ich und wir sind beide als gute Lehrer bekannt die viel verlangen aber bei denen auch viel gelernt wird. Also es wär jetzt nicht so, dass ich nix für mein Geld tu^^
Eine Offizielle Statistik werde ich versuchen dir vom Bund zu besorgen.
...
Ich musste bei meinem Studium jede Menge Kurse absolvieren, wie man Leute motiviert.
In der gesamten Geschichte ging es Porsche nie so gut wie in den letzten Jahren, das ist alles diesem Herrn und seinen Entscheidungen zu verdanken. Dennoch flog er bei einer Fehlentscheidung. So ist das in der IT Industrie andauernd. Von wegen ein Manager wird vergleichsweise Milde bestraft. Ein Fußballtrainer ist nix anderes, in einem kleineren Stil.
Wiedeking ist freiwillig von seinem Posten zurückgetreten und hat 50 Millionen € Abfindung kassiert. Zugegeben: Das war nichtmal ein Jahresgehalt.
Trotzdem würde ich sehr, sehr, sehr gerne auch "weg vom Fenster" sein und so wegen einer Fehlentscheidung "fliegen". (z.B. auf meine eigene Karibikinsel...)
Statt dessen ist es ein trial&error Versuch, bei dem man anhand der Bilanz am Jahresende versucht zu beurteilen, was geleistet wurde und abhängig davon, wie es im Vergleich zu anderen Unternehmen aussieht, werden dann absurd hohe Gehaltsforderungen erfüllt - oder (nach Meinung der Öffentlichkeit seltener) nicht.
Die Gehäter von Spitzenmanagern berücksichtigen also weder deren Arbeitslast, noch deren Fähigkeiten, z.B. Krisen zu meistern (außer im Jahr der Krise), noch die zukunftstauglichkeit ihrer Entscheidungen (ich sag nur: Sparmaßnahmen bei der Bahn
Resultat: Was Manager "verdienen" (kapitalistisch) ist bestenfalls durch Zufall das, was sie "verdienen" sollten (moralisch, z.B. unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsplatzsicherheit im Betrieb, der sozialen oder ökologischen Schäden, die das Unternehmen irgendwo anrichtet,...)
Aus meiner eigenen Beobachtung kann ich nur sagen: Wer die ersten 10-15 Jahre überlebt hat, hat einen vergleichsweise einfachen Job (oder ist ein wirklich guter Lehrer - aber lassen wir <5% Minderheiten mal außen vor). In den Anfangsjahren, bis sich die Routine eingestellt hat ("jedes Jahr das gleiche" bedeutet auch, dass man 10 Jahre braucht, ehe mans zum 10ten mal macht) und wo noch viele Idealisten dabei sind, die denken "Lehrer" wäre tolle, spaßmachende Interaktion mit Kindern, für die man im handumdrehen ganz viel gutes tut, kann ich mir eine hohe Burnoutrate durchaus vorstellen. (hab selbst eine angehende Deutschlehererin erlebt, die weinend vor der Klasse stand, weil sie eine Arbeit nach 2 Wochen immer noch nicht korrigiert hatte...)
Aber das ist dann das gleiche, wie ein Handwerker, der mit dem Job nicht klarkommt und wegen Pfusch rausfliegt - nur nennt das da keiner Burnout.