Intel N100: Gaming-Benchmarks von Alder Lake-N mit 6 Watt TDP überzeugen
Intels aktuelle N-Serie, welche unter anderem als "Intel Prozessor der N-Reihe" in Form des Intel Prozessor N100 an den Start gegangen ist, soll mit 4 bis 8 E-Cores und gänzlich ohne P-Cores besonders effizient zu Werke gehen. Das kleinste Modell erreicht mit einer TDP von 6 Watt Leistungswerte, welche sich durchaus auch in Spielen sehen lassen können.
Intels aktuelle N-Serie, welche unter anderem als "Intel Prozessor der N-Reihe" in Form des Intel Prozessor N100 und Intel Prozessor N200 sowie als Intel Core i3-N300 und Intel Core i3-N305 an den Start gegangen ist, soll mit 4 bis 8 E-Cores und gänzlich ohne P-Cores besonders effizient zu Werke gehen. Das kleinste Modell erreicht vergleichsweise hohe Frameraten bei einer doch bemerkenswerten Effizienz.
Die Effizienz steht im Mittelpunkt
Die N-Serie, die bei Intel die Prozessorfamilien Pentium und Celeron ablöst, ist ganz besonders auf Effizienz getrimmt und kommt deshalb auch ausschließlich mit den E-Cores ("Gracemont") daher. Die P-Cores ("Golden Cove") bleiben Intels kleinster Produktreihe gänzlich vorenthalten. Dennoch sollen die neuen N-Prozessoren leistungsfähig genug sein, um ältere Modelle bei einer viel geringeren TDP herausfordern und in einigen Fällen auch deutlich schlagen zu können.
Effizienzmeister in 720p bei minimalen Details
Der YouTube-Kanal Team Pandory hat den Intel Prozessor N100 mit seiner integrierten Grafikeinheit Intel Xe-LP mit 24 Compute Units in zehn unterschiedlichen Spielen mit 720p und minimalen Details getestet. Die Leistung des mit 6 Watt TDP spezifizierten Prozessors kann dabei durchaus überzeugen. Wie die Webseite Wccftech berichtet hat, konnten dabei durchschnittlich die nachfolgenden Leistungswerte bei weniger als 7 Watt Package Power erzielt werden.
Quelle: Wccftech
Intel Prozessor N100 in acht Spielen im Benchmark
Die im Intel N100 integrierte iGPU, die Intel Xe-LP, beschleunigt dabei Spiele wie beispielsweise Resident Evil 5 auf durchschnittlich 70 Fps, während GRID Autosport mit 50 Fps und GTA V mit 40 Fps läuft. Für eine Kombination aus einer CPU und GPU, die zusammen 6 Watt konsumieren, durchaus überzeugende Werte. Die Ergebnisse wurden zudem mit nur 8 GiByte Single-Channel-Speicher erzielt, was das noch brachliegende Potenzial von Alder Lake-N verdeutlicht. Mit dem N200, dem Schwestermodell, stehen zudem 32 CUs bei 6 Watt zur Verfügung.
| Architektur | Fertigung | Kerne/ Threads |
Takt | L3-Cache | GPU | TDP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Intel Prozessor N100 | Alder Lake-N | Intel 7 | 4/4 | 3,4 GHz | 6 MiByte | Intel Xe 24 EUs 750 MHz |
6 Watt |
| Intel Prozessor N200 | Alder Lake-N | Intel 7 | 4/4 | 3,7 GHz | 6 MiByte | Intel Xe 32 EUs 750 MHz |
6 Watt |
| Intel Core i3-N300 | Alder Lake-N | Intel 7 | 8/8 | 3,8 GHz | 6 MiByte | Intel Xe 32 EUs 1.250 MHz |
7 Watt |
| Intel Core i3-N305 | Alder Lake-N | Intel 7 | 8/8 | 3,8 GHz | 6 MiByte | Intel Xe 32 EUs 1.250 MHz |
15 Watt |
Mit 6 Watt so schnell wie (alte) CPUs mit 65 Watt
Die chinesische Webseite ITHome hat mehrere Einträge des Intel Prozessor N100 in der Datenbank des Benchmarks Geekbench ausfindig gemacht und veröffentlicht, die einen Vergleich der 6-Watt-CPU mit den beiden 65-Watt-CPUs Intel Core i5-7400 und Core i3-9100 aus den Generationen Kaby Lake-S und Coffee Lake-S ermöglichen.
Sowohl in Sachen Single-Core-Performance auch als Multi-Core-Performance kann der Intel Prozessor N100 den Intel Core i5-7400 um 10 bis 20 Prozent distanzieren und erreicht dabei fast die Leistungswerte eines Intel Core i3-9100.
Neben den bis zu acht E-Cores beinhaltet Alder Lake-N eine 32 EU starke integrierte Grafikeinheit ("Intel Xe Low Power"), deren neue Videoeinheit AV1-Decoding, nicht aber AV1-Encoding in Hardware beherrscht. Als Speicher können DDR4-3200, DDR5-4800 und LPDDR5-4800 angebunden werden. Die nachfolgenden Prozessormodelle bilden die neue mobile N-Reihe von Intel.
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Quelle: Tom's Hardware, Wccftech, Team Pandory

Das ist zwar schon etwas älter, aber schau gerne mal rein:
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Die Temperaturen sind bei wenig Last bei ca. 60 °C und bei Last dann 80+ °C bei 15 W oder 90 °C bei 20 W.
Mit 6 W power limit müsste ich noch mehr ausprobieren, damit hatte ich irgendwie nur 400 MHz auf allen Kernen? Dementsprechend war auch die Performance, wie zu Win 98 Zeiten
Dass es nur single channel RAM gibt sehe ich mit DDR5 nicht so kritisch, damit hat man die gleiche Bandbreite wie mit 2400er DDR4 im dual channel. Die Möglichkeit zu dual channel wäre natürlich schöner.
Und wenn wir noch weiter zurückgehen, auch der Celeron J3160 (aus 2016) verfügte schon über Dual-Channel.