Intel Ivy Bridge: Massenauslieferung erst ab Juni? Neue Hinweise [Update 2]
Wie der für gewöhnlich zuverlässige Branchendienst Digitimes schreibt, werde sich die Auslieferung größerer Mengen an Ivy-Bridge-Prozessoren um einige Monate verschieben - zumindest im Notebooksektor. Verantwortlich dafür seien gefüllte Lager sowohl bei Intel als auch den Notebook-Herstellern mit Prozessoren der aktuellen Sandy-Bridge-Generation.
Update 23:42: Andere Quellen, vornehmlich aus Asien, glauben daran, dass Intel seine neue Ivy-Bridge-Generation auch mit Blick auf Windows 8 nach hinten schieben will. Offenbar geht man davon aus, dass ohne ein neues Microsoft-Betriebssystem eine gewisse Kaufzurückhaltung entsteht. Außerdem lassen sich die Ultrabooks der ersten Generation bisher nicht schnell genug abverkaufen, sodass auch hier eine Verschiebung wünschenswert wäre. Ob das alles nur Vermutungen sind oder ob Intel wirklich den Start von Ivy Bridge "streckt", bleibt Spekulation.
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Update 20:34: Wie Heise.de mutmaßt, hängt eine mögliche Verschiebung der Massenauslieferung auch damit zusammen, dass Intel zum Start im April nur Vierkerner mit Ivy Bridge vorstellen soll (PCGH berichtete). Für Notebooks und kleinere Komplett-PCs wären Zweikern-CPUs aber ungleich wichtiger. Wenn diese sowieso erst später kommen als April, könnte man zumindest von einem Scheibchen-Taktik bei Intel sprechen. Ivy-Bridge-Zweikerner sollen dabei die gleichen Beschneidungen wie schon deren Vorgänger aus dem Sandy-Bridge-Silizium bekommen: Also unter anderem keinen Turbo und auch kein AES-NI. Überdies sollen sie sogar auf PCI-Express-3.0 verzichten.
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Intel soll seine Partner kürzlich über Pläne in Kenntnis gesetzt haben, nach denen sich die Massenauslieferung der kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren verzögert. Dessen ungeachtet soll der Konzern dem Bericht zufolge seine Prozessoren weiterhin im frühen April vorstellen - und zumindest auch kleinere Stückzahlen zeitnah ausgeben. Mit der Massenauslieferung sei dagegen erst ab Juni zu rechnen.
Laut einer einschlägigen Quelle hätten einige Notebook-Hersteller aufgrund der schwächelnden Weltwirtschaft Probleme, ihre Lagerbestände an Sandy-Bridge-Nootboks abzubauen. Auch Intel bleibt derzeit auf Teilen seiner Lagerbestände sitzen, weshalb der Chiphersteller etwas Zeit gewinnen will, seine Bestände abzubauen. Nutznießer der Verzögerung seien laut Digitimes Hersteller von USB-3.0-Zusatzchips. Unternehmen wie Renesas, AS Media und Etron hätten nun ein weiteres Quartal Zeit, ihre Produkte abzusetzen. Sollte deren Marktanteil im Notebok-Markt im Jahr 2012 eigentlich auf 20 Prozent zurückgehen, könnte er nun auf 50 Prozent im laufenden Jahr wachsen. Generell glaube man, dass der Notebookmarkt erst mit der Veröffentlichung von Windows 8 wieder anziehen werde - ungeachtet der Frage, ob man nun Sandy- oder Ivy-Bridge-CPUs verbaut.
Quelle: Digitimes

Sprungvorhersage FTW
Aber nen 4 Kerner mit SMT.
Zumal Ivy und Sandy nahe Verwandte sind ists auch technisch nicht aufwändig zu lösen. Erst mit Haswell-E wirds wieder ein neuer Sockel (so in 2-2.5 Jahren evtl). Dann dafür schon mit DDR4