Intel Itanium auf Poulson-Basis in 32 nm bekommt 50 MiByte Cache
Intel wird einen neuen Itanium-Chip mit dem Codenamen Poulson in Rechenzentren bringen. Der 32-Nanometer Chip hat ein Viertel mehr Bandbreite und 55 Prozent mehr Transistoren als der Vorgänger. Der Cache steigt von 30 auf 50 MiByte.
Im Februar 2011 lädt das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE, sprich: i triple-e) von der University of Pennsylvania zur International Solid-State Circuits Conference ein. Einer der vielen Gesprächspunkte wird der Entwicklungsstand kommender Hochleistungs-CPUs sein. Hier wartet Intel mit einem neuen Itanium-Prozessor auf, der acht Kerne haben wird, die jeweils multi-threaded arbeiten. Der kombinierte Cache des 32-Nanometer-Prozessors soll 50 MiByte betragen. Im Original-Dokument heißt es auf Seite 19:
An Itanium processor implemented in 32 nm CMOS with 9 layers of Cu contains 3.1 billion transistors. The die measures 18.2 × 29.9 mm². The processor has 8 multi-threaded cores, a ring-based system interface and combined cache on the die is 50 MB. High speed links allow for peak processor-to- processor bandwidth of up to 128 GB/s and memory bandwidth of up to 45 GB/s.
Den aktuellen Itanium namens Tukwila hat Intel erst im Februar vorgestellt. Er hat 2 Milliarden Transistoren, wird in 65 Nanometern gefertigt und weist 30 MiByte Cache auf. Die Bandbreiten liegen jeweils ein Viertel unter den Werten des kommenden Itanium-Prozessors auf Poulson-Basis.
Quelle: Einladung zur ISSCC
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Im wesentlichen geht es in dem unten stehenden Link darum, dass Microsofts Windows Server 2008(R2), SQL Server 2008(R2) und das Visual Studio 2010 die letzten neuentwickelten Programme von Microsoft für den Itanium-Prozessor sind. Red Hat Enterprise Linux unterstützt den Prozessor ebenfalls schon nicht mehr. Der Support von Microsoft für den Itanium geht noch bis Juli 2013.
Wer den Ursprungstext lesen will klickt hier.
Windows Server läuft darauf, einschließlich Windows Server 2008 R2, das im wesentlichen Windows 7 entspricht
Es gibt aber nicht viel Software dafür, klassische x86 Software läuft ja nur über Emulatoren unter massiven Leistungsverlusten, zumindestens eine IE Version dafür gibt es aber soweit ich weiß, beim Mediaplayer bin ich mir nichtmehr so sicher (aber gut, irgendein Alternativplayer findet sich sicher), bei Flash auch nicht, wenn man also ein Itanium System zuhause nutzen will scheitert man also möglicherweise bereits bei den elementarsten Anwendungen
Einen Rechner mit der CPU würd ich gern mal in meinem Wohnzimmer haben!
Wo wird der eingesetzt?
Der Vorgänger ist doch schon nen Schnäppchen. Der Stromverbrauch wird bestimmt in der Nähe eines Atoms sein und es läuft jedes Windows darauf. Die Software dafür gibts in jedem Kassenbereich.
Eingesetzt werden sie in jeder Wohnzimmerheizung.
Wer Ironie findet, darf sie behalten.
mfg