Instabile Core-CPUs: Nach Mikrocode 0x12B ist Schluss

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Instabile Core-CPUs: Nach Mikrocode 0x12B ist Schluss
Quelle: PCGH

Der kürzlich angekündigte 0x12B-Mikrocode soll den finalen Patch gegen die Intel-Instabilitätsprobleme darstellen. Ein Sprecher bestätigte, dass die "Vmin-Shift-Instabilität" die tatsächliche Ursache sei; das Update sei entsprechend der endgültige Fix.

In den vergangenen Monaten drehte sich bei Intel viel um die 13. und 14. Prozessorgeneration, die aufgrund zahlreiche Berichte über Instabilitätsprobleme in die Schlagzeilen geriet. Mittlerweile wurde (endlich) eine Ursache für die vorzeitige Alterung der CPUs gefunden: "Intel hat die Problematik der Vmin-Shift-Instabilität jetzt auf einem Taktbaum-Schaltkreis innerhalb des IA-Kerns lokalisiert, der unter erhöhter Spannung und Temperatur besonders anfällig für die Alterung der Zuverlässigkeit ist", wie Intel kürzlich erklärte. Infolgedessen wurde mit 0x12B ein neuerlicher Mikrocode veröffentlicht, der derzeit von ersten Mainboard-Herstellern wie Asus zum Download auf den Weg gebracht wird. Wie Intel gegenüber The Verge weiter ausführt, ist danach Schluss mit Updates, die sich auf die Instabilitätsprobleme beziehen.

Intel-Sprecher Thomas Hannaford bestätigte hier in kurzen Worten: "Ja, wir bestätigen, dass dies [die Vmin-Shift-Instablität] die Ursache ist und diese behoben wurde". Vor der eindeutigen Aussage war nicht endgültig geklärt, ob es sich bei der Vmin-Shift-Instablität um die grundlegende Ursache oder nur um einen potenziellen Auslöser handelt. Zeitgleich betont Intel, dass der 0x12B-Patch der letzte ist, der sich spezifisch der Prävention von degradierenden Prozessoren widmen soll. Weitere Updates werden wohl nicht mehr benötigt, um die vorzeitige Alterung in den Griff zu bekommen.

Allerdings schwebt weiterhin das Damoklesschwert der bereits beschädigten CPUs über der 13. und 14. Generation von Intel. Das 0x12B-Update ist lediglich eine Präventivmaßnahme; bereits beschädigte Prozessoren können also hierdurch nicht gerettet werden, wie Sprecher Mark Anthony Ramirez gegenüber The Verge erneut betont. Betroffene Nutzer sollen sich im Zuge der verlängerten Garantie an "ihren Intel-Vertreter, den OEM-Hersteller oder die Verkaufsstelle" wenden. Ein Tool oder ähnliche Methoden, um zweifelsfrei feststellen zu können, ob die eigene CPU betroffen ist, ist ebenfalls weiterhin nicht in Aussicht.

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    • Kommentare (65)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sci666 Komplett-PC-Käufer(in)
        Das ist doch der Todesstoß für den 13er und 14er gebraucht Markt. So billig werden high end cpus also nie wieder zu bekommen sein 😉
      • Von sci666 Komplett-PC-Käufer(in)
        Das ist doch der Todesstoß für den 13er und 14er gebraucht Markt. So billig werden high end cpus also nie wieder zu bekommen sein 😉
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Im Zip ist eine exe, die das UEFI in einen Board-spezifischen Namen umbenennt. Anschließend kann man es mit Hardware-Flashback bei ausgeschaltetem Rechner aufspielen (Knopf am I/O-Panel). Man könnte es natürlich auch einfach selber umbenennen, aber das ist Asus wohl nicht DAU-sicher genug.
        Wer die Funktion im UEFI nutzt, braucht sich um all das aber nicht zu kümmern.
      • Von Ben das Ding Freizeitschrauber(in)
        Oh, da ist es ja "schon"....
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        Kann mir bitte einer erklären, was der letzte Satz (nicht der rote Satz) bedeuten soll, was soll ich da "umbenennen"? Habe ich bisher noch nie gemacht. Bios geflasht mit dem integrierten Tool und gut war (bis jetzt).
      • Von Froggenhart Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Danke für die ausführliche Antwort und vorallem für Fakten die mir so nicht bewußt waren. Das fällt wohl unter die Rubrik "Wieder was gelernt".
        Deshalb mag ich das Forum hier so sehr.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Darauf würde ich nicht wetten

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