Intel Ice Lake: Erste Hinweise auf Gen11-Grafikkern
Intel hatte seine kommenden Prozessoren mit dem Codenamen Ice Lake im August 2017 angekündigt und dabei auch erklärt, dass schon eine verbesserte 10-Nanometer-Fertigung verwendet werden soll. Nun gibt es einen ersten Hinweis darauf, dass Ice Lake auch eine verbesserte Grafikeinheit bieten wird.
Intel wollte eigentlich mit Cannon Lake den Massenmarkt mit 10-Nanometer-Prozessoren beliefern, doch Verzögerungen sorgten dafür, dass bisher noch immer eine 14nm-Fertigung verwendet wird. Zwar soll es Cannon Lake nach wie vor geben, doch vermutlich wird diese CPUs ein ähnliches Schicksal wie Broadwell erwarten und der eigentliche Nachfolger Ice Lake wird das 10nm-Produkt für den Massenmarkt.
Wie Computerbase entdeckt hat, gibt es nun auch schon erste Hinweise darauf, dass die neuen Ice-Lake-Prozessoren einen Gen11-Grafikkern besitzen und damit einen Fortschritt gegenüber Canon Lake mit Gen10-GPU darstellen. So hat Intel schon einmal dafür gesorgt, dass der kommende Linux -Kernel 4.17 die neuen Prozessoren korrekt erkennt. Im Changelog wird nicht nur der Platform Controller Hub (PCH) erwähnt, sondern zwei Mal auch die Gen11-Grafik.
Zusätzlich gibt es auch einen Eintrag in der Datenbank von Sisoft Sandra mit 48 Execution Units in einem U-Modell einer Ice-Lake-CPU. Das wäre allerdings keine Steigerung der Anzahl im Vergleich zu schon existierenden Iris-Grafikkernen. Mit einer Verkleinerung auf 10 Nanometer sollte eigentlich eine Steigerung auf mehr Einheiten möglich sein, doch bisher gibt es dazu keine weiteren Informationen.
Da Intel Ice Lake auch erst 2019 auf den Markt bringen dürfte, wird es in nächster Zeit wohl kaum offizielle Details dazu geben. AMD hat jedenfalls bei den integrierten Grafikkernen bei CPUs aktuell die Nase weit vorn - und bis 2019 hat auch der Intel-Konkurrent wahrscheinlich Verbesserungen in diesem Bereich zu bieten.

Ich denunziere sicher niemanden, aber Unterstellungen bin ich von dir ja schon gewöhnt.
Die Promontory-"Chipsätze" sind eigentlich nur noch ein I/O-Hub.
Ryzen selbst braucht für dne Betrieb diesen Chip aber nicht.
Eine Intel CPU/APU ist aber alleine nicht lauffähig!