Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel für Intel

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Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel (1)
Quelle: PC Games Hardware

Intels CEO Bob Swan hat während der Credit Suisse Technology Conference verlauten lassen, dass ein CPU-Marktanteil von 90 Prozent nicht länger angestrebt sei. Außerdem hat man eine Erklärung für die Verzögerungen beim 10-nm-Prozess.

Intel steht bei x86-Prozessoren immer noch unangefochten an der Spitze, sofern man die Marktanteile heranzieht. AMD holt jedoch, spätestens seit dem Launch der Ryzen-3000-Serie, kontinuierlich auf. Aktuell kann selbst AMDs Mainstream-Flaggschiff der HEDT-Konkurrenz von Intel die Stirn bieten. AMDs neue Threadripper-Flaggschiffe spielen ihrerseits in einer ganz anderen Liga als Intels Core i9-10980XE. Bob Swan, seines Zeichens Intel CEO, hat mit den daraus resultierenden Folgen für Intels Marktpräsenz offenbar kein großes Problem. Intel sei weiterhin profitabel und der Marktanteil bei Prozessoren nicht wirklich relevant. "Ich versuche die Denke, dass wir 90 Prozent Marktanteil haben, in unserer Firma zu zerstören."

Swan glaubt nämlich, dass dieser Fokus Intel von den wahren Herausforderungen ablenkt. 90 Prozent des CPU-Marktes seien wenig verglichen mit den Möglichkeiten des gesamten Chipmarktes. Intel müsse überall präsent sein, sei es bei den GPUs, der künstlichen Intelligenz oder den FPGAs. Darin sieht der CEO die Wachstumsmärkte der Zukunft. "Und da kommen wir auf ein Unternehmen mit einem Anteil von rund 30 Prozent am 288 Milliarden Dollar schweren Silizium-TAM [Total Available Market], nicht CPU-TAM, sondern Silizium-TAM."

Lieferengpässe wegen hoher Nachfrage

Swan ging auch auf die aktuellen Lieferengpässe ein und erklärt sie unter anderem mit einer deutlich gestiegenen Nachfrage. "Sie erinnern sich vielleicht, dass wir 2018 ein Wachstum von zehn Prozent prognostiziert haben, wir aber tatsächlich um 21 Prozent gewachsen sind. Die gute Nachricht an dem Problem ist folglich, dass die Nachfrage nach unseren Produkten, mit der wir die Entwicklung zu einer Firma mit Fokus auf Rechenzentren vollziehen, sehr viel höher war als erwartet."

Außerdem habe man beschlossen, die hauseigenen Modem-Chips auch in den eigenen Fabriken zu produzieren, was weitere Kapazitäten gebunden hat. Schließlich habe es Verzögerungen bei der 10-Nanometer-Fertigung gegeben, während die Nachfrage nach Kernen im bestehenden 14-nm-Verfahren stark angestiegen sei. "Diese drei Dinge - stärker zu wachsen als erwartet, Modems in die Firma zu holen und die Verzögerungen bei 10 nm - haben uns in einer Position gebracht, in der wir wenig Flexibilität bei den Kapazitäten hatten."

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Auf Nachfrage zu den Problemen mit der 10-nm-Fertigung gestand Swan, dass man die Komplexität immer feinerer Strukturen unterschätzt hat. Das Moor'sche Gesetz, nach dem sich die Packungsdichte alle zwei Jahre verdoppelt, greife bei neueren Verfahren einfach nicht mehr. Beim Wechsel von 22 auf 14 Nanometern habe man sogar noch eine um den Faktor 2,4 höhere Dichte erreicht. "Das machte uns zuversichtlich, dass wir von 14 auf 10 einen Skalierungsfaktor von 2,7 erreichen." Doch dieser Ansatz war wohl zu ambitioniert.

Intel hat immerhin aus seinen Fehlern gelernt und will beim 7-nm-Verfahren wieder kleinere Brötchen backen. Angepeilt sei der Faktor 2,0. Erste 7-nm-Chips sollen im vierten Quartal 2021 auf Kurs gebracht werden.

Quelle: Intel (via WCCF-Tech)

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bärenmarke BIOS-Overclocker(in)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Zitat von gerX7a
        Und ich (oder etwa "wir alle"?) haben sicherlich auch nichts dagegen, dass du mal belegst, dass das Gegenteil der Fall ist. Vielleicht hast du ja Zugriff auf Intels interne Bilanzierung, sodass du das leicht dar- bzw. widerlegen kannst.
        Vielleicht hast du da in der Schule gefehlt, aber wenn etwas behauptet wird, sollte man dies auch belegen können. Und da ich nicht derjenige bin, der hier permanent behauptet, dass intel günstiger fertigen kann, bin ich da auch nicht in der Beweispflicht!

        Zitat von gerX7a
        Vorteil der Inhouse-Fertigung müssen nicht zwingend direkt monetärer Art sein, können sich aber vielfach in monetäre Größen umwerten lassen. Und gewisse Vorteile wird Intel darin zweifelsfrei sehen, denn sonst hätten sie diese schon längst abgestoßen, so wie es viele andere große Firmen diverser Branchen weltweit auch in den letzten 10 - 20 Jahren getan haben (und teilweise bei Bereichen , die man dem allgemeinen Verständnis nach gar ihren jeweiligen Kernbereichen zugeordnet hätte).
        BWL 1 Semester Fremdfertigung vs. Eigenfertigung, solltest du dir mal anschauen.
        Der Vorteil von intel ist, dass sie ihre Fertigung auf die eigene Produkte zuschneiden können, was leistungstechnisch mit Sicherheit auch Vorteile hat. Jedoch zu behaupten sie wären aufjedenfall günstiger, ist halt absoluter Quatsch. Je kleiner die Strukturen werden desto mehr muss in F/E investiert werden um die Prozesse zum laufen zu bekommen und da TSMC viel größer ist hinsichtlich der Fertigung, verteilen sich diese Kosten auch auf eine viel breitere Basis! Von daher kann man schon mit etwas common sense darauf schließen, dass TSMC wohl etwas günstiger sein wird, auch wenn sie mit ihren Wafern Gewinne erzielen wollen. Sieht man doch auch sehr gut an Nvidia die fertigen schon seit eh und je dort und stehen bezüglich der Margen sehr gut dar.

        Zitat von gerX7a
        Und zu allen oben genannten Möglichkeiten kann man auch Negativbeispiele finden, die eher für ein Outsourcing sprechen würden, aber wenn man dem Intel-Management nicht pauschal über das letzte Jahrzehnt eine unsägliche Dummheit unterstellen will (weil andernfalls mit einer Abstoßung die Firma ja gar noch um ein vielfaches profitabler hätte sein können), dann wird man dort derzeit wohl eher die Ansicht vertreten, dass die (insbesondere derzeit) betriebenen Aufwendungen mit Prozessentwicklungen und Fab-Umbauten (sowie bswp. damit einhergehende teilweise Lieferengpässe) den Aufwand wert sind, sprich, dass sich diese Investitionen lohnen und der Firma zum Vorteil gereichen.
        Ich hab dein Beitrag mal etwas gekürzt... Ob ich Fremdbezug wähle oder lieber selber fertige hat nicht zwingend etwas mit den Kosten zu tun, da man durch die Fremdfertigung dann auch letztendlich know how in der Fertigung verliert, woraus man eventuell andere Vorteile verliert, die einem persönlich wichtiger sind als der reine Kostenvorteil. Deswegen kann man dem Management auch keine Dummheit unterstellen. Jedoch wird hier und in anderen Foren ja immer behauptet intel fertigt billiger, ohne jeglichen Beweis anzubringen und genau darum ging es auch... Von daher frag ich mich was das von dir soll die andere Vorteile der möglichen Eigenfertigung vorzubringen? Um die ging es gar nicht bzw. die Sinnhaftigkeit einer Eigenfertigung.

        Zitat von gerX7a
        (Und falls der Stein "deines Anstoßes" die spezifische 6/8-Kern-Fertigungs-Aussage war ... die lässt sich recht leicht in einer einfachen Rechnung auf einer Pro-Wafer-Basis überschlagen. Nur mal als Tipp für eigene Überlegungen: AMD braucht für eine gegeben Zahl Ryzen-CPUs mehr Wafer als Intel und hinzu kommt, dass eine dieser Wafer-Quellen auch zweifelsfrei deutlich teuerer ist aufgrund der Verwendung des moderneren 7nm-Fertigungsverfahrens.
        Nur mal so als kleiner Tipp, nicht so viel Stuss verbreiten
        Die DIE Größe eines 9900k: Intel Core i9-9900K & i7-9700K im Test - ComputerBase
        Die DIE Größe eines AMDs Ryzen 7 3700X und Ryzen 9 3900X im Test - Hardwareluxx

        Macht 74 mm² vs 178mm²
        Hinzu kommt dann noch der Part von GF, mit 125 mm², was allerdings deutlich günstiger gefertigt wird. In Summe wäre man dann zwar größer, jedoch sind selbst zwei Chiplets kleiner von der Fläche her wie ein einziger 9900 K von intel. Von daher purzeln von einem Wafer deutlich mehr Zen2 Chiplets
        Wobei dieser Vergleich ohne eine genaue Yieldrate zu kennen keinen Sinn ergibt, man kann bei ähnlicher Yieldrate wohl nur darauf schließen, dass die Kosten im Desktopbereich wohl relativ ähnlich ausfallen werden, da der Part von GF sehr günstig sein wird. Was das Packing kostet weiß ich persönlich nicht, aber es werden wohl auch keine rießensummen sein. Quellen sind hier natürlich sehr gerne gesehen.

        Zitat von gerX7a
        Und wenn die aktuell gerade gerüchteweise berichteten 50 % Yield für den N7 auch noch zutreffen sollten, wird es noch einmal ungünstiger für die Consumer-Produktion. Abseits dessen ist auch das Packaging der AMD-CPUs weitaus komplexer. - AMD kommt erst in einer Gesamtfertigungsbetrachtung (inkl. der Server-CPUs) einigermaßen gut weg. Wie gut oder schlecht, kann man natürlich nicht sagen, da AMD diese internen Mischkalkulation nicht offenlegt, wobei man jedoch abschätzen kann, dass sich das Verhältnis verschlechtern wird, je größer der Consumer-Revenue im Vergleich zum Server-Revenue wird.)
        Die 50% gibt es wohl auch nur in deinen Träumen? Wenn Testchips aus der 5NM Fertigung schon eine Yieldrate von 80% haben: Early TSMC 5nm Test Chip Yields 80%, HVM Coming in H1 2020
        Dann wird man bei der 7nm auch in dem Bereich sein!
        Von daher lässt sich daraus wohl grob ableiten, dass man hinsichtlich der Fertigungskosten im Desktopbereich auf einem ähnlichen Niveau ist und aufgrund des Chipletdesigns im Serversegment deutlich günstiger fertigen kann.
      • Von Bärenmarke BIOS-Overclocker(in)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Zitat von gerX7a
        Und ich (oder etwa "wir alle"?) haben sicherlich auch nichts dagegen, dass du mal belegst, dass das Gegenteil der Fall ist. Vielleicht hast du ja Zugriff auf Intels interne Bilanzierung, sodass du das leicht dar- bzw. widerlegen kannst.
        Vielleicht hast du da in der Schule gefehlt, aber wenn etwas behauptet wird, sollte man dies auch belegen können. Und da ich nicht derjenige bin, der hier permanent behauptet, dass intel günstiger fertigen kann, bin ich da auch nicht in der Beweispflicht!

        Zitat von gerX7a
        Vorteil der Inhouse-Fertigung müssen nicht zwingend direkt monetärer Art sein, können sich aber vielfach in monetäre Größen umwerten lassen. Und gewisse Vorteile wird Intel darin zweifelsfrei sehen, denn sonst hätten sie diese schon längst abgestoßen, so wie es viele andere große Firmen diverser Branchen weltweit auch in den letzten 10 - 20 Jahren getan haben (und teilweise bei Bereichen , die man dem allgemeinen Verständnis nach gar ihren jeweiligen Kernbereichen zugeordnet hätte).
        BWL 1 Semester Fremdfertigung vs. Eigenfertigung, solltest du dir mal anschauen.
        Der Vorteil von intel ist, dass sie ihre Fertigung auf die eigene Produkte zuschneiden können, was leistungstechnisch mit Sicherheit auch Vorteile hat. Jedoch zu behaupten sie wären aufjedenfall günstiger, ist halt absoluter Quatsch. Je kleiner die Strukturen werden desto mehr muss in F/E investiert werden um die Prozesse zum laufen zu bekommen und da TSMC viel größer ist hinsichtlich der Fertigung, verteilen sich diese Kosten auch auf eine viel breitere Basis! Von daher kann man schon mit etwas common sense darauf schließen, dass TSMC wohl etwas günstiger sein wird, auch wenn sie mit ihren Wafern Gewinne erzielen wollen. Sieht man doch auch sehr gut an Nvidia die fertigen schon seit eh und je dort und stehen bezüglich der Margen sehr gut dar.

        Zitat von gerX7a
        Und zu allen oben genannten Möglichkeiten kann man auch Negativbeispiele finden, die eher für ein Outsourcing sprechen würden, aber wenn man dem Intel-Management nicht pauschal über das letzte Jahrzehnt eine unsägliche Dummheit unterstellen will (weil andernfalls mit einer Abstoßung die Firma ja gar noch um ein vielfaches profitabler hätte sein können), dann wird man dort derzeit wohl eher die Ansicht vertreten, dass die (insbesondere derzeit) betriebenen Aufwendungen mit Prozessentwicklungen und Fab-Umbauten (sowie bswp. damit einhergehende teilweise Lieferengpässe) den Aufwand wert sind, sprich, dass sich diese Investitionen lohnen und der Firma zum Vorteil gereichen.
        Ich hab dein Beitrag mal etwas gekürzt... Ob ich Fremdbezug wähle oder lieber selber fertige hat nicht zwingend etwas mit den Kosten zu tun, da man durch die Fremdfertigung dann auch letztendlich know how in der Fertigung verliert, woraus man eventuell andere Vorteile verliert, die einem persönlich wichtiger sind als der reine Kostenvorteil. Deswegen kann man dem Management auch keine Dummheit unterstellen. Jedoch wird hier und in anderen Foren ja immer behauptet intel fertigt billiger, ohne jeglichen Beweis anzubringen und genau darum ging es auch... Von daher frag ich mich was das von dir soll die andere Vorteile der möglichen Eigenfertigung vorzubringen? Um die ging es gar nicht bzw. die Sinnhaftigkeit einer Eigenfertigung.

        Zitat von gerX7a
        (Und falls der Stein "deines Anstoßes" die spezifische 6/8-Kern-Fertigungs-Aussage war ... die lässt sich recht leicht in einer einfachen Rechnung auf einer Pro-Wafer-Basis überschlagen. Nur mal als Tipp für eigene Überlegungen: AMD braucht für eine gegeben Zahl Ryzen-CPUs mehr Wafer als Intel und hinzu kommt, dass eine dieser Wafer-Quellen auch zweifelsfrei deutlich teuerer ist aufgrund der Verwendung des moderneren 7nm-Fertigungsverfahrens.
        Nur mal so als kleiner Tipp, nicht so viel Stuss verbreiten
        Die DIE Größe eines 9900k: Intel Core i9-9900K & i7-9700K im Test - ComputerBase
        Die DIE Größe eines AMDs Ryzen 7 3700X und Ryzen 9 3900X im Test - Hardwareluxx

        Macht 74 mm² vs 178mm²
        Hinzu kommt dann noch der Part von GF, mit 125 mm², was allerdings deutlich günstiger gefertigt wird. In Summe wäre man dann zwar größer, jedoch sind selbst zwei Chiplets kleiner von der Fläche her wie ein einziger 9900 K von intel. Von daher purzeln von einem Wafer deutlich mehr Zen2 Chiplets
        Wobei dieser Vergleich ohne eine genaue Yieldrate zu kennen keinen Sinn ergibt, man kann bei ähnlicher Yieldrate wohl nur darauf schließen, dass die Kosten im Desktopbereich wohl relativ ähnlich ausfallen werden, da der Part von GF sehr günstig sein wird. Was das Packing kostet weiß ich persönlich nicht, aber es werden wohl auch keine rießensummen sein. Quellen sind hier natürlich sehr gerne gesehen.

        Zitat von gerX7a
        Und wenn die aktuell gerade gerüchteweise berichteten 50 % Yield für den N7 auch noch zutreffen sollten, wird es noch einmal ungünstiger für die Consumer-Produktion. Abseits dessen ist auch das Packaging der AMD-CPUs weitaus komplexer. - AMD kommt erst in einer Gesamtfertigungsbetrachtung (inkl. der Server-CPUs) einigermaßen gut weg. Wie gut oder schlecht, kann man natürlich nicht sagen, da AMD diese internen Mischkalkulation nicht offenlegt, wobei man jedoch abschätzen kann, dass sich das Verhältnis verschlechtern wird, je größer der Consumer-Revenue im Vergleich zum Server-Revenue wird.)
        Die 50% gibt es wohl auch nur in deinen Träumen? Wenn Testchips aus der 5NM Fertigung schon eine Yieldrate von 80% haben: Early TSMC 5nm Test Chip Yields 80%, HVM Coming in H1 2020
        Dann wird man bei der 7nm auch in dem Bereich sein!
        Von daher lässt sich daraus wohl grob ableiten, dass man hinsichtlich der Fertigungskosten im Desktopbereich auf einem ähnlichen Niveau ist und aufgrund des Chipletdesigns im Serversegment deutlich günstiger fertigen kann.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Bis sich Intel halt das mit dem Inside ausgedacht hat.

        Aber die 386er sind älter als ich.
      • Von geisi2 Freizeitschrauber(in)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Ich schwelge grade in der Vergangenheit^^
        Historische >>Denkzettel<< – Vobis-Werbung in den 90ern

        Was mir aufgefallen ist, es wurde damals bei Vobis und ich meine auch allgemein gar nicht mit Intel bzw. dem Namen des Prozessorherstellers geworben.
        Damals gings ja nur um Leistung und zumindest bei uns war das auch zweitrangig welcher Name da auf dem Prozessor eingestanzt war. Es hat die Leistung gezählt, wir waren Pragmaten und Fanboys gabs nicht wirklich.
        Quasi noch richtige Männer! Nicht wirklich, ich war damals im Halbstarkenalter...aber es war weniger die Marke sondern mehr die Technik interessant.
        Man sieht es auch gut an der Optik^^ Die Dinger sehen gnadenlos ******** aus aber das war irgendwie egal.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Interessanter Flyer.
      • Von geisi2 Freizeitschrauber(in)
        AW: Nach Ryzen 3000: 90 Prozent CPU-Marktanteil nicht mehr erklärtes Ziel

        Zitat von bofferbrauer
        Das lag daran, dass Intel damals schon längst mit dem 486er beschäftigt war - AMD durfte den 386er erst 1991 produzieren, der 486er kam schon 1989 raus, der 386er war für Intel zu jenem Zeitpunkt einfach nicht mehr interessant. Sie waren auch in einem kleineren Prozess hergestellt, wodurch es für AMD einfach viel einfacher war, die Chips billiger anzubieten. Ähnlich erging es dem AM486er, der zeitgleich mit dem Pentium im März 1993 released wurde.
        Soweit richtig nur war 1991 der 386er immer noch High-End und der 486er 1991 immer noch für die Masse unererschwinglich...
        Wer kann sich an die Vobis-Denkzettel noch erinnern^^
        https://andydunkel.net/as...

        Zum Marktstart war der 486er als Server CPU klassifiziert und eigentlich nicht für den Consumer Markt gedacht.

        AMD hat ohne Frage auch viele Fehler in seiner Firmengeschichte begangen aber wie gesagt mit Ursache für die beinahe Pleite...siehe vorherige Posts...
        Meistens sind die Gründe wie auch bei Intel heute unfähiges Management...klar steht Intel heute noch solide da aber das kann in der Branche sehr schnell gehen wenn man sich zu sehr verzettelt
        mMn hat Intel ein absolut unfähiges Management. Man lässt sich vom Underdog im Desktopbereich die Butter vom Brot nehmen. Leistungstechnisch.
        Was im OEM Bereich abgeht weis keiner und man kann nur vermuten was da vertragstechnisch so abläuft...aber langsam gibt es immer mehr Notebooks/Ultrabooks mit AMD Unterbau.

        Wobei man fairerweise auch sagen muss das AMD bis Ryzen so weit hinterher war das man selbst als "offener" Käufer lieber zu Intel gegriffen hat.
      Direkt zum Diskussionsende
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