Intel Core i9-13900K? Engineering Sample von Raptor Lake aufgetaucht

27
News Valentin Sattler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Core i9-13900K? Engineering Sample von Raptor Lake aufgetaucht
Quelle: Intel

Im Netz sind erste Details zu einem Engineering Sample aus Intels kommender Raptor-Lake-Generation aufgetaucht. Demnach verfügt der Prozessor über 32 Threads und, typisch für ein derart frühes Modell, einen niedrigen Takt von nur 1,8 GHz.

Die Website Coelacanth's Dream hat ein Bootlog veröffentlicht, das angeblich von einem Engineering Sample aus Intels kommender Raptor-Lake-Generation stammt. Diese soll im Laufe des Jahres als Core 13000 erscheinen und die aktuellen Alder-Lake-Prozessoren ablösen. Bis dahin dürfte es aber noch deutlich über ein halbes Jahr dauern. Deshalb sind die Daten der aktuell im Umlauf befindlichen CPUs alles andere als final.

32 Threads und ein niedriger Takt

Das lässt sich auch an dem geleakten Bootlog erkennen, denn laut diesem taktet die verbaute CPU mit maximal 1,8 GHz. Für ein Vorabmodell ist ein derartig niedriger Takt nichts ungewöhnliches, doch beim Release wird der Takt von High-End-CPUs wie dem Intel Core i9-13900K wohl eher beim dreifachen Wert liegen.

Final scheint dafür schon der Ausbau des verwendeten Vorabmodells zu sein. Laut dem Bootlog verfügt dieses über 32 Threads und damit, laut aktuellem Kenntnisstand, über den Vollausbau der Raptor-Lake-CPUs. Angeblich soll der Intel Core i9-13900K im Gegensatz zum Intel Core i9-12900K nicht mehr über je acht P- und E-Kerne verfügen, sondern die Anzahl der E-Kerne auf 16 verdoppeln. Zusätzlich geht man auch von überarbeiteten Architekturen aus: Die effizienten Gracemont-Kerne sollen leicht überarbeitet werden, und statt der Golden-Cove-Kerne von Alder Lake soll es bei Raptor Lake Raptor-Cove-Kerne geben.

Passend zum Thema: Intel Raptor Lake: Angeblich deutlich höhere Effizienz durch DLVR-Spannungsversorgung

Zuletzt liefert das Bootlog noch Informationen zum verwendeten Speicher, auch wenn dieser kaum eine Überraschung sein dürfte. Demnach lief die CPU, wie auch schon aktuelle Intel-Modelle, mit DDR5-Speicher. Eine Angabe zum Takt der verbauten RAM-Module fehlt dabei leider, doch laut Wccftech soll Raptor Lake im Desktop maximal DDR5-5600 unterstützen.

Quelle: Coelacanth's Dream via Wccftech

27
    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Man könnte auch sagen:
        Soviele P-Cores wie nötig und soviele E-Cores wie möglich
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Man könnte auch sagen:
        Soviele P-Cores wie nötig und soviele E-Cores wie möglich
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        Richtig, der Trick ist die starke Flächeneffizienz eines E-Cores im Vergleich zum P-Core.
        Eine Aussage, die man (offensichtlich) täglich wiederholen sollte.
      • Von Quake2008 Volt-Modder(in)
        Zitat von RyzA
        Das glaube ich nicht.

        Ist doch bei Big Little genauso. Die P-Cores werden quasi still gelegt und die E-Cores übernehmen dann weniger anspruchsvolle Aufgaben. Das Ganze ist aber dann effizienter.

        Vielleicht kommt dann z.B. ein Zen 5 Big/Little Prozessor mit 8+4 oder 8+8 Cores.
        8 P-Cores auf aktuellen Level und die E-Cores auf Level von Zen 2 (+) oder so.
        Oder ein 16+8 oder 16+16 Big/Little. Ich bin gespannt.

        Auf jeden Fall sieht man auch am Stromverbrauch vom Apple M1 wie effizient das Konzept sein kann.
        Intel plant Notebook CPUs welche noch stromsparender sein sollen.
        Apple hat jedoch den Vorteil, dass man alles aus einer Hand hat. OS, Hardware etc.

        Die Optimieren das Ganze OS auf dieses Konzept deshalb funktioniert es super.

        Was ist der Unterschied zwischen einem 16 Kerner der sich nicht nur runtertaktet sondern die kernzahl an die Last anpasst, und einem 8 Kerner und 8 E Cores bei denen sich bei geringer Last nur die E Cores um die Last kümmern?

        Zwei Interessante Konzepte und ich finde es gut das beide Unternehmen was andere ausprobieren.

        Für Intel war es wahrscheinlich schneller und günstiger 8 P kerne mit 8 E Cores zu kombinieren, da man die Effizient mit 16 P Cores nicht erreicht hätte. Da kann man von ausgehen und braucht es nicht glauben.

        Für AMD war es einfacher die Kerne abzuschalten, da man schon bei den Konsolen viel Erfahrung sammeln konnte mit der Energie Effizienz.

        Ich bin da Neutral und will auch kein Konzept bewerten, den wir alle profitieren davon, dass diese Unternehmen ein Rennen um jeden von uns vom Zaun brechen.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Richtig, der Trick ist die starke Flächeneffizienz eines E-Cores im Vergleich zum P-Core.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mylo
        was mit Intel los? ballern ein Prozessor nach dem anderen raus. war nicht grad die 10er serie neu schon gibt es die 12er und jetzt kommt 13er
        Die 10er sind 1,5 Jahre her und das die 11er nur ein Lückenfüller werden, war von Anfang an bekannt. Danach wurde von Intel eigentlich jährlich eine neue Generation versprochen – allerdings mit Comet Lake direkt nach Alder Lake. Dass Raptor Lake dazwischen rutscht legt nahe, dass sie eine 12-Monats-Kadenz nicht halten konnten. Aber wenn daraus nicht direkt 24 Monate geworden sind, bedeutet das umgekehrt auch, dass vor und nach RPL deutlich weniger als 12 Monate liegen werden.

        Zitat von hRy1337
        16 E-Cores kann ich mir nicht vorstellen. Die sind doch für Hintergrundlasten zuständig?
        12 P-Cores (24T) + 8 E-Cores erscheinen mir vernünftiger.
        Als Hintergrundlast kann man alles zählen, was der Anwender nicht direkt sieht, wo also etwas größere Latenzen bei der Bearbeitung akzeptabel sein dürften. Das macht mit Abstand den größten Teil der Arbeiten aus und zumindest für CML war eine 8+16-Konfiguration schon Konsens unter den Gerüchteköchen, lange bevor RPL überhaupt erwähnt wurde. Klar wäre 12+8 leistungsfähiger, bei gleichbleibender Silizium-Fläche und Verbrauch wäre die Alternative zu 8+16 aber nur 10+8 und das dürfte in vielen Szenarien die langsamere Option sein.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk