Intel Core i9-11900K: Benchmarks aus Asien gegen Ryzen 7 5800X
Zum Intel Core i9-11900K sind nun Benchmarks aus Asien aufgetaucht. In synthetischen Messungen war der Rocket-Lake-Prozessor hier etwas flotter als sein direkter Konkurrent, der Ryzen 7 5800X. In Spielen aber sind beide recht gleich und AMD in diesem Parcours etwas fixer.
Nachdem es die Tage bereits Benchmarks des Intel Core i7-11700K, folgen nun die Werte des Intel Core i9-11900K, der offenbar abgesehen von Details beim Takt baugleich ist. Beim Modell handelt es sich um ein Qualifikation Sample, das aber bereits die finalen Taktraten haben soll. Wie beim Core i7-11700K gilt, dass Intel wohl noch Mikrocode-Updates in der Pipeline hat und auch die Mainboard-Hersteller etwas Performance finden können.
Der Test aus Asien vergleicht den Rocket Lake unter anderem mit einem AMD Ryzen 7 5700G, was aber nicht ganz problemfrei ist, weil das AMD-Modell hier und da noch keine konsistenten Ergebnisse liefert und die integrierte Grafikeinheit nicht funktioniert. Der Blick zum Ryzen 7 5800X ist daher der interessanteste - hier treffen sich die 8-Kerner zum Schlagabtausch. In den synthetischen Benchmarks ist der Core i9-11900K auch tatsächlich etwas schneller als der Ryzen, während bei den Tests die Woche der Core i7-11700K etwas langsamer war. Fest steht, dass Rocket Lake wohl die beste Single-Core-Performance abliefert. Hier kommen die Sunny-Cove-Kerne und die hohen Taktraten zum Tragen. Möglich ist auch, dass das Qualifikation Sample etwas besser geht als das Engineering Sample von Lab501. Und nicht zu vergessen ist, dass der Core i9-11900K neben etwas mehr Takt wohl auch die großzügigeren PL1/2/TAU-Werte hat. #
Am Ende stehen 719,6 Punkte im CPU-Z-Benchmark Single-Core und 7.035,5 Punkte Multi-Core im Ergebnis. Der Ryzen 7 5800X schaffte im Test 657,0 und 6.366,0 Punkte. Ähnlich ist das Bild auch in den Cinebench-Durchläufen, wo der Rocket-Lake-Prozessor durchweg etwas flotter ist als der Ryzen. Das scheint aber nicht ganz auf praxisnahe Messwerte durchzuschlagen.
Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in Spielen wider, wobei die Lage sehr ähnlich ist wie bei den Messwerten vom Core i7-11700K. Die beiden Konkurrenten sind weitestgehend gleichauf und so eng beieinander, dass es abseits von Diagrammen kaum eine Rolle spielt. Mal gewinnt der Core-, mal der Ryzen-Prozessor. Im Parcours der Asiaten war AMD im Schnitt etwas schneller als Intel.



ABER: Ich konnte das zwar bisher nur auf zwei Boards ordentlich prüfen, daher ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen, aber die macht offenbar nichts anderes, als den eingegebenen cTDP-Wert 1:1 auf das PPT zu übertragen.
Kurz gesagt, wenn man für AMD die TDP konfiguriert, konfiguriert man das PPT. Das ist möglicherweise etwas intransparent gelöst, aber in der Praxis mit dem PPT als hartem Limit durchaus sinnvoll. Die vom Kühler schlimmstenfalls zu bewältigende Abwärme kann unmöglich darüber liegen, sonst müssten 100% der Leistungsaufnahme in Abwärme umgesetzt werden, was dem Zweck einer CPU (und physikalischen Gesetzen) dann doch ein wenig widersprechen würde.
Kurz, es ginge schon, hat aber keinerlei Einfluss auf eure Messmethodik und damit auch nicht auf die Ergebnisse.
Die cTDP bei Intel hingegen wird logarithmisch in die Power Limits überführt, was sicherlich auch funktioniert, jedoch komplett undurchschaubar ist und somit auch kein reproduzierbares Verhalten erzeugt.
Ich werde bisher aus deiner Antwort nicht schlau.
Und diese entspricht bis zu 142 Watt dauerhaft bei Zen und für 56 Sekunden 250 Watt bei Comet Lake.
Die TDP lässt sich in den BIOSen auf AMD und Intel Systemen kappen, und wenn man das kappt muss bei AMD trotzdem 142 Watt dauerhaft erlaubt sein (5950x), wie auch 250Watt für 56Sekunden (10900K) und 119 Watt für 28Sekunden (9900K).
Wenn ihr das spezifikationsgetreu so betreibt, hat auch niemand Einwände, deine Beiträge weisen aber auf das Gegenteil hin.
Ich werde bisher aus deiner Antwort nicht schlau.