Intel: Chips für US-Militär und Geheimdienste haben Priorität
Intel hat sich im Rahmen des Programms "Secure Enclave" dazu verpflichtet, neue Chips für das US-Militär und die Geheimdienste zu entwickeln und herzustellen und erhält dafür 3,5 Milliarden US-Dollar Subventionen.
Intel hat sich im Rahmen des Programms "Secure Enclave" dazu verpflichtet, im Auftrag des Pentagons neue Chips für das US-Militär und die US-Geheimdienste zu entwickeln und herzustellen. Hierfür erhält das US-Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, rund 3,5 Milliarden US-Dollar an Subventionen, wie die prominente internationale Nachrichtenagentur Bloomberg jetzt berichtet. Weitere "Finanzspritzen" sollen den Bau von Fabriken in den USA ankurbeln.
Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet Bloomberg, dass das Pentagon gemeinsam mit Intel das Programm "Secure Enclave" realisieren und im Rahmen dessen vollständig abgeschottete Produktionsbereiche in mehreren US-Bundesstaaten schaffen möchte. Hierfür kämen demnach die Fabs in Arizona, Ohio, New Mexico und Oregon. Projekte außerhalb der USA, wie in Magdeburg, möchte Intel "eher verschieben oder ganz stoppen", wie Golem berichtet.
Intel in Magdeburg: Regierung sucht schon nach einem Plan B
Intel, welches bereits zuvor mehr als 8,5 Milliarden US-Dollar an Subventionen und rund 11 Milliarden US-Dollar an günstigen Darlehn aus dem US Chip and Service Act erhalten hat, soll seine Fertigungsambitionen und die dahinterstehende Strategie demnach völlig neu bewerten. Intel werde Projekte außerhalb der USA eher verschieben oder ganz stoppen als seine US-Standorte, heißt es weiter.
Randhir Thakur, seinerzeit Chef der Intel Foundry Services ("IFS") bestätigte bereits 2022 gegenüber EETimes, dass das U.S. Department of Defense ("DoD") als erster Kunde überhaupt Zugriff auf das moderne Fertigungsverfahren Intel 18A erhalten werde. Broadcom, welches Anfang September ebenfalls erste Wafer mit dem Fertigungsverfahren erhalten hat, war offenbar nicht zufrieden.
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Quelle: Bloomberg via Golem, EETimes

Also 10kW/h/jahr?
Übrigens sind es kWh, nicht kW/h
Ich habe mehr als nur den Stromverbrauch genannt, indirekt hängen damit auch Kosten für den Kühlungsaufwand der CPU und der Güte des Mainboards und der Spannungswandler zusammen.
Die effizientere Architektur ist die bessere, außer das Konkurrenzprodukt wäre wesentlich günstiger. Dann müsste man die Anschaffungskosten und den Stromverbrauch gegenüber stellen.
Das heißt nicht, dass Intel schlecht ist, sondern betreffend Energieaufwand und Endergebnis Zweiter ist. Die Problematik mit der Ausfallrate kommt noch dazu. Das kann sich aber auch alles mit kommenden Prozessoren wieder ändern.
Wenn dich es interessiert, hast du sicherlich Vergleiche angestellt und daraus ein Ergebnis gezogen.