Intel: Der neue CEO will kein Ingenieur sein

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Intel: Der neue CEO will kein Ingenieur sein
Quelle: Intel

In einem Interview spricht Intels neuer CEO Bob Swan über seine Anfänge bei Intel und seinen Weg zum Posten des CEOs. Auch betont er, dass er in seinem fehlenden technischen Studium keinen Nachteil sieht. Stattdessen erhofft er sich durch seine andere Sichtweise Vorteile in seiner Position.

In einem Interview mit EE Times sprach Intels CEO Bob Swan über seinen langwierigen Wechsel vom Posten des CFO zum CEO des Unternehmens und über seine aktuelle Rolle bei Intel. Swan wurde im Juni 2018 als Interims-CEO eingesetzt, als der damalige CEO Brian Krzanich das Unternehmen verlassen musste.

Vom CFO zum CEO

Eigentlich sollte Swan nur eine Übergangslösung darstellen, bis man einen Nachfolger findet. Ebendies passierte aber nicht, sodass Swan diesen Januar offiziell zum CEO ernannt wurde. Er selbst wollte die Position ursprünglich nicht innehaben, da er sich in seiner Position als CFO wohlfühlte. In seinen Monaten als Interims-CEO sei er mit Intel aber mehr zusammengewachsen und wollte die Rolle daher nun doch übernehmen.
Intels vorheriger CEO Brian Krzanich Quelle: Flickr, Websummit, CC BY 2.0 Intels vorheriger CEO Brian Krzanich
In dem Interview spricht Bob Swan auch über seinen Weg zu Intel. Im September 2016 wurde er abgeworben und verließ seine Position bei General Atlantic. Ausschlaggebend für seinen Wechsel war der ehemalige CEO Krzanich. Swan stellte bei einem Geschäftsessen klar, dass er kaum Erfahrung mit dem Halbleitermarkt hätte. Krzanich hingegen betonte, dass er seit 30 Jahren bei Intel arbeitet und er und sein Team Intel unglaublich gut kennen. Sie bräuchten keinen weiteren Experten für Intel, sondern jemanden, der ein anderen Weg gegangen ist, um neue Denkansätze zu liefern.

Laut eigener Aussage hatte Swan bereits vorher eine gewisse Faszination für Intel, da sich das Unternehmen in seiner Geschichte mehrfach neu erfunden habe. Das passt gut, schließlich ist es Swans Aufgabe, Intel durch eine weitere Verwandlung zu führen: Weg vom PC-Markt, hin zum Datacenter und in die IoT- und Automobilbranche. Hier sei das Unternehmen nicht Marktführer und könne noch viel wachsen. Eine potenzielle Bedrohung des Kerngeschäfts durch AMD wird nicht angesprochen.

Auch interessant: Bestätigt: Apple übernimmt Intels Smartphone-Modem-Sparte für 1 Mrd. US-D [Update]

Zuletzt geht Swan auch auf seine Karriere ein. Meistens sind die CEOs von Technikkonzernen wie Intel Ingenieure, Swan hat hingegen Betriebswirtschaftslehre studiert. Damit ist er nach Paul Otellini der zweite Intel-CEO ohne technischen Hintergrund - sein Vorgänger Krzanich war studierter Chemiker. Nvidias CEO Jensen Huang und AMDs CEO Lisa Su haben hingegen beide Elektrotechnik studiert, und auch alle Vorgänger von Lisa Su haben einen technischen Hintergrund.

Swan erwartet durch diese Differenz hingegen keine Probleme. Er sieht die Rolle eines CEO eher darin, die Menschen um ihn herum zu inspirieren und gute Leute ins Team zu holen. Auch erhofft er sich durch seine andere berufliche Herkunft einen abweichenden Blickwinkel auf Probleme, und somit auch neue Lösungsansätze.

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    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von -ElCritico-
        Zitat von sonny1606
        Doch, ist genau dass was ich selbst immer wieder erlebe. Der BWL'ler denkt rein finanztechnisch, das ist seine Welt. Der Techniker (nicht Ingenieur) denkt rein technisch . Der Ingenieur denkt 50-70% technisch und den Rest allround: finanz, marketing....mit dem Blick für Zukunft und das grosse und grossen Visionen siehe steve jobs, gates.... Ingenieure sind oft allrounder mit guten Gefühl für alle zusammenhänge, problemlösungen..."Dem Insenör ist nix zu schwör"
        Reine BWLer sind gar nicht so verkehrt und sogar besser für normale Firmen und sogar IT Firmen, weil sie im besten Fall den Ingnieuren den Rücken frei halten, damit sie sich auf ihre Sache konzentrieren können. Das gilt aber nicht bei Techunternehmen, der CEO muss Ahnung haben. Das beste Beispiel zur Zeit ist Boeing, man sieht, was die BWLer dort veranstaltet haben.
      • Von -ElCritico-
        Zitat von sonny1606
        Doch, ist genau dass was ich selbst immer wieder erlebe. Der BWL'ler denkt rein finanztechnisch, das ist seine Welt. Der Techniker (nicht Ingenieur) denkt rein technisch . Der Ingenieur denkt 50-70% technisch und den Rest allround: finanz, marketing....mit dem Blick für Zukunft und das grosse und grossen Visionen siehe steve jobs, gates.... Ingenieure sind oft allrounder mit guten Gefühl für alle zusammenhänge, problemlösungen..."Dem Insenör ist nix zu schwör"
        Reine BWLer sind gar nicht so verkehrt und sogar besser für normale Firmen und sogar IT Firmen, weil sie im besten Fall den Ingnieuren den Rücken frei halten, damit sie sich auf ihre Sache konzentrieren können. Das gilt aber nicht bei Techunternehmen, der CEO muss Ahnung haben. Das beste Beispiel zur Zeit ist Boeing, man sieht, was die BWLer dort veranstaltet haben.
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Mit Verlaub, wieviele BWLer kennst du die CEO geworden sind? Und wieviele Ingenieure? Das ist doch hochgradig albern!

        Es gibt "die" BWLer nicht, genauso wenig wie "die" Ingenieure. Jeder tickt anders, jeder hat einen anderen Background, Motivation und Auffassungsgabe.

        Ich finde es nach wie vor erstaunlich, dass hier ein Haufen Leute - größtenteils sicherlich ohne eigene Führungsaufgaben und -erfahrung - meinen besser zu wissen wer sich als CEO für Intel eignet und wer nicht. Das ganze natürlich ohne den Mann zu kennen und ohne die in ihn gesetzten Aufgaben zu kennen, sondern alleine wegen seiner Ausbildung... Merkt ihr eigentlich gar nicht wie bekloppt das ist? Meint ihr nicht auch, dass der Vorstand und der Aufsichtrat von Intel sich ein wenig besser mit dem Ganzen auseinander gesetzt haben, nicht zuletzt weil sie den Mann kennen, dessen Erfahrungen und dessen Herausforderungen?

        Ich sage nicht, dass der Typ jetzt der geilste CEO aller Zeiten bei Intel ist, das muss man sehen, aber aufgrund der Tatsache, dass er kein Ingenieur ist dies zu prognostizieren ist höchstgradig naiv und fernab der gelebten Realität in sehr vielen Technikfirmen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zappaesk
        Soweit, so gut, aber Intel ist doch vor allem deswegen nur in Märkten mit solchen Strukturen, weil sie eben alles was drumrum passiert ist schlicht verpennt haben. Z.B. der Mobilmarkt als riesiger "neuer" Markt ist weitgehend unbehelligt von Intel entstanden und gewachsen. Hier wurden, trotz Technikern an der Spitze, sich verändernde Kundeninteressen und ein sich verändernder Markt schlicht "übersehen".

        Natürlich kommt jetzt kein Wettbewerber aus dem Nichts und verdrängt Intel aus ihrem Kerngeschäft. Aber es kommen neue Wettbewerber, die mit neuen Produkten Intel aus dem Markt drängen könnten. ARM, RISC-V usw sind mittel und langfristig wirkliche Konkurrenz, die auch davon profitieren, das Intel eben nicht wirklich so innovativ ist wie sie ggf sein müssten um diese Gefahr zu bannen.
        Intel hat in diesem Jahrzehnt mehr Geld ausgegeben, um ARM im Schach zu halten und sich wenigstens einen größeren Teil des Tablet-Marktes zu sichern, als AMD insgesamt umgesetzt hat. Ebenso laufen massive, bislang erfolgreiche Anstrengungen, um ARM aus dem Server-Markt raus zu halten und gleichzeitig Power zu verdrängen, während Xeon Phi den Durchmarsch von CUDA im Keim erstickt hat. Parallel hat man sich an externen Schnittstellen, Solid-State-Speicher, Modems, Funklösungen, FPGAs, SEHR viel IoT/Microcomputing sowie als Partner bei der Entwicklung von Speicherbussen versucht. Einiges davon ist komplett gefloppt, einiges steckt in Nischen fest, manches hat noch reichlich Zukunftspotenzial und bald folgen dedizierte GPUs. "Verpennt" hat Intel eigentlich nur den Smartphon-Boom. Darüber dürften sie sich auch noch lange ärgern. Umgekehrt rotieren manch verlorene AMD-Firmenteile im Grabe, weil irgend jemand kurz vor dem Netbook-Boom die Geode-Sparte abgesägt hat.

        Zitat
        Tut mir leid, aber das ist doch Käse. Wenn dem so wäre, dann wären ausschließlich Techniker in solchen Positionen zu finden. Dem ist aber nicht so, der Erfolg einer Firma hängt von der Ausbildung des CEOs ab! Die Aufsichtsräte, Vorstände und sonstigen Entscheidungsträger einer Firma hätten, wenn dem so wäre, dieses Muster schon seit langem durchschaut und folglich wären alle (!) technischen Firmen unter der Leitung von Ingenieuren, am Besten solchen aus der Entwicklung.

        Alleine die Tatsache, dass dies bei weitem nicht der Fall ist sollte ausreichen um diese gewagten Theorien von allen Hobbyfirmenlenkern hier im Forum zu kippen! Bitte auch bedenken, dass die wenigsten, die in solch eine Position kommen ausschließlich in einem bestimmten Unternehmensbereich gearbeitet haben, meist kommen die schon ein wenig rum im Laufe ihrer Karriere und haben schon dies und das gemacht.

        Ich arbeite seit 20 Jahren als Entwickler eines großen Automobilzulieferers und habe in der Zeit einige Chefs kommen und gehen sehen, Techniker und Kaufleute. Auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum hatte dies keinen wirklichen Einfluss.

        Bitte nicht so tun, als ob der CEO als 1-Mann Team eine Firma leitet, die Innovationen und strategischen Vorstöße werden nicht(!) von diesem entschieden oder entwickelt. In großen Firmen sind viele daran beteiligt solche Entscheidungen vorzubereiten (insbesondere die Strategie und die Marktausrichtung - hier kommt die Marktbeobachtung bzw das Benchmarking ins Spiel) und zu treffen. Wer meint das sei anders, der sollte sich vielleicht mal in ein solch großes Unternehmen gehen.

        Als CEO muss man ein Stratege sein und das wird man nicht durch eine bestimmte Ausbildung.
        Ich habe Intels Kernmarkt ausdrücklich als Besonderheit wegen dem Duopol genannt. Automobilhersteller sind mangels Marktmacht darauf angewiesen, zu reagieren und brauchen eine detaillierte Marktstrategie um einer Vielzahl Konkurrenten mit einem beschränkten Budget möglichst viele Kunden abzuluchsen. Das ist BWL-Heimterritorium, aber Intel braucht das nicht. Selbst in Märkten in denen sie neu eingestiegen oder dies wollten, gab es nur 1-2 potenzielle Mitbewerber und keinen Bedarf für ein zweibestes Angebot. Auch dies ist eine Besonderheit der Elektronikbranche: Man kann ein technisch schlechteres Auto bauen und sehr erfolgreich vermarkten, wenn die Produktionskosten und damit Endpreise etwas geringer sind. Aber ob die Herstellung eines Prozessor 10 oder 9 oder 8 Prozent des Budgets verschlingt, hat aufgrund des enormen Entwicklungsaufwandes kaum Einfluss auf das Marktpotenzial.

        Eine feinfühlige BWLer-Strategie kann man hier nur für die Feineinteilung der Produktpalette erarbeiten, zunächst muss das technisch beste Produkt für den bestehenden Bedarf haben. Ingenieure sind auch nur durchschnittlich, wenn es um die Erkennung letzteren geht, aber sie haben einen Vorteil bei der Produktkonzeption. Respektive auf CEO-Ebene: Sie können besser einschätzen, welcher Aufwand nötig wäre, um ausgehend vom vorhandenen Know-How erfolgreich in ein neues Geschäftsfeld einzudringen. Das ist nur 10 Prozent dessen, was ein guter CEO alles können muss, aber 10 Prozent mehr sind schonmal keine schlechte Grundlage. "kaum Erfahrung mit dem Halbleitermarkt" schon eher und dass Swan ausdrückliche "neue Denkansätze" abseits von "Experten" für Intels bisherige Stärken als künftigen Weg sieht, spricht auch von wenig Bewusstsein für technischen Möglichkeiten der Firma. Das er "fasziniert davon ist", wie "sich das Unternehmen in seiner Geschichte mehrfach neu erfunden" hat, obwohl Intel seinen Erfolg zu 80-90% einem seit dem 8086 konsistent aufeinander aufbauenen Produktprotfolio verdankt, macht mich dann geradezu misstrauisch. Gesegnet mit dem enormen Budget Intels wird er sicherlich die Shareholder glücklich machen, aber möglicherweise hat Intel 2040 dann genauso wenig mit Intel 2020 zu tun, wie IBM 2010 mit IBM 1990 gemeinsam hatte.
      • Von sonny1606
        Zitat von schmiddi2106
        Ich glaube wir tun gut daran nicht alles und jeden über einen Kamm zu scheren. Es gibt BWLer mit technischem Sachverstand und es gibt Ingenieure mit betriebswirtschaftlichem Sachverstand. Eine irgendwie geartete Kombination aus beiden Welten wäre schon nicht schlecht, um als CEO eines Tech-Riesen zu fungieren, ich glaube da sind wir uns alle einig.
        Doch, ist genau dass was ich selbst immer wieder erlebe. Der BWL'ler denkt rein finanztechnisch, das ist seine Welt. Der Techniker (nicht Ingenieur) denkt rein technisch . Der Ingenieur denkt 50-70% technisch und den Rest allround: finanz, marketing....mit dem Blick für Zukunft und das grosse und grossen Visionen siehe steve jobs, gates.... Ingenieure sind oft allrounder mit guten Gefühl für alle zusammenhänge, problemlösungen..."Dem Insenör ist nix zu schwör"
      • Von Zappaesk Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Intels Märkte tendieren zu reinen Duo- oder gar beinahe-Monopolen. Das heißt es gibt keinen Markt vorherzugsagen, sondern es gilt den Markt selbst zu gestalten. Das kann man entweder ausgehend von den technischen Möglichkeiten oder ausgehend von den Kundeninteressen machen, idealerweise einer Kombination aus beiden.
        Soweit, so gut, aber Intel ist doch vor allem deswegen nur in Märkten mit solchen Strukturen, weil sie eben alles was drumrum passiert ist schlicht verpennt haben. Z.B. der Mobilmarkt als riesiger "neuer" Markt ist weitgehend unbehelligt von Intel entstanden und gewachsen. Hier wurden, trotz Technikern an der Spitze, sich verändernde Kundeninteressen und ein sich verändernder Markt schlicht "übersehen".

        Natürlich kommt jetzt kein Wettbewerber aus dem Nichts und verdrängt Intel aus ihrem Kerngeschäft. Aber es kommen neue Wettbewerber, die mit neuen Produkten Intel aus dem Markt drängen könnten. ARM, RISC-V usw sind mittel und langfristig wirkliche Konkurrenz, die auch davon profitieren, das Intel eben nicht wirklich so innovativ ist wie sie ggf sein müssten um diese Gefahr zu bannen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Intel blickt da auf eine durchaus große Zahl von Erfolgen zurück.
        Völlig unbestritten!

        Zitat von PCGH_Torsten
        Ein BWLer ist aber ein Experte für finanzielle Aspekte und kennt sich eher mit Unternehmensstruktur und Investoren aus, denn mit Kunden oder Möglichkeiten. Ingenieure sind da die bessere Wahl, da sie zwar manchmal Kundeninteressen übersehen (z.B. Stromverbrauch bei Netburst), aber potenzielle Anwendungsgebiete selbst einschätzen können.
        Tut mir leid, aber das ist doch Käse. Wenn dem so wäre, dann wären ausschließlich Techniker in solchen Positionen zu finden. Dem ist aber nicht so, der Erfolg einer Firma hängt von der Ausbildung des CEOs ab! Die Aufsichtsräte, Vorstände und sonstigen Entscheidungsträger einer Firma hätten, wenn dem so wäre, dieses Muster schon seit langem durchschaut und folglich wären alle (!) technischen Firmen unter der Leitung von Ingenieuren, am Besten solchen aus der Entwicklung.

        Alleine die Tatsache, dass dies bei weitem nicht der Fall ist sollte ausreichen um diese gewagten Theorien von allen Hobbyfirmenlenkern hier im Forum zu kippen! Bitte auch bedenken, dass die wenigsten, die in solch eine Position kommen ausschließlich in einem bestimmten Unternehmensbereich gearbeitet haben, meist kommen die schon ein wenig rum im Laufe ihrer Karriere und haben schon dies und das gemacht.

        Ich arbeite seit 20 Jahren als Entwickler eines großen Automobilzulieferers und habe in der Zeit einige Chefs kommen und gehen sehen, Techniker und Kaufleute. Auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum hatte dies keinen wirklichen Einfluss.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Ein BWLer, der seine eigene Unkenntnis als Vorteil nennt, ist meist ein schlechtes Zeichen. Solche Leute kann man in Unternehmen mit finanziellen Problemen gebrauchen, die zunächst einmal sparen und sich dem Druck des bestehenden Martes anpassen müssen. Aber davon ist Intel noch weit entfernt, um an der IT-Speerspitze zu bleiben braucht es vor allem Innovationen und das bedeutet viele strategische Vorstöße von denen sich hoffentlich ein paar auszahlen.
        Bitte nicht so tun, als ob der CEO als 1-Mann Team eine Firma leitet, die Innovationen und strategischen Vorstöße werden nicht(!) von diesem entschieden oder entwickelt. In großen Firmen sind viele daran beteiligt solche Entscheidungen vorzubereiten (insbesondere die Strategie und die Marktausrichtung - hier kommt die Marktbeobachtung bzw das Benchmarking ins Spiel) und zu treffen. Wer meint das sei anders, der sollte sich vielleicht mal in ein solch großes Unternehmen gehen.

        Als CEO muss man ein Stratege sein und das wird man nicht durch eine bestimmte Ausbildung.
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