Intel Broadwell: Erste Spezifikationen zu mobilen Endprodukten aufgetaucht
Die in der Regel gut informierte Webseite CPU-World will die ersten Spezifikationen zu Intels Broadwell-Prozessoren in Erfahrung gebracht haben, die als H-, U- sowie Y-Versionen in Note- und Ultrabooks verbaut werden. Dabei wird es wieder zwei verschiedene Designs geben, bei denen der PCH in der CPU integriert ist oder separat verlötet wird.
Die Mikroarchitektur Broadwell soll die aktuellen Haswell-Prozessoren zumindest im Mobile-Bereich beerben, wobei entsprechende Endgeräte für das zweite Halbjahr 2014 erwartet werden. Zuletzt gab Intel bekannt, dass sich der Entwicklungsprozess um ein Quartal verzögert habe, nannte aber kein genaueres Datum für die Verfügbarkeit. Auch hielten sich bisher Informationen zu den Prozessoren in Grenzen, was sich nun jedoch ändert. Laut CPU-World werden die Prozessoren weiterhin in die Bereiche "H", "U" und "Y" unterteilt. Ersterer stellt die High-Performance dar, wohingegen die letzteren beiden für die stromsparenden Modelle stehen.
Broadwell-H
Die H-Prozessoren wird es in zwei verschiedenen Ausführungen geben: Entweder ist der Platform Controller Hub (PCH) als Low-Power-Variante in der CPU integriert, was sich "One-Chip-Plattform" nennt, oder jener wird separat als HM86, HM87 respektive QM87 separat auf dem Mainboard verlötet ("Two-Chip"). Auch soll es einen neuen HM97-PCH geben, wobei hier die Neuerungen noch weitestgehend unbekannt sind. Beide Varianten werden mit bis zu vier CPU-Kernen gepaart mit einer GT3e-Grafikeinheit daherkommen, bei den Two-Chip-Designs sei auch eine GT2-GPU möglich. Der L3-Cache beläuft sich auf sechs MByte. Die maximale TDP wird mit 47 Watt beziffert, wobei durch Taktsenkungen auch 37-Watt-Modelle erscheinen sollen. Außerdem seien bis zu 32 GiByte DDR3L-1600-RAM möglich.
Broadwell-U und -Y
Die Stromsparmodelle mit U- und Y-Suffix wird es ausschließlich mit integriertem PCH sowie maximal zwei Rechenherzen geben. Der L3-Cache soll auf vier MByte beschnitten sein. Neben 16 GiByte DDR3L-1600-RAM seien hier auch 8 GiByte LPDDR3 ebenfalls mit bis zu 800 MHz ansprechbar. Die CPUs mit einer TDP von 28 Watt werden als Core i3, i5 respektive i7 bezeichnet und sollen ausschließlich mit einer GT3-GPU ohne den embedded DRAM daherkommen. Die 15-Watt-Celerons und -Pentiums müssen mit einer GT1-Einheit auskommen, wohingegen die entsprechenden Core-i3-Modelle auf eine GT2- oder GT3-GPU zurückgreifen können.
Quelle: CPU-World
