Intel Arrow Lake-S: Leak bringt fehlendes Hyper-Threading wieder ins Spiel [Gerücht]
Kommt Intel Arrow Lake ohne Hyperthreading? Zumindest die jüngsten Folien deuten darauf hin, dass die neue CPU-Generation auf das Feature verzichten muss. Wie das versprochene Performance-Plus so erreicht werden soll, bleibt abzuwarten.
Nach der Veröffentlichung des Raptor-Lake-Refresh im Oktober 2023 sowie der primär für den mobilen Einsatz gedachten Meteor-Lake-Generation blickt die Intel-Welt schon wieder in die Zukunft. Mit Arrow Lake steht voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 die erste Desktop-Serie an, die auf Intel 20A als Fertigung setzt. Hierzu wurden kürzlich auf X/Twitter seitens des Leakers "YuuKi_AnS" neue Eckdaten veröffentlicht, die aber mittlerweile gelöscht wurden. Das Portal Videocardz konnte aber die wichtigen Screenshots vorab sichern, die unter anderem von fehlendem Support von Hyperthreading sprechen.
In diesem Tweet fand sich unter anderem eine grobe Beschreibung des größten Arrow-Lake-Dies wieder. Die angegebenen Daten bestätigen hier eine Konfiguration aus 16 E- und 8 P-Kernen. Letztere seien aber für die herstellereigenen Angaben in der Auflistung deaktiviert worden. Das SMT ("Simultaneous Multithreading") wird hingegen auf 8 Threads beziffert. Durch diese Bezeichnungen erhält das Gerücht, wonach Hyperthreading in Arrow Lake fehlt, neue Nahrung - denn wäre das Feature hardwareseitig vorhanden, aber für die jeweiligen Angaben nur deaktiviert, hätte Intel diesen Umstand wohl ebenfalls explizit erwähnt.
Inwieweit mit einer solchen Konfiguration das kolportierte deutliche Performance-Plus von Arrow Lake erreicht werden soll, bleibt damit unklar. Zwar nimmt die Effektivität bei steigender Anzahl Kerne und Threads ab, doch gerade in Multicore-lastigen Benchmarks ist hier noch immer ein Leistungszuwachs zu beobachten. Wie 3DCenter erklärt, könnte Arrow Lake im Hinblick auf den Performancegewinn bei Anwendungen also zu einer "Nullrunde" verkommen, denn der architekturbedingte Leistungszuwachs werde durch das potenzielle Fehlen von Hyperthreading wieder ausgeglichen.
Neben den Spekulationen rund um Hyperthreading waren in dem Tweet die eingangs erwähnten Eckdaten vorhanden, die die Arrow-Lake-Generation ausmachen. So soll der zugrundeliegende LGA1851-Sockel exklusiv auf DDR5-6400 als Standard setzen; DDR4-Support werde es hier nicht mehr geben. Der Prozessor stellt insgesamt 20 PCIe-5.0-Lanes bereit, die sich auf 16 für die Grafikkarte sowie 4 Lanes für Speicher aufteilen, hinzu kommen vier weitere PCIe-4.0-Lanes. Bei den Schnittstellen seien zudem Displayport 2.1 mit UHBR20 sowie Thunderbolt 4 an Bord.

Na dann bezichtige ich dich einfach das du blödsinn schreibst
Aber gut zeig mir ein Programm das von deaktivierten SMT/HTT profitiert
Durch Hyperthreading schalten ehemals unbeschäftigte Transistoren hin und her. Es wird mit aktivierten Hyperthreading mehr Strom verbraucht, man kriegt aber auch mehr Leistung.
Wie sieht es mit der Effizienz aus? Es könnte sein, dass mit deaktiviertem Hyperthreading noch verfügbares Powerbudget bleibt und die Kerne höher takten könnten. Leider habe ich noch nie eine Analyse gesehen, welche die Effizienz bzw die Leistung bei ausgeschöpften Powerbudget bezüglich aktivierten/deaktivierten Hyperthreading untersucht.
Ich warte mal das Duell Zen 5 vs Arrow Lake ab. Vorallem weil AL ja wieder nur 8 P Kerne mit sich bringt (16P und 16 oder 32E wär mir lieber
Sollte mein PC noch ausreichen, dann sogar noch Panther Lake, irgendwann aber werde ich wohl zuschlagen und eine effiziente CPU mit viel Leistung kaufen. Da ist aber im Moment kein Weg vorbei am 7800 X3D, bzw für mich wär der 16 Kerner interessant (am Liebsten aber so, dass alle 16 Kerne auf den Cache zugreifen können, vielleicht mit Zen 5)