Intel Arrow Lake: Deutliches Performance-Plus gegenüber Raptor Lake Refresh [Gerücht]
Igor's Lab präsentiert inoffizielle Daten zur Performance kommender Prozessorserien von Intel. Verglichen werden CPUs des Raptor Lake Refreshs und von Arrow Lake mit einem Core i9-13900K. Während der RPL-Refresh nur leichte Performance-Zuwächse verzeichnen kann, hat Arrow Lake deutlich mehr zu bieten, vor allem auf der Ebene der Grafik.
Die nächsten Prozessoren, die man bei Intel erwartet, sind Teil der 14. Core-Generation, stellen aber nur einen Refresh der bestehenden Raptor-Lake-CPUs aus 2022/23 dar. Im kommenden Jahr soll dann schon Arrow Lake anklopfen, was ein komplett neues Namensschema, einen neuen Sockel und auch neue PCHs (800er-Serie) bedeutet. Wie gut die angesprochenen CPUs performen werden, will nun Igor's Lab herausgefunden haben, der in den Besitz von vergleichenden Performance-Daten gekommen ist.
RPL-Refresh mit marginalen Unterschieden
Bei den bereitgestellten Daten handelt es sich nicht etwa um offizielle und valide Daten von Intel, sondern um eine Leistungs-Projektion, von der sich womöglich ein Trend ablesen lässt. Intel soll die Daten auf einen Core i9-13900K aus der aktuellen 13. Core-Generation normiert haben, der als 100-Prozent-Linie fungiert. Für die Vergleichsprozessoren werden zwei Modelle vom RPL-Refresh und Arrow Lake herangezogen, die ihrerseits über 8+16+1 Kerne verfügen und im Falle des RPL-Refreshs bei der TDP auf 253 W (PL1/PL2 wie beim 13900K) und im Falle von ARL-S auf 250 W (PL1/PL2) begrenzt sind.
Passend zum Thema: Intel Raptor Lake Refresh: Mehr Takt und Kerne sollen es richten
Beim Refresh von Raptor Lake wird der erwartet geringe Leistungsanstieg im Testschnitt (beachten Sie die Folien in der Galerie) gemessen. Dieser beträgt lediglich ein bis drei Prozent. Bei der IGP, die weiterhin durch eine UHD-Graphics-700er-IGP realisiert werden soll, ist praktisch keine Abweichung zum Core i9-13900K zu beobachten. Ebenso wie bei Raptor Lake erwartet man beim Refresh keinen Durchbruch der 6 GHz (abgesehen vom KS-Modell). Igor's Lab hält einen Core i9-14900KS mit 6,2 GHz aber auch für möglich.
Bildergalerie
Arrow Lake legt eine Schippe drauf
Spannend wird es bei Arrow Lake, denn hier zeigt die Performance-Projektion einen deutlichen Anstieg, der je nach Testumgebung auf bis zu 21 Prozent anwächst, gerade auch im Mehrkernbetrieb. Unlängst wurden Dokumente veröffentlicht, die offenbarten, welche Befehlssatzerweiterungen (AVX-VNNI-INT16, SHA512, SM3- und SM4) nicht nur von Arrow Lake, sondern auch von Lunar Lake unterstützt werden. Diese deuten darauf hin, dass Workloads im Zusammenhang mit KI, maschinellem Lernen und Deep Learning von den Vorteilen der Arrow-Lake-Prozessoren profitieren werden.
Wenn die bereitgestellten Daten nah an der Wahrheit liegen, dann sticht ARL-S in Sachen Grafik RPL-S komplett aus. Mithilfe der Arc-Grafik auf Xe-LPG-Basis bringt die IGP von Arrow Lake ein prognostiziertes Performance-Plus von 220 bis 240 Prozent gegenüber Raptor Lake. Derweil rechnet man mit den aufgefrischten RPL-Prozessoren im Oktober dieses Jahres; die Vorstellung könnte auf Intels offizieller Veranstaltung im September erfolgen. Arrow Lake wird wohl 2024 erscheinen, die Informationsdichte zu dieser Generation sollte sich in den kommenden Monaten also nach und nach vergrößern.
Quelle: Igor's Lab

Solche Folien kann jeder in seiner Freizeit erstellen und "leaken".
Nehmen wir an Arrow Lake schafft die gleichen Taktraten, dann ist das auch in diesem Bereich.
Was wäre auch der Sinn? "Niemand" hat Verwendung dafür.