Intel Alder Lake: Taktraten eines Core i9-12900K QS, Kernkonfigurationen und Windows 11
Zu Alder Lake gibt es Taktraten eines Core i9-12900K QS, die 5 GHz überspringen. Außerdem gibt es Kern-Konfigurationen und den Hinweis auf Windows 11.
Im Internet sind Taktraten eines Qualification Sample (QS) des Core i9-12900K aufgetaucht, die durchaus final sein könnten. Das Alder-Lake-Flaggschiff wird demnach auf den großen Kernen mit 3,9 GHz Basis- und 5,3 GHz Boost-Takt arbeiten. Das sind nicht ganz die 5,5 GHz, die mal die Runde machten. Im Moment ist natürlich nicht ganz ausgeschlossen, dass die doch noch irgendwie erreicht werden. Zum Beispiel auf einem Kern oder per Thermal Velocity Boost. Einen riesigen Unterschied werden die 200 MHz wohl in der Praxis sowieso nicht machen, wenn es nicht um Benchmark-Balken geht.
Erwähnt wird auch die Kernkonfiguration: Der Core i9-12900K QS hat demnach 8 große Core-Kerne samt Hyper Threading und 8 kleine Atom-Kerne ohne Hyper Threading. Beim Core i7 12700K (QS?) sind es 8 große Kerne mit Hyper Threading und 4 kleine Atom-Kerne ohne Hyper Threading; beim Core i5 12600K (QS?) sind es 6 große mit Hyper Threading und 4 kleine Atom-Kerne ohne Hyper Threading. Messwerte gab es auch aus dem Cinebench R20: Interessant ist da der - hochgerechnete - Wert für die 8x2+8-Konfiguration mit über 11.300 Punkten, was durchaus im Revier des Ryzen 9 5950X ist; aber bei frühen Modellen ohne Details zu Testplattform sollte man keine finalen Schlüsse ziehen.
Quelle: nga.cn
Intel Alder Lake: Taktraten eines Core i9-12900K QS, Kernkonfigurationen und Windows 11 (1)
Laut dem neuesten Beitrag sollen die kleinen Gracemont-Kerne nahe am Takt der großen Sunny-Cove-Kerne arbeiten. Wie man das deuten mag, bleibt unklar. Vor einiger Zeit wurden 3,4 GHz für Gracemont bei vier Kernen Last in den Raum gestellt. Zu der Zeit wurde auch 125 Watt für PL1 (für bis zu 56 Sekunden) und 228 Watt für PL2 (für bis zu 2,44 Millisekunden) genannt sowie eine Junction Temperatur ist mit 100° C.
Möglicherweise spannend sind auch potenzielle Bugs, die Alder Lake Engineering Samples haben. Über den Twitter-Nutzer "@yuuki_ans" kam eine kleine Liste. Vor allem aber der Hinweis auf Windows 11 dürfte kaum noch überraschen. Es war klar, dass Microsoft für die Hybriden auch einen angepassten Scheduler liefern muss, um die maximale Performance herauszukitzeln; aus dem H2-Update wurde nun bekanntermaßen Windows 11 und so ist es die Voraussetzung für den optimalen Betrieb.
Quelle: Twitter
Intel Alder Lake: Taktraten eines Core i9-12900K QS, Kernkonfigurationen und Windows 11 (2)
Alder Lake soll nach letztem Kenntnisstand im vierten Quartal 2021 auf Sockel LGA1700 starten und wird in 10 nm SuperFin produziert. Der Speicher-Controller wird wohl neben DDR5 auch DDR4 unterstützen und es ist auch von PCI Express 5.0 die Rede.
Quellen: nga.cn via Twitter (@9550pro), Twitter (@yuuki_ans)


Und wenn es Unsinn ist was du schreibst, dann benutze ich auch das Wort Unsinn! Denn Die V-Cache Lösung ist schon lange von AMD geplant und keinerlei Reaktion auf ADL, sondern war vielmehr für den Einsatz im Serversegment gedacht und wandert durch das Chipletdesign auch in den Desktop, was gut für uns ist.
Darüber hinaus zum Thema Unterstellungen, siehe oben und die diverse vorausgegangene Postings von dir ...
Von daher ja, solltest du dringend mal lernen das wirklich geschriebene von deinen wirren Assoziationen zu trennen. Nimmt mir ja schon langsam beängstigende Züge bei dir an!
Sieht mir eher nach Wahnvorstellungen von dir aus. Wenn man dann dazu dein Geschwurbel von oben bezüglich dem richtigen Lesen zu Rate zieht, ist es der nächste klassische Selfown, mit dem du bewiesen hast, dass du lieber etwas abstrudes hineininterpretierst, als einfach das gelesene zur Kenntnis zu nehmen.
Der Rest hängt noch in der Schwebe, da man nicht weiß wie schnell Gracemont ist und der noch wesentlichere Faktor dürfte sein, wie sich der Chip verbrauchstechnisch verhält, denn mit Luft und Liebe allein werden die zusätzlichen 8 Gracemont-Kerne auch nicht rechnen.
Jedoch stimme ich dir bei dem Verbrauch gerne zu, denn schneller zu sein ist das eine, wie viel dabei verbraucht wird sollte dabei nicht außer Acht gelassen werden. Zudem ist auch sehr interessant, welchen Einfluss DDR5 hat, vor allem auch im Hinblick auf die Leistung die man dann von Zen4 mit DDR5 im Vergleich zu Zen3 erwarten darf.
Weil grundsätzlich bei dem einen Hersteller immer ultra positiv zu sein und alles als gesetzt zu nehmen, auch bezüglich der Roadmaps (obwohl gerade intel in den letzten Jahren nicht so verlässlich war) und bei dem anderen Hersteller siehst du überall alles kritisch und immer Verspätungen... Nach einer ernsthaften Interesse an einer sachlichen Diskussion sieht mir das nicht aus.
In einer reformulierten, vielleicht für dich leichter verdaulichen Art liest sich der Absatz folgendermaßen:
Tasks wie (u. a.) 3D-Rendering dürften einen idealen Workload darstellen um die Leistungszugewinne bei Alder Lake im bestmöglichen Licht zu demonstrieren, denn hier wird es keine nennenswerten Reibungsverluste aufgrund des Hybrid-Designs geben. Und diesen "idealen Workload" bezeichnete ich in meinem vorausgegangenen Post als "vorteilhaften Workload", nicht mehr und nicht weniger und dort war auch nichts von absoluten Leistungsvergleichen zu lesen.
Jedoch sehe ich nicht, wieso das ein idealer Workload wäre. Denn wenn ich Rendere dann möchte ich eigentlich eher ausschließlich BIG-Cores. Ideal wäre es eher bei einem Mixed Betrieb bzw. im Mobile Segment, aber wenn es auf volle Leistung ankommt, hätten die Leute wohl eher noch lieber mehr von intels Big-Cores
Jetzt mal frei erfundene Werte:
Hersteller 1 benötigt für Leistung X 100 Watt
Hersteller 2 benötigt für Leistung X+10% 200 Watt
Dann ist das halt nicht so pralle, weil Hersteller 1 ja seinem Produkt auch mehr Stromaufnahme gewähren könnte, deswegen bin ich da auch skeptisch.
Wenn ich das recht entsinne waren die Zens durch den Infinity Fabric zum Verbinden der CCD im Idle und bei niedriger bis mittlerer Auslastung relativ leistungshungrig.
Hat irgendwer gerade mal einen Vergleich parat von Intel 10000 mit Ryzen 5000 unter praktischer Gaminglast (z.B. WQHD/4K, max. Details, 120 fps Framecap für FreeSync)?
Für Number Crunching auf der CPU wird Ryzen/Threadripper wohl weiterhin das Maß der Dinge bleiben. Für Gaming und gemischte Anwendungen (ich nehme an dass die meisten Hobby-Spieler hier ihren PC auch zum Videos gucken, Homeoffice etc. nutzen) könnte Alder Lake aber auch abseits von Fanboyism echte Vorteile bieten (Preis/Leistung, Stromverbrauch gemittelt, PCIe/DDR5, Gamingleistung...). Von Mobilanwendungen ganz zu schweigen natürlich.
Etwas traurig für Intel finde ich, dass der 10900K als einsamer 10 Kern-Leuchtturm stehen bleibt und nach wie vor die Nachfolger schlägt — hat auch was Gutes: Der ist oft günstig zu haben und kommt in Regionen von aktuell teureren Ryzens.
Das wird also nicht reichen für Intel, man ist zu spät dran.
Der Fertigungsnachteil wird so weiter omnipräsent sein, so wird das nichts werden!
Aber wärst du weniger Fanboy, müsstwst du wohl zugeben, dass das erwa bei Zen 3 Release noch viel Krasser war
Wenn man allerdings den R9 5950X richtig von der TDP Leine läßt oder den i9 12900K auf seine vermutlichen 125W drosselt, dann könnte es anders aussehen.
Das Alder Lake die 16 Kerner angreift, sollte jedem bewusst sein, die IPC müsste steigen, dazu 8 kleinere, dennoch brauchbare Kerne. Man liegt in der pro Kern Leistung bei den 8 großen Kernen damit vor AMD, die kleinen Kerne müssen dann den Rest machen. Der 12 Kerner kann nicht das Ziel sein. Es muss auf den 16 Kerner geschielt werden.
Für mich ist viel interessanter, wie sich Takt und Verbrauch machen. Wenn der Bench mit 11.300 Punkten bei deutlich über 200W erzielt wurden, dann gute Nacht Intel. Dann kommt man mehr als ein Jahr später mit einer gleichschnellen, aber ineffizienten Architektur um die Ecke, obwohl diese eigentlich auf Effizienz getrimmt sein soll? Mal sehen was kommt.